An ARD: Sofortige Absetzung der Talk-Show "Hart, aber fair" und der Sendung "FAKT"


An ARD: Sofortige Absetzung der Talk-Show "Hart, aber fair" und der Sendung "FAKT"
Das Problem
1. März 2023 - Ravensburg
ARD-Programmdirektion
Arnulfstrasse 42
80335 München
"Hart, aber fair" und "FAKT"
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir - die Unterzeichner/innen dieser Petition - fordern Sie, als vierte Kraft im Staat, auf - Ihre Sendungen "Hart, aber fair" und "FAKT" umgehend abzusetzen respektive vorübergehend auszusetzen. Schon lange sind diese Sendungen zu unerräglichen Shows verkommen. Weder sind sie fair noch neutral und weder sind sie "anständig, gerecht, ehrlich, allparteilich (neutral)". Das wurde besonders bei Ihrer jüngsten Sendung vom im Februar 2023 über deutlich.
Hart aber fair: Wenn man/frau eventuell von den Gesprächspartnern nicht unbedingt Fairness erwarten kann, so doch jedenfalls von den Moderatoren. Aber in diesem Falle war beides nicht vorhanden. Frau Wagenknecht von der Linken wurde nicht nur unfair von den Damen und Herren rechts von ihr attackiert, sondern auch vom Moderator hart in die Schranken verwiesen, während Frau Strack-Zimmermann und Katrin Göhring-Eckhardt ihre Kriegspropaganda unbehelligt verbreiten konnten.
Zu Recht - und das haben auch meine Recherchen als politischer Blogger im Südwesten ergeben - ist Frau Strack-Zimmermann von Sahra Wagenknecht als Waffenlobbyistin benannt worden. Doch was für ein Aufschrei ging da durchs Studio der ARD! Was "Vergewaltigung als Kriegswaffe" anbetrifft, ist Frau Wagenknecht völlig zu Unrecht und bewusst missverstanden und angegriffen worden. Sie hat aber Recht:
Im Balkankonflikt - ich habe als Sozialarbeiter in den 1990er und 2000er viele Familien aus Bosnien, Kroatien, Kosovo, Serbien, Mazedonien ... betreut, - war Vergewaltigung ein ganz gezieltes Mittel der "Tötung" von Seelen und Erniedrigung von Frauen und Zersetzung des Feindes. Die Deutschen haben vor 80 Jahren Polinnen und Russinnen, Jüdinnen und Roma-Frauen vergewaltig, die Amerikaner vor 60 Jahren Vietnamesinnen. Frau Wagenknecht wollte das keinesfalls rechtfertigen, sondern erklären. Das aber hat ihr Moderator unfairer Weise - obwohl erkannt - nicht richtiggestellt. Dazu passt auch das in diesem Fall unpassende Interview mit der vergewaltigten alten Dame ... Das war Manipulation durch den Moderator!
Einzig Heribert Prantl war einigermaßen fair. Sie lassen zwar "hart" austeilen, aber schwimmen dabei auf der Welle aller bekannten Medien. Als ihre Sendung vor zwei Dekaden in der ARD implementiert wurde, kam bei mir und vielen anderen Hoffnung auf. Doch die hat sich als unberechtigt erwiesen.
Wir nehmen Ihnen das sehr übel, dass Sie mit Frau Strack-Zimmermann eine Waffenlobbyistin an den Tisch holen, sie frei reden und "in Abrede stellen" lassen, aber eine Initiatorin des Friedens so abkanzeln und abkanzeln lassen - vor Millionen von Menschen und vor laufender Kamera. Bitte lesen Sie dazu hier: https://indi-rave.mozello.com/alle-welt/params/post/4215572/mit-strack-zimmermann-schnurstracks-in-den-krieg-warum-hier---blogger-schre.
