Vater eines Neugeborenen vor Abschiebung - nach 8 Jahren in Deutschland


Vater eines Neugeborenen vor Abschiebung - nach 8 Jahren in Deutschland
Das Problem
Hilfe! Zwei Tage nach der Geburt unseres Kindes wurde mein Mann ohne Vorankündigung von der Polizei festgenommen und sollte nach Ägypten abgeschoben werden. Doch in Ägypten ist sein Leben aus politischen Gründen in Gefahr.
Eigentlich sollte es nach der Geburt unseres Kindes ein normaler Behördengang für meinen Mann werden: Er hatte am 17.05.2023 einen Termin zur Verlängerung seiner Duldung in Deutschland. Stattdessen versinkt unser Leben im Chaos. Als er in der Behörde ankam, warteten zwei Polizisten auf ihn - und nahmen ihn fest.
Mein Mann Mohamed (27 Jahre jung), ägyptischer Staatsangehörigkeit, kam Ende 2015 aus politischen Gründen nach Deutschland. 2016 wurde sein Antrag auf Asyl abgelehnt. Dagegen reichte er Klage ein. 2017 kam es zu einer erneuten Ablehnung. Er wurde dennoch geduldet und durfte seine Anstellung in einer Pflegeeinrichtung fortführen.
Am 17.05.2023, nur zwei Tage nach der Geburt unseres Kindes, wurden wir als Familie völlig unerwartet auseinandergerissen. An diesem Tag wurde er zum ersten Mal in das Abschiebegefängnis in Ingelheim überführt, dort wurde er bis zum 22.05.2023 festgehalten. Am 22.05.2023 sollte der erste Flieger nach Ägypten gehen - doch das konnte er durch Widerstand verhindern.
Daraufhin wurde er am 6.6.2023 vorläufig vom Gericht Bingen (Am Rhein) freigesprochen, mit der Auflage, dass er sich dreimal wöchentlich bei der Polizei melden müsse. Diesen Forderungen kam er bis zum letzten Tag nach. Als er sich am 19.06. bei der Polizei melden wollte, wurde er direkt wieder festgenommen. Man sagte ihm, dass sein Flieger noch am selben Tag gehen solle.
Den Flug am 19.06 konnte er aber auch mit Widerstand verhindern.
Die Ausländerbehörde Bitburg will ihn trotz Kind mit deutscher Staatsangehörigkeit abschieben. Eine Vaterschaftsanerkennung wurde uns verwehrt, obwohl ein Vaterschaftstest vorliegt.
Bis heute durfte er sich nicht in die Geburtsurkunde unseres Kindes eintragen lassen. Beim Standesamt sowie auch beim Jugendamt lag ein Bescheid der Behörde vor, laut dem die Anerkennung ausgesetzt sei. Dieser Bescheid wurde am 13.06 von der Behörde aufgehoben, mit der Begründung, dass die Zweifel an der Vaterschaft beseitigt werden konnten! Dies geschah aufgrund meiner Ausführungen, die im Rahmen einer Anhörung am 6.6.2023 am Amtsgericht Bingen (Am Rhein) gemacht wurden.
Wir haben schon einen Anwalt. Unzählige Male wurden Beschwerden eingereicht vor dem Gericht Trier und auch Koblenz. Immer ohne Erfolg, alles wurde abgelehnt. Jetzt geht der Anwalt damit vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
An euch Leser*innen:
Bitte helft uns, dem ein Ende zu setzen! Die Zeit drängt, bis zum 30.06 sollte mein Mann Deutschland verlassern haben. Bitte befolgt folgende Schritte:
- unterschreibt die Petition
- teilt die Petition
Wir hoffen auf so viele Stimmen wie möglich. Damit an die Öffentlichkeit zu gehen, ist für uns die letzte Möglichkeit. Durch die Abschiebung nach Ägypten wäre sein Leben in Gefahr.
Unser gemeinsames Kind würde ohne Vater aufwachsen. Auch meine beiden anderen Kinder (3 und 8 Jahre jung), für die er eine wichtige Bezugsperson ist, leiden sehr unter den Vorgängen.
Gerade bei sehr kleinen Kindern kann eine auch nur vorübergehende Trennung von einem Elternteil zu einer dauerhaften Entfremdung führen, die später möglicherweise nicht wieder auszugleichen ist.
In meiner Verzweiflung wende ich mich an Sie: Gemeinsam können wir die Abschiebung meines Mannes verhindern. Unterschreiben Sie und teilen Sie diese Petition, es gehr nicht nur um das Leben meines Mannes, sondern auch um die Zukunft unserer Kinder.
Danke!
42.326
Das Problem
Hilfe! Zwei Tage nach der Geburt unseres Kindes wurde mein Mann ohne Vorankündigung von der Polizei festgenommen und sollte nach Ägypten abgeschoben werden. Doch in Ägypten ist sein Leben aus politischen Gründen in Gefahr.
Eigentlich sollte es nach der Geburt unseres Kindes ein normaler Behördengang für meinen Mann werden: Er hatte am 17.05.2023 einen Termin zur Verlängerung seiner Duldung in Deutschland. Stattdessen versinkt unser Leben im Chaos. Als er in der Behörde ankam, warteten zwei Polizisten auf ihn - und nahmen ihn fest.
Mein Mann Mohamed (27 Jahre jung), ägyptischer Staatsangehörigkeit, kam Ende 2015 aus politischen Gründen nach Deutschland. 2016 wurde sein Antrag auf Asyl abgelehnt. Dagegen reichte er Klage ein. 2017 kam es zu einer erneuten Ablehnung. Er wurde dennoch geduldet und durfte seine Anstellung in einer Pflegeeinrichtung fortführen.
Am 17.05.2023, nur zwei Tage nach der Geburt unseres Kindes, wurden wir als Familie völlig unerwartet auseinandergerissen. An diesem Tag wurde er zum ersten Mal in das Abschiebegefängnis in Ingelheim überführt, dort wurde er bis zum 22.05.2023 festgehalten. Am 22.05.2023 sollte der erste Flieger nach Ägypten gehen - doch das konnte er durch Widerstand verhindern.
Daraufhin wurde er am 6.6.2023 vorläufig vom Gericht Bingen (Am Rhein) freigesprochen, mit der Auflage, dass er sich dreimal wöchentlich bei der Polizei melden müsse. Diesen Forderungen kam er bis zum letzten Tag nach. Als er sich am 19.06. bei der Polizei melden wollte, wurde er direkt wieder festgenommen. Man sagte ihm, dass sein Flieger noch am selben Tag gehen solle.
Den Flug am 19.06 konnte er aber auch mit Widerstand verhindern.
Die Ausländerbehörde Bitburg will ihn trotz Kind mit deutscher Staatsangehörigkeit abschieben. Eine Vaterschaftsanerkennung wurde uns verwehrt, obwohl ein Vaterschaftstest vorliegt.
Bis heute durfte er sich nicht in die Geburtsurkunde unseres Kindes eintragen lassen. Beim Standesamt sowie auch beim Jugendamt lag ein Bescheid der Behörde vor, laut dem die Anerkennung ