ALTONA STEH AUF - KITA BILLROTH MUSS BLEIBEN!

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Problem
Das Kita-Werk Blankenese-Altona möchte die Kita Billrothstraße in der Altstadt Altona in Hamburg zum Sommer 2019 schließen. Ein 40 Jahre altes Kleinod, seit Generationen fest verwurzelt im Stadtteil, soll nun verschwinden. Begründet wird der Schritt vom Träger der evangelischen Kirche durch hohen Krankenstand bei den Erzieherinnen und bauliche Mängel.

Der Kirchengemeinderat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Altona-Ost hat diese Entscheidung abgesegnet. Die Elternschaft wurde in die Entscheidung nicht mit einbezogen. Seit der Übernahme der Kita Billrothstraße durch das Kita-Werk vor einigen Jahren sind keine nennenswerten Investitionen getätigt worden - warum wollte das Kita-Werk diese Einrichtung eigentlich übernehmen? Statt in diese kleine Traditionskita mit familiärem Flair und eingebettet in gewachsene Strukturen zu investieren, widmet man sich vor allem einer neuen Kita auf dem Gelände des im Entstehen begriffenen neuen Stadtquartiers Neue Mitte Altona. Angeblich rechnen sich kleine Kitas nicht – THINK BIG ist hier die Devise - auch für die Kleinsten. Die Kinder, die in der Kita oft zum ersten Mal außerhalb der Familie Gemeinschaft erleben, sollen nun anderswo untergebracht werden. Dem Viertel und künftigen Generationen der Altstadt Altona soll diese Einrichtung für immer verloren gehen. 

Lösung
Zwei Szenarien sind denkbar:
A// Das Kita-Werk überdenkt seine Entscheidung und entwickelt gemeinsam mit den Eltern, Gemeinderat, Freiwilligen und Sponsoren einen Masterplan zur Rettung und Weiterentwicklung der Einrichtung.

B// Der Kirchengemeinderat initiiert unter Einbindung des kircheneigenen Vermieters, Eltern, Freiwilligen und Sponsoren einen Runden Tisch zur Entwicklung eines Masterplans mit dem Ziel der nahtlosen Weiterführung und Neugestaltung der Kita unter neuer Trägerschaft.

Persönliche Geschichte
Es gibt eine sehr engagierte Elternschaft, darunter Pädagogen, Architekten, Kreative und Geschäftsleute. Wir wollen in Prozesse und Entscheidungen, die unsere Kinder betreffen, einbezogen werden. Uns ist nicht egal, wie sich unser unmittelbares Wohnviertel entwickelt und ob darin auch in Zukunft noch genug Platz für Kinder sein wird. Uns liegt viel daran, die Einrichtung und Verbundenheit zur Kirchengemeinde, die Lebendigkeit und Vielfalt im Viertel nachhaltig zu erhalten.

 



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