FAKT:
Nachdem das ARD-Format "hart aber fair" gezeigt hat, dass es auf keinen Fall fair, sondern sehr unfair ist, zeigt nun auch ein weiteres ARD-Format seine hässliche Seite: FAKT! In der Tat geht die ARD hier inquisitorisch vor und stellt Gewissenfragen wie einst die katholische Kirche. Ich stimme zu, wenn jemand auf diese "Bulle wie folgt antwortet: DAS IST EINE FRECHHEIT!
Übrigens - Ich erwähnte es bereits an anderer Stelle - berichten Freunde aus dem Bodenseekreis, welche selbst bei der Berliner Veranstaltung dabei waren, dass bereits auf dem Weg zum "Brandenburger Tor" die Straßen voller Menschen waren und der Andrang selbst so groß war, dass von daher die Zahl 13.000 niemals stimmen könne. 40 bis 50.000 sei realistisch gewesen. --------------------------------------------------
So manipulieren die Medien! | EMMA
Diesen Brief schickte die öffentlich-rechtliche ARD-Sendung „Fakt“ an alle ErstunterzeichnerInnen des Manifestes für Frieden. Vorwurf: Die „Abgrenzung nach rechts“ sei den „Initiatorinnen nicht gelungen“. Beleg: Eine „Recherche“, die namentlich neun (!) Männer aus dem rechten Spektrum nennt, die an der Kundgebung am Samstag teilgenommen haben. Neun von 50.000! Hier die Reaktionen der ErstunterzeichnerInnen, die auf die ARD-Anfrage geantwortet haben. Wir dürfen gespannt sein, ob die Antworten im Beitrag auftauchen. Die FAKT-Sendung vom 28. Februar hier ansehen.
Brief der FAKT-Redaktion an die Erstunterzeichner/innen des "Manifest für den Frieden"
Für die nächste Ausgabe unseres ARD-Politmagazins FAKT (Sendeplatz: Dienstag, den 28.2.2023, von 21.45 Uhr bis 22.15 Uhr) produzieren wir einen Beitrag, der sich unter anderem mit der Kundgebung "Aufstand für Frieden" des vergangenen Samstags in Berlin befasst. Sie sind nicht die Einzige/der Einzige, der diese Mail erhält. Wir machen hiermit eine Umfrage unter allen Erstunterzeichnern des "Manifest für Frieden" von den Initiatorinnen Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht.
Bei unseren Dreharbeiten am Samstag und durch weitergehende Recherchen kommen wir zu dem Schluss, dass die von den Initiatorinnen angekündigte Abgrenzung gegen rechts in der Realität bei der Veranstaltung nicht funktioniert hat. Im Gegenteil: Rechtsextreme, Neonazis, Reichsbürger, Querdenker, das rechte Magazin Compact und auch die AfD nutzten die Demonstration für ihre Propaganda. Die Hintergründe und handelnden Personen haben wir Ihnen im Anhang zusammengefasst, damit Sie sich ein eigenes Bild davon machen können. Wegen der Kürze der Zeit haben wir versucht, uns auf das Wesentliche zu begrenzen. Es gibt Spuren, denen wir nicht mehr folgen konnten.
Natürlich kann eine angemeldete Demonstration nicht verhindern, dass fragwürdige Personen versuchen für sich Kapital daraus zu schlagen. Doch wer jeden einlädt, der "ehrlichen Herzens" (Wortwahl von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine) für Frieden und Verhandlungen ist, muss sich nicht wundern, wenn rechte bis rechtsextreme Kräfte dies faktisch als Einladung betrachten. Wir würden Ihnen gerne folgende Fragen stellen:
1. Auf dem Hintergrund unserer Recherche und mit der Kenntnis, was über die Veranstaltung jetzt bekannt wird, würden Sie das "Manifest für Frieden" erneut unterzeichnen? Wenn ja, warum? Wenn Sie sich anders entscheiden würden, können Sie uns die Gründe dafür nennen?
2. Können Sie uns die Details der Unterzeichnung kurz schildern: Wer hat Sie in welcher Form angesprochen, welche Kenntnisse hatten Sie von den Initiatorinnen, welchen Zeitrahmen gab es usw.?
