

Liebe Unterstützer*innen,
laut Westfälischer Rundschau hat die SPD die Wahlen in NRW also "knapp überlebt" - und mit ihr Thomas Westphal als neuer OB.
Seine Antworten auf die Fragen von Naturschützern zu den Angeboten von rein kommerziell motivierten Jagdreisen u.a. auf bedrohte Tierarten, auf der Messe Jagd & Hund, sind unzeitgemäß und beschämend. Erstaunlich, dass sozialdemokratische Genossinnen und Genossen der neokolonialen Ausbeutung natürlicher Ressourcen in den letzten Naturgebieten dieser Erde bisher offenbar debattenlos zuschauen.
Herr Westphal lenkte mit einem lapidaren Hinweis auf die mangelnde Debattenkultur in Deutschland von dem eigentlichen Anliegen ab und weicht einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Argumenten der Tier- und Artenschutzverbände aus. Was sich auf solchen Jagdreisen abspielt, ist vielen bekannt. Hier nochmal ein Beispiel aus Namibia: https://www.dailymotion.com/video/x6vqbq6
Sind die Dortmunderinnen und Dortmunder wirklich mit solchen Szenen einverstanden, nur weil damit ein paar Euro für die Finanzen der Stadt generiert werden?
Meint Herr Westphal ernsthaft, es könnte ethisch vertretbar sein, selten gewordene Tiere geschützter Arten wie Eisbären, Elefanten, Löwen, Nashorn, Gepard, Leopard oder Giraffe zum Spaß abzuschießen, um in einem der reichsten Länder der Erde vielleicht eine handvoll Arbeitsplätze im Messegeschäft zu sichern?
86% der Deutschen sind gegen die Trophäenjagd auf bedrohte Tierarten und auch die Ethikkommission der IUCN (Weltnaturunion) hat sich dagegen ausgesprochen.
Wir bleiben am Thema.