Schermbecks Wolf soll leben

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Mit Sorge betrachten wir, als Bürgerinnen Schermbecks, die Vorgänge rund um den Wolf in unserer Kommune.

Wir bitten Sie, sich für den Schutz des Wolfes einzusetzen. Wir können nicht einsehen, dass dieser evtl. zum Abschuss freigegeben werden soll.


Unserer Meinung nach kann Natur- und Umweltschutz nicht nur dann gelten, wenn dieser für uns als Menschen ohne Belastungen einhergeht. Sie werden sicher ebenfalls unsere Sorge verstehen, dass ein so verstandener Umwelt- und Naturschutz für die nachfolgenden Generationen ein fatales Zeichen setzt.
Etwas nur dann schützen zu wollen, wenn es uns dient, alles andere aber buchstäblich auszumerzen, kann sicher nicht als Vorbild dienen. Dies werden Sie sicherlich nachvollziehen können.

Ebenso können wir die Sorgen der Landwirte nachvollziehen, deren Viehbestände bedroht sind.


Darum streben wir eine gemeinsame Lösung an, die sowohl von Wolfsschützern, als auch von den Landwirten mitgetragen werden kann. Aus unserer Sicht werden die zahlreichen Experten eine Lösung finden und anbieten können, bei der die Wölfin nicht sterben muss. Wir bitten Sie sich also mit diesen in Verbindung zu setzen.

Tanne Brodel       Heike Brietsche-Ilsemann