3. Ähnlich wie in dem Manifest hörte man bei der Kundgebung von Putin oder der russischen Armee als Agressor nicht viel, bei den meisten Reden gar nichts. Das ähnelt rechtsextremen Narrativen, die Putin und Russland teils sogar glorifizieren. Sehen Sie darin einen Punkt, den Sie neu überdenken würden?
Wir bitten um eine Antwort bis morgen, Dienstag, 28.02.2023, um 12.00 Uhr mittags. Schon im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen, Jakob Kluck, im Auftrag für: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK, Anstalt des öffentlichen Rechts, Kantstraße 71-73, 04275 Leipzig
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Antworten der Unterzeichner/innen
1) --- Sehr geehrter Herr Kluck, wenn man Ihre Zeilen liest, muss man den Eindruck haben, dass sich nicht ein Redakteur einer von uns Steuerzahlern finanzierten Landesrundfunkanstalt in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts an mich wendet, sondern Joseph McCarthy oder der selige Papst Innozenz III. (1161–1216), der den Grundstein für die Entwicklung des Inquisitionsverfahrens legte. Ich gehe einmal davon aus, dass es sich bei Ihrem Schreiben entweder um eine böswillige Täuschung oder eine Frechheit handelt, von der – so kann man nur hoffen – Ihr Verwaltungsrat nichts weiß. Ich würde mich nur schämen, wenn ich mich für das, was Sie tun, hergeben müsste.
Ohne Grüße, Detlef Malchow, Kaufmann und Veranstaltungsleiter der Kundgebung
2) --- Sehr geehrter Herr Kluck, das Manifest für Frieden ist kein Demonstrationsaufruf und es gibt auch keinen Grund, sich wegen des massiven Drucks, der - etwa durch Medienanfragen und Aufrufe zur Rechtfertigung - auf die Erstunterzeichner/innen ausgeübt wird, davon zu distanzieren. Ich habe die ähnlich geartete Kölner Kundgebung bevorzugt, allerdings nicht, wie mir die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in ihrer letzten Ausgabe unterstellt, wegen inhaltlicher Differenzen mit der Berliner Veranstaltung, sondern weil ich zwei kleine Kinder habe und Berlin weit weg ist - von Köln aus muss man für eine Fahrt dorthin anderthalb Tage opfern, die ich leider nicht habe.
Ihre 2. Frage halte ich für ausgesprochen inquisitorisch. Glücklicherweise muss ich mich nicht einem Verhör unterziehen lassen und bin weder Ihnen noch sonst jemand Rechenschaft darüber schuldig, wann ich worüber mit wem telefoniert habe. Wenn Sie das für seriösen Journalismus halten, tut es mir für Sie leid.
Befremdlich, aber nicht untypisch finde ich, dass sich Journalisten wie Sie - statt die Inhalte des Manifests für Frieden, das die russische Aggression deutlich benennt, auch nur zur Kenntnis zu nehmen - schon zwei Wochen lang fast ausschließlich mit der Frage beschäftigen, ob irgendwelche Rechtsextremisten an der Berliner Demonstration teilnehmen bzw. teilgenommen haben oder nicht. Niemand wird mich als Rechtsextremismusforscher irgendwelcher Sympathien für Tino Chrupalla verdächtigen, und ich sehe, anders als in der Weimarer Republik, heute auch keine ernsthafte Gefahr, dass es zu einer, Querfront' zwischen Linken und Rechten kommt. Nur weil einzelne AfD-Politiker und Neonazis, die militaristische Grundüberzeugungen haben und Krieg als Mittel der politischen Auseinandersetzung bejahen, auf von Prominenten ergriffene Friedensinitiativen aufspringen, um ihrerseits davon zu profitieren, darf man diese schließlich nicht unterlassen. Allenfalls hätten Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer in ihrem Manifest deutlicher zum Ausdruck bringen sollen, dass es keine inhaltliche Übereinstimmung zwischen ihnen und rechtsextremen Politikern gibt.
