Hedayatullah muss bleiben!

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Hedayatullah Wardak ist 2014 aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet, wo er und seine Familie sowohl von den Taliban, wie auch von der Regierung bedroht werden. Hedayatullahs Vater wurde von den Taliban getötet. Der 27-jährige selbst lebt seit fast fünf Jahren in Schwäbisch Gmünd. Er hat Deutsch gelernt, verfügt über eine Arbeitserlaubnis und ist in der Lage seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten und ein selbstständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen. Er ist verlobt, hat Freunde und ist gut in das Gemeinwesen integriert. Im Juli 2017 hat er das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf bei der Gewerblichen Schule in Schwäbisch Gmünd abgeschlossen. Wie kann es sein, dass ein so gut integrierter Mann wie Hedayatullah in ein Land abgeschoben werden soll, wo ihm und seiner Familie womöglich der Tod droht?

Mein Name ist Anja Alexandersson. Ich engagiere mich für die Seebrücke in Freiburg und beschäftige mich privat viel mit der Frage der Integration und der Humanität von Abschiebungen. In diesem Zusammenhang habe ich Hedayatullah kennengelernt und von seiner Geschichte erfahren. Bitte helfen Sie mir Hedayatullah und seine Familie vor der Abschiebung zu retten. Ein gut integrierter junger Mensch darf nicht in die Lebensgefahr abgeschoben werden!

Es ist durch psychologische Gutachten belegt, dass Hedayatullah durch seine eigenen Erlebnisse in Afghanistan und auf der Flucht, die konstante Bedrohung seiner Familie und den gewaltsamen Tod seines Vaters schwer traumatisiert ist. In Afghanistan müsste Hedayatullah damit rechnen, von den Taliban umgebracht zu werden. Eine normale, angstfreie Existenz wäre für ihn und seine Verlobte in Afghanistan nicht möglich.

Trotz seiner guten Integration und der Gefahr, die ihm im Falle einer Abschiebung droht, wurde Hedayatullahs Asylantrag abgelehnt. Das Härtefallersuchen, das er im Januar 2019 an die Härtefallkommission Baden-Württembergs richtete, wurde vom Innenministerium aus nicht nachvollziehbaren Gründen ebenfalls abgelehnt. Als letztes Mittel hat Hedayatullah nun eine Petition an den Petitionsausschuss des Bundestags gerichtet, in der er auf der Grundlage von § 60 Aufenthaltsgesetz um die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis bittet.

Mit ihrer Unterschrift zeigen Sie nicht nur Hedayatullah Ihre Solidarität und Ihren Zuspruch. Andere Abschiebefälle haben gezeigt, dass eine breite Unterstützung durch die Öffentlichkeit großes erreichen kann.

Deshalb bitte ich Sie: unterstützen Sie Hedayatullahs Anliegen und unterschreiben Sie meine Petition. 

Hedayatullah muss bleiben!