Aktualisierung des Russischen Hauses in Berlin

Aktualisierung des Russischen Hauses in Berlin

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Constantin Kauert und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Das Russische Haus in Berlin stammt aus den frühen 1980er Jahren und zeigt eine Repräsentationsarchitektur, die mit der Gegenwart nur noch lose verbunden ist.

Da sich zeitgenössische russische Stadtkultur international weniger durch Baukunst als durch Ruinen, Trümmer und „freigeräumte“ Stadtlandschaften definiert, schlagen wir eine entsprechende architektonische Aktualisierung vor — satirisch, zynisch und als begehbaren Kommentar.

  1. Außenansicht – Repräsentation im Realitätsabgleich

    Russisches Haus Berlin nach Luftangriff (künstlerische Vision).png

    Die Fassade bleibt stehen, wirkt aber sichtbar „mitgenommen“: Brüche, offene Strukturen, Fragmentierung. Keine Glätte mehr. Keine Unversehrtheit ohne Kontext.
    Repräsentation – aber ehrlich.

  2. Foyer – Willkommen im zeitgenössischen Stadtraum

    Russisches Haus Berlin - Foyer nach Luftangriff (künsterische Vision).png
    Das Foyer als Ort der Konfrontation: freigelegte Strukturen, scheinbar provisorische Elemente, bewusst unvollendete Flächen.

    Empfang nicht als Einladung, sondern als Realitätseintritt.

  3. Konzertsaal – Bühne der Konsequenzen

    Russisches Haus Berlin - Konzertsaal nach Luftangriff (künstlerische Vision).png Der Theatersaal bleibt nutzbar, sieht aber so aus, als habe die Aufführung bereits stattgefunden – und zwar die der Stadtzerstörung.
    Kultur nicht als Behauptung, sondern als Nachhall.

Diese Umgestaltung ist keine Nachahmung von Gewalt, sondern deren architektonische Übersetzung.
Keine Feier der Zerstörung – sondern deren sichtbare Konsequenz.

Wenn schon kulturelle Repräsentation, dann bitte zeitgemäß.

Im Namen der Unterzeichnenden

avatar of the starter
Gerhard TorgesPetitionsstarter*in

91

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Constantin Kauert und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Das Russische Haus in Berlin stammt aus den frühen 1980er Jahren und zeigt eine Repräsentationsarchitektur, die mit der Gegenwart nur noch lose verbunden ist.

Da sich zeitgenössische russische Stadtkultur international weniger durch Baukunst als durch Ruinen, Trümmer und „freigeräumte“ Stadtlandschaften definiert, schlagen wir eine entsprechende architektonische Aktualisierung vor — satirisch, zynisch und als begehbaren Kommentar.

  1. Außenansicht – Repräsentation im Realitätsabgleich

    Russisches Haus Berlin nach Luftangriff (künstlerische Vision).png

    Die Fassade bleibt stehen, wirkt aber sichtbar „mitgenommen“: Brüche, offene Strukturen, Fragmentierung. Keine Glätte mehr. Keine Unversehrtheit ohne Kontext.
    Repräsentation – aber ehrlich.

  2. Foyer – Willkommen im zeitgenössischen Stadtraum

    Russisches Haus Berlin - Foyer nach Luftangriff (künsterische Vision).png
    Das Foyer als Ort der Konfrontation: freigelegte Strukturen, scheinbar provisorische Elemente, bewusst unvollendete Flächen.

    Empfang nicht als Einladung, sondern als Realitätseintritt.

  3. Konzertsaal – Bühne der Konsequenzen

    Russisches Haus Berlin - Konzertsaal nach Luftangriff (künstlerische Vision).png Der Theatersaal bleibt nutzbar, sieht aber so aus, als habe die Aufführung bereits stattgefunden – und zwar die der Stadtzerstörung.
    Kultur nicht als Behauptung, sondern als Nachhall.

Diese Umgestaltung ist keine Nachahmung von Gewalt, sondern deren architektonische Übersetzung.
Keine Feier der Zerstörung – sondern deren sichtbare Konsequenz.

Wenn schon kulturelle Repräsentation, dann bitte zeitgemäß.

Im Namen der Unterzeichnenden

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Gerhard TorgesPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Christian Gaebler
Christian Gaebler
Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

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Petition am 18. Dezember 2025 erstellt