Freundliche Grüße, Christoph Butterwegge, Sozialwissenschaftler
3) --- Sehr geehrter Herr Kluck, haben Sie vielen Dank für Ihre ausführliche Email. Als Erstunterzeichnerin des Manifests habe ich mich für die Beförderung des Friedens in Europa ausgesprochen, so wie es das Grundgesetz von allen Deutschen verlangt. Das würde ich immer wieder tun.
Beste Grüße, Dr. Petra Erler, Geschäftsführerin (SPD)
4) --- Ja, ich würde das Manifest nochmal unterzeichnen. Warum? - Weil es bisher keinerlei Anzeichen der Politik gibt, diesen Krieg mit diplomatischen Anstrengungen zu beenden. Wer mit den Taliban verhandelt, um Menschen zu retten, der kann auch mit Putin verhandeln. Weil es kein erklärtes Ziel für diesen Krieg gibt, sondern lediglich den „Plan“ eines unbegrenzten Abnutzungskrieges, in dem vor allem die Ukraine mit Leid, Tod und Zerstörung bezahlt. Weil wir in eine Eskalationsspirale geraten sind, die irgendwann nicht mehr zu stoppen sein wird. Und die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges von Tag zu Tag steigt.
Ich war selber mehrere Stunden vor Ort, habe die Reden gehört und konnte mir ein sehr genaues Bild der Lage machen. Ich habe, Gegensatz zu Ihnen, in den Reden keine Hinweise auf Putinverklärung oder rechtsextremes Gedankengut gehört.
Bitte senden Sie mir die Belege für Ihre Behauptung, Rechtsextreme seien mit Bussen angereist. Ich bin viele Stunden vor und nach der Demonstration zwischen den Menschen herumgelaufen und habe mit sehr, sehr vielen Menschen gesprochen. Ich habe, im Gegensatz zu Ihnen, keine Rechtsextremen angetroffen. Auch meine anschließenden Befragungen der Polizei hat ergeben, dass es lediglich zu einem einzigen kurzen Handgemenge zwischen den aufmerksamen Ordnern und Jürgen Elsässer gegeben habe. Ansonsten gab es keinen weiteren Zwischenfall.
Wie Sie sagen, kann man es nicht verhindern, dass Rechtsradikale zu so einer Veranstaltung kommen und versuchen, diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Dies ist aber hier keinesfalls gelungen. Ihre Liste umfasst ein knappes Dutzend Rechtsextremer auf der Demo, die musste man in den vielen Tausenden Menschen schon eifrig suchen. Es ist schlicht verzerrend, wenn Sie die vielen tausend Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, die friedlich mit Friedensfahnen und Regenbogenflaggen gekommen waren, einfach ausblenden, nicht wahrnehmen zugunsten einer verschwindend kleinen Gruppe von rechts.
Sie sind es, die damit den Rechten ein Forum bieten, nicht die Veranstalter.
Mit besten Grüßen, Bettina Flitner, Fotografin
5) --- Sehr geehrter Herr Kluck, jämmerliche Fragen, jämmerliche Recherche. Acht AFD-Mitglieder und Rechtsextreme dokumentiert, mit Namen und Adresse. Das ist doch was! Klasse! Das ist doch eine Ausbeute. Sie gehören scheinbar zu den journalistischen Kammerjägern, statt sich mit den Themen zu beschäftigen, die 50.000 Kundgebungsteilnehmer und 700.000 Unterzeichner umtreibt. Und dann kommen Sie mir noch mit kriminalistischen Verhörfragen wie aus einem TV-Krimi. „Können Sie uns die Details der Unterzeichnung kurz schildern? wer hat Sie in welcher Form angesprochen? welche Kenntnisse hatten Sie von den Initiatorinnen? welchen Zeitrahmen gab es?“ Das alles macht mich nicht mal mehr wütend, sondern nur noch sprachlos.
