Mise à jour sur la pétitionRÜSTUNSKONZERNE MÜSSEN FÜR FLÜCHTLINGE ZAHLENZum Antikriegstag am 1. Sept. – Sein oder Nichtsein
Ursula MathernMerxheim, Allemagne
22 juil. 2018
Liebe UnterstützerINNEN, der Antikriegstag nähert sich. Die Gewerkschaften rufen zur Beteiligung auf. Denn: 1. Die bewaffneten Auseinandersetzungen sind womöglich schlimmer denn je. Und in ihrem Gefolge: unzählige Tote, verwüstete und destabilisierte Länder, Flüchtlinge. Wozu? Es geht um Vormachtstellungen und darum, den unersättlichen Rohstoffhunger zu stillen. Auch Deutschland ist dabei maßgeblich beteiligt durch Militärinterventionen und durch Rüstungsexporte. Dagegen gilt es zu protestieren! Zweifellos! Die Kampagnen „Abrüsten statt Aufrüsten“ und „Atomwaffenfrei“ verdienen unsere unbedingte Unterstützung. In verschiedener Hinsicht aufschlussreich ist der Film „Armeen im Griff der Konzerne“, noch 09.09.2018 abrufbar unter https://www.arte.tv/de/videos/064510-000-A/armeen-im-griff-der-konzerne/ Doch unerlässlich ist es m. E. auch, den Kriegsbegriff auszuweiten. Denn, was gleichzeitig stattfindet, und zwar global, sind: 2. der Krieg Reich gegen Arm Georg Schramm kam 2012 in einer Rede auf Warren Buffet zu sprechen: "Warren Buffett zählt mit grob geschätzten 50 Milliarden Dollar zu den Top-5 Besitzern auf der Welt. Einer der ganz großen Oligarchen. Auf die Frage, was er für den zentralen Konflikt unserer Zeit hält, hat Warren Buffet gesagt: „Der Klassenkampf natürlich, Reich gegen Arm, und meine Klasse, die Reichen, die gewinnen gerade.“ Ist doch schön, dass einer einmal nicht darum herum-redet. Er nennt es einfach beim Namen. Buffet hat übrigens auch den Begriff von den finanziellen Massenvernichtungswaffen*) geprägt, der mittlerweile benützt wird und das zurecht".... (http://friedensblick.de/5119/georg-schramm-wir-befinden-uns-im-krieg/) *) für Derivate Exemplarisch zeigt sich dieser Krieg seit Jahren in der immer stärkeren wirtschaftlichen Strangulierung der griechischen Bevölkerung. Ansatzweise wird er auch hierzulande spürbar. Ich nenne nur die Stichworte: Agenda 2010; Hartz IV; explodierende Mieten, Privatisierung der Gemeingüter und der Daseinsvorsorge; Freihandelsabkommen u. v. a. m. 3. der Krieg gegen die Erde Jürgen Tallig spricht in einem Beitrag vom 20.07.2018 (http://www.scharf-links.de/95.0.html) von einem Blitzkrieg gegen die Erde "Die menschliche Zivilisation transformiert die Erde gerade unumkehrbar in einen lebensfeindlichen Zustand. Eine Anpassung daran wird für die Biosphäre und den Großteil der Menschheit nicht möglich sein. Es braucht eine sofortige Große Transformation der Gesellschaft und einen verbindlichen Rettungsplan für die Erde"... Als Ursache macht er dafür unser Kapitalistisches Wirtschaftssystem aus mit seinem Zwang zu unendlichem Wirtschaftswachstum. (Das gleiche gilt auch für die anderen o. g. Punkte) "Der Weltklimarat schreibt zu den Folgen der Klimakatastrophe:“In reicheren Gesellschaften (ein Fünftel der Menschheit verfügt über 85% des weltweiten BIP), geht es eher um den Verlust ökonomischer Werte, in ärmeren, um starke Beeinträchtigungen der Gesundheit und den Verlust des Lebens…“ Nach Angaben der UNO sind alleine in Afrika 700 Millionen von 1.1 Milliarden Einwohnern durch den Klimawandel in ihrer Existenz gefährdet. Die Menschen, die kaum zum Klimawandel beigetragen haben, können ihm nicht entkommen und sich nicht vor ihm schützen und sterben zuerst.".... J. Tallig warnt: „Wir sind wahrscheinlich die letzte Generation, die den Klimawandel, wenn schon nicht aufhalten, so doch wenigstens begrenzen kann. Diese Chance, aus Macht- und Profitinteressen leichtfertig zu vertun, wäre unverzeihlich“. Er mahnt eindringlich: “Unser Kredit bei der Erde, also die Verzögerung der Erderwärmung durch natürliche Puffer, wie Ozeane und Eisschilde, ist inzwischen auch weitgehend aufgebraucht. Die Natur gewährt längst keine Deckung mehr für unser beständiges Überziehen aller Konten und präsentiert gerade die Schlussabrechnung in Gestalt der Klimakatastrophe. Es droht die völlige Destabilisierung aller natürlichen Kreisläufe und eine lebensfeindliche Heißzeit…. Der Kapitalismus muss schnellstmöglich in eine zeitgemäße Gesellschaftsform transformiert werden, sonst wird er der Totengräber des Lebens auf der Erde sein“. Tallig nennt auch Maßnahmen, die zu ergreifen sind, um zumindest das Allerschlimmste noch zu verhindern. Aber: GEHANDELT WERDEN MUSS JETZT! 4. der Propaganda-Krieg Der Propaganda der westlichen politischen Führungen, Systemparteien und –Medien sowie der transnationalen Konzerne, die die meisten vermutlich – wie ich selbst - mit der Muttermilch aufgesogen haben, und die alles (inklusive der ständigen Diffamierung und Schikanierung derer, die in diesem System nicht mehr verwertbar sind) daran setzt, das herrschende Wirtschaftsmodell aufrecht zu erhalten, gilt es mit aller Vehemenz entgegen zu halten: Es GIBT Alternativen zum herrschenden Wirtschaftsmodell! Sie MÜSSEN bedacht und umgesetzt werden! Gerade wer Kinder und Enkelkinder hat, sollte sich klar machen: Wer auf ein Weiter so setzt, trägt mit dazu bei, auch ihre Zukunft zunichte zu machen. Liebe UnterstützerINNEN, nutzen wir den Antikriegstag! Diskutieren wir in unserem Umfeld! Machen wir uns stark gegen den Krieg in seinen unterschiedlichen Ausprägungen. Denn nur so werden wir eine Zukunft für uns alle und die Erde gewinnen! Mit liebem Gruß Ursula Mathern
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