Doğan Akhanlı darf nicht ausgeliefert werden!


Doğan Akhanlı darf nicht ausgeliefert werden!
Das Problem
DE / ES
Wir, die Kölner Schriftstellerinnen und Schriftsteller, sind fassungslos und entsetzt, daß unser Kollege Doğan Akhanlı in Spanien auf Betreiben der türkischen Regierung festgehalten wird. Genau wie er hätten wir uns noch vor wenigen Tagen nicht vorstellen können, in einem europäischen Land verhaftet zu werden, weil die türkische Regierung eine Institution wie Interpol für ihre politischen Zwecke mißbraucht. Dieses Vorgehen erinnert uns fatal an die Art und Weise, wie Diktaturen schon immer ihre Gegner auch außerhalb des eigenen Territoriums verfolgt haben.
Wir vertrauen auf die spanische Justiz und darauf, daß sie das türkische Auslieferungsbegehren mit einem klaren Nein beantwortet. Wir erwarten, daß alle europäischen Länder gemeinsam die rechtsstaatlichen Prinzipien verteidigen und der Türkei die Rote Karte zeigen.
Wir möchten, daß Autoren und Journalisten, Künstler, Kabarettisten, Film‐ und Theatermacher auch in Zukunft unbesorgt ins europäische Ausland reisen können, ohne befürchten zu müssen, daß man sie verhaftet, weil sie in der Türkei als Regimegegner gelten.
Doğan Akhanlı schätzen wir als klugen Kopf, als kritischen Denker, als freundlichen und liebenswürdigen Menschen, Kollegen und Freund. Der Gedanke, daß er an ein Land ausgeliefert werden könnte, das sich immer weiter von einem Rechtsstaat entfernt, ist für uns unerträglich. Deshalb appellieren wir an alle Verantwortlichen, alles dafür zu tun, daß Doğan Akhanlı bald wieder nach Deutschland zurückkehren kann und daß alle haltlosen Vorwürfe gegen ihn fallen gelassen werden. Unsererseits werden wir alles in unserer Macht stehende tun, um ihn zu unterstützen.
Das Problem
DE / ES
Wir, die Kölner Schriftstellerinnen und Schriftsteller, sind fassungslos und entsetzt, daß unser Kollege Doğan Akhanlı in Spanien auf Betreiben der türkischen Regierung festgehalten wird. Genau wie er hätten wir uns noch vor wenigen Tagen nicht vorstellen können, in einem europäischen Land verhaftet zu werden, weil die türkische Regierung eine Institution wie Interpol für ihre politischen Zwecke mißbraucht. Dieses Vorgehen erinnert uns fatal an die Art und Weise, wie Diktaturen schon immer ihre Gegner auch außerhalb des eigenen Territoriums verfolgt haben.
Wir vertrauen auf die spanische Justiz und darauf, daß sie das türkische Auslieferungsbegehren mit einem klaren Nein beantwortet. Wir erwarten, daß alle europäischen Länder gemeinsam die rechtsstaatlichen Prinzipien verteidigen und der Türkei die Rote Karte zeigen.
Wir möchten, daß Autoren und Journalisten, Künstler, Kabarettisten, Film‐ und Theatermacher auch in Zukunft unbesorgt ins europäische Ausland reisen können, ohne befürchten zu müssen, daß man sie verhaftet, weil sie in der Türkei als Regimegegner gelten.
Doğan Akhanlı schätzen wir als klugen Kopf, als kritischen Denker, als freundlichen und liebenswürdigen Menschen, Kollegen und Freund. Der Gedanke, daß er an ein Land ausgeliefert werden könnte, das sich immer weiter von einem Rechtsstaat entfernt, ist für uns unerträglich. Deshalb appellieren wir an alle Verantwortlichen, alles dafür zu tun, daß Doğan Akhanlı bald wieder nach Deutschland zurückkehren kann und daß alle haltlosen Vorwürfe gegen ihn fallen gelassen werden. Unsererseits werden wir alles in unserer Macht stehende tun, um ihn zu unterstützen.
Verifizierter Erfolg
Jetzt die Petition teilen!
Die Entscheidungsträger*innen
Petition am 28. August 2017 erstellt