Henry Hübchen, Schauspieler
Es folgen noch elf weitere antworten (Link oben zum Emma-Artikel)
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Im Namen der Mitunterzeichner/innen und mit Respekt und Freundlichkeit,
Stefan Weinert, 88212 Ravensburg
Theologe, Konfliktmanager FH, Case Manager FH
Freier Journalist, Publizist, Blogger, Lyriker

4.181
Das Problem
1. März 2023 - Ravensburg
ARD-Programmdirektion
Arnulfstrasse 42
80335 München
"Hart, aber fair" und "FAKT"
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir - die Unterzeichner/innen dieser Petition - fordern Sie, als vierte Kraft im Staat, auf - Ihre Sendungen "Hart, aber fair" und "FAKT" umgehend abzusetzen respektive vorübergehend auszusetzen. Schon lange sind diese Sendungen zu unerräglichen Shows verkommen. Weder sind sie fair noch neutral und weder sind sie "anständig, gerecht, ehrlich, allparteilich (neutral)". Das wurde besonders bei Ihrer jüngsten Sendung vom im Februar 2023 über deutlich.
Hart aber fair: Wenn man/frau eventuell von den Gesprächspartnern nicht unbedingt Fairness erwarten kann, so doch jedenfalls von den Moderatoren. Aber in diesem Falle war beides nicht vorhanden. Frau Wagenknecht von der Linken wurde nicht nur unfair von den Damen und Herren rechts von ihr attackiert, sondern auch vom Moderator hart in die Schranken verwiesen, während Frau Strack-Zimmermann und Katrin Göhring-Eckhardt ihre Kriegspropaganda unbehelligt verbreiten konnten.
Zu Recht - und das haben auch meine Recherchen als politischer Blogger im Südwesten ergeben - ist Frau Strack-Zimmermann von Sahra Wagenknecht als Waffenlobbyistin benannt worden. Doch was für ein Aufschrei ging da durchs Studio der ARD! Was "Vergewaltigung als Kriegswaffe" anbetrifft, ist Frau Wagenknecht völlig zu Unrecht und bewusst missverstanden und angegriffen worden. Sie hat aber Recht:
Im Balkankonflikt - ich habe als Sozialarbeiter in den 1990er und 2000er viele Familien aus Bosnien, Kroatien, Kosovo, Serbien, Mazedonien ... betreut, - war Vergewaltigung ein ganz gezieltes Mittel der "Tötung" von Seelen und Erniedrigung von Frauen und Zersetzung des Feindes. Die Deutschen haben vor 80 Jahren Polinnen und Russinnen, Jüdinnen und Roma-Frauen vergewaltig, die Amerikaner vor 60 Jahren Vietnamesinnen. Frau Wagenknecht wollte das keinesfalls rechtfertigen, sondern erklären. Das aber hat ihr Moderator unfairer Weise - obwohl erkannt - nicht richtiggestellt. Dazu passt auch das in diesem Fall unpassende Interview mit der vergewaltigten alten Dame ... Das war Manipulation durch den Moderator!
Einzig Heribert Prantl war einigermaßen fair. Sie lassen zwar "hart" austeilen, aber schwimmen dabei auf der Welle aller bekannten Medien. Als ihre Sendung vor zwei Dekaden in der ARD implementiert wurde, kam bei mir und vielen anderen Hoffnung auf. Doch die hat sich als unberechtigt erwiesen.
Wir nehmen Ihnen das sehr übel, dass Sie mit Frau Strack-Zimmermann eine Waffenlobbyistin an den Tisch holen, sie frei reden und "in Abrede stellen" lassen, aber eine Initiatorin des Friedens so abkanzeln und abkanzeln lassen - vor Millionen von Menschen und vor laufender Kamera. Bitte lesen Sie dazu hier: https://indi-rave.mozello.com/alle-welt/params/post/4215572/mit-strack-zimmermann-schnurstracks-in-den-krieg-warum-hier---blogger-schre.
FAKT:
Nachdem das ARD-Format "hart aber fair" gezeigt hat, dass es auf keinen Fall fair, sondern sehr unfair ist, zeigt nun auch ein weiteres ARD-Format seine hässliche Seite: FAKT! In der Tat geht die ARD hier inquisitorisch vor und stellt Gewissenfragen wie einst die katholische Kirche. Ich stimme zu, wenn jemand auf diese "Bulle wie folgt antwortet: DAS IST EINE FRECHHEIT!
Übrigens - Ich erwähnte es bereits an anderer Stelle - berichten Freunde aus dem Bodenseekreis, welche selbst bei der Berliner Veranstaltung dabei waren, dass bereits auf dem Weg zum "Brandenburger Tor" die Straßen voller Menschen waren und der Andrang selbst so groß war, dass von daher die Zahl 13.000 niemals stimmen könne. 40 bis 50.000 sei realistisch gewesen. --------------------------------------------------
So manipulieren die Medien! | EMMA
Diesen Brief schickte die öffentlich-rechtliche ARD-Sendung „Fakt“ an alle ErstunterzeichnerInnen des Manifestes für Frieden. Vorwurf: Die „Abgrenzung nach rechts“ sei den „Initiatorinnen nicht gelungen“. Beleg: Eine „Recherche“, die namentlich neun (!) Männer aus dem rechten Spektrum nennt, die an der Kundgebung am Samstag teilgenommen haben. Neun von 50.000! Hier die Reaktionen der ErstunterzeichnerInnen, die auf die ARD-Anfrage geantwortet haben. Wir dürfen gespannt sein, ob die Antworten im Beitrag auftauchen. Die FAKT-Sendung vom 28. Februar hier ansehen.
Brief der FAKT-Redaktion an die Erstunterzeichner/innen des "Manifest für den Frieden"
Für die nächste Ausgabe unseres ARD-Politmagazins FAKT (Sendeplatz: Dienstag, den 28.2.2023, von 21.45 Uhr bis 22.15 Uhr) produzieren wir einen Beitrag, der sich unter anderem mit der Kundgebung "Aufstand für Frieden" des vergangenen Samstags in Berlin befasst. Sie sind nicht die Einzige/der Einzige, der diese Mail erhält. Wir machen hiermit eine Umfrage unter allen Erstunterzeichnern des "Manifest für Frieden" von den Initiatorinnen Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht.
Bei unseren Dreharbeiten am Samstag und durch weitergehende Recherchen kommen wir zu dem Schluss, dass die von den Initiatorinnen angekündigte Abgrenzung gegen rechts in der Realität bei der Veranstaltung nicht funktioniert hat. Im Gegenteil: Rechtsextreme, Neonazis, Reichsbürger, Querdenker, das rechte Magazin Compact und auch die AfD nutzten die Demonstration für ihre Propaganda. Die Hintergründe und handelnden Personen haben wir Ihnen im Anhang zusammengefasst, damit Sie sich ein eigenes Bild davon machen können. Wegen der Kürze der Zeit haben wir versucht, uns auf das Wesentliche zu begrenzen. Es gibt Spuren, denen wir nicht mehr folgen konnten.
Natürlich kann eine angemeldete Demonstration nicht verhindern, dass fragwürdige Personen versuchen für sich Kapital daraus zu schlagen. Doch wer jeden einlädt, der "ehrlichen Herzens" (Wortwahl von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine) für Frieden und Verhandlungen ist, muss sich nicht wundern, wenn rechte bis rechtsextreme Kräfte dies faktisch als Einladung betrachten. Wir würden Ihnen gerne folgende Fragen stellen:
1. Auf dem Hintergrund unserer Recherche und mit der Kenntnis, was über die Veranstaltung jetzt bekannt wird, würden Sie das "Manifest für Frieden" erneut unterzeichnen? Wenn ja, warum? Wenn Sie sich anders entscheiden würden, können Sie uns die Gründe dafür nennen?
2. Können Sie uns die Details der Unterzeichnung kurz schildern: Wer hat Sie in welcher Form angesprochen, welche Kenntnisse hatten Sie von den Initiatorinnen, welchen Zeitrahmen gab es usw.?
3. Ähnlich wie in dem Manifest hörte man bei der Kundgebung von Putin oder der russischen Armee als Agressor nicht viel, bei den meisten Reden gar nichts. Das ähnelt rechtsextremen Narrativen, die Putin und Russland teils sogar glorifizieren. Sehen Sie darin einen Punkt, den Sie neu überdenken würden?
Wir bitten um eine Antwort bis morgen, Dienstag, 28.02.2023, um 12.00 Uhr mittags. Schon im Voraus herzlichen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen, Jakob Kluck, im Auftrag für: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK, Anstalt des öffentlichen Rechts, Kantstraße 71-73, 04275 Leipzig
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Antworten der Unterzeichner/innen
1) --- Sehr geehrter Herr Kluck, wenn man Ihre Zeilen liest, muss man den Eindruck haben, dass sich nicht ein Redakteur einer von uns Steuerzahlern finanzierten Landesrundfunkanstalt in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts an mich wendet, sondern Joseph McCarthy oder der selige Papst Innozenz III. (1161–1216), der den Grundstein für die Entwicklung des Inquisitionsverfahrens legte. Ich gehe einmal davon aus, dass es sich bei Ihrem Schreiben entweder um eine böswillige Täuschung oder eine Frechheit handelt, von der – so kann man nur hoffen – Ihr Verwaltungsrat nichts weiß. Ich würde mich nur schämen, wenn ich mich für das, was Sie tun, hergeben müsste.
Ohne Grüße, Detlef Malchow, Kaufmann und Veranstaltungsleiter der Kundgebung
2) --- Sehr geehrter Herr Kluck, das Manifest für Frieden ist kein Demonstrationsaufruf und es gibt auch keinen Grund, sich wegen des massiven Drucks, der - etwa durch Medienanfragen und Aufrufe zur Rechtfertigung - auf die Erstunterzeichner/innen ausgeübt wird, davon zu distanzieren. Ich habe die ähnlich geartete Kölner Kundgebung bevorzugt, allerdings nicht, wie mir die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in ihrer letzten Ausgabe unterstellt, wegen inhaltlicher Differenzen mit der Berliner Veranstaltung, sondern weil ich zwei kleine Kinder habe und Berlin weit weg ist - von Köln aus muss man für eine Fahrt dorthin anderthalb Tage opfern, die ich leider nicht habe.
Ihre 2. Frage halte ich für ausgesprochen inquisitorisch. Glücklicherweise muss ich mich nicht einem Verhör unterziehen lassen und bin weder Ihnen noch sonst jemand Rechenschaft darüber schuldig, wann ich worüber mit wem telefoniert habe. Wenn Sie das für seriösen Journalismus halten, tut es mir für Sie leid.
Befremdlich, aber nicht untypisch finde ich, dass sich Journalisten wie Sie - statt die Inhalte des Manifests für Frieden, das die russische Aggression deutlich benennt, auch nur zur Kenntnis zu nehmen - schon zwei Wochen lang fast ausschließlich mit der Frage beschäftigen, ob irgendwelche Rechtsextremisten an der Berliner Demonstration teilnehmen bzw. teilgenommen haben oder nicht. Niemand wird mich als Rechtsextremismusforscher irgendwelcher Sympathien für Tino Chrupalla verdächtigen, und ich sehe, anders als in der Weimarer Republik, heute auch keine ernsthafte Gefahr, dass es zu einer, Querfront' zwischen Linken und Rechten kommt. Nur weil einzelne AfD-Politiker und Neonazis, die militaristische Grundüberzeugungen haben und Krieg als Mittel der politischen Auseinandersetzung bejahen, auf von Prominenten ergriffene Friedensinitiativen aufspringen, um ihrerseits davon zu profitieren, darf man diese schließlich nicht unterlassen. Allenfalls hätten Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer in ihrem Manifest deutlicher zum Ausdruck bringen sollen, dass es keine inhaltliche Übereinstimmung zwischen ihnen und rechtsextremen Politikern gibt.
Freundliche Grüße, Christoph Butterwegge, Sozialwissenschaftler
3) --- Sehr geehrter Herr Kluck, haben Sie vielen Dank für Ihre ausführliche Email. Als Erstunterzeichnerin des Manifests habe ich mich für die Beförderung des Friedens in Europa ausgesprochen, so wie es das Grundgesetz von allen Deutschen verlangt. Das würde ich immer wieder tun.
Beste Grüße, Dr. Petra Erler, Geschäftsführerin (SPD)
4) --- Ja, ich würde das Manifest nochmal unterzeichnen. Warum? - Weil es bisher keinerlei Anzeichen der Politik gibt, diesen Krieg mit diplomatischen Anstrengungen zu beenden. Wer mit den Taliban verhandelt, um Menschen zu retten, der kann auch mit Putin verhandeln. Weil es kein erklärtes Ziel für diesen Krieg gibt, sondern lediglich den „Plan“ eines unbegrenzten Abnutzungskrieges, in dem vor allem die Ukraine mit Leid, Tod und Zerstörung bezahlt. Weil wir in eine Eskalationsspirale geraten sind, die irgendwann nicht mehr zu stoppen sein wird. Und die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges von Tag zu Tag steigt.
Ich war selber mehrere Stunden vor Ort, habe die Reden gehört und konnte mir ein sehr genaues Bild der Lage machen. Ich habe, Gegensatz zu Ihnen, in den Reden keine Hinweise auf Putinverklärung oder rechtsextremes Gedankengut gehört.
Bitte senden Sie mir die Belege für Ihre Behauptung, Rechtsextreme seien mit Bussen angereist. Ich bin viele Stunden vor und nach der Demonstration zwischen den Menschen herumgelaufen und habe mit sehr, sehr vielen Menschen gesprochen. Ich habe, im Gegensatz zu Ihnen, keine Rechtsextremen angetroffen. Auch meine anschließenden Befragungen der Polizei hat ergeben, dass es lediglich zu einem einzigen kurzen Handgemenge zwischen den aufmerksamen Ordnern und Jürgen Elsässer gegeben habe. Ansonsten gab es keinen weiteren Zwischenfall.
Wie Sie sagen, kann man es nicht verhindern, dass Rechtsradikale zu so einer Veranstaltung kommen und versuchen, diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Dies ist aber hier keinesfalls gelungen. Ihre Liste umfasst ein knappes Dutzend Rechtsextremer auf der Demo, die musste man in den vielen Tausenden Menschen schon eifrig suchen. Es ist schlicht verzerrend, wenn Sie die vielen tausend Bürgerinnen und Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, die friedlich mit Friedensfahnen und Regenbogenflaggen gekommen waren, einfach ausblenden, nicht wahrnehmen zugunsten einer verschwindend kleinen Gruppe von rechts.
Sie sind es, die damit den Rechten ein Forum bieten, nicht die Veranstalter.
Mit besten Grüßen, Bettina Flitner, Fotografin
5) --- Sehr geehrter Herr Kluck, jämmerliche Fragen, jämmerliche Recherche. Acht AFD-Mitglieder und Rechtsextreme dokumentiert, mit Namen und Adresse. Das ist doch was! Klasse! Das ist doch eine Ausbeute. Sie gehören scheinbar zu den journalistischen Kammerjägern, statt sich mit den Themen zu beschäftigen, die 50.000 Kundgebungsteilnehmer und 700.000 Unterzeichner umtreibt. Und dann kommen Sie mir noch mit kriminalistischen Verhörfragen wie aus einem TV-Krimi. „Können Sie uns die Details der Unterzeichnung kurz schildern? wer hat Sie in welcher Form angesprochen? welche Kenntnisse hatten Sie von den Initiatorinnen? welchen Zeitrahmen gab es?“ Das alles macht mich nicht mal mehr wütend, sondern nur noch sprachlos.
Henry Hübchen, Schauspieler
Es folgen noch elf weitere antworten (Link oben zum Emma-Artikel)
------------------------------------
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Stefan Weinert, 88212 Ravensburg
Theologe, Konfliktmanager FH, Case Manager FH
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Petition am 1. März 2023 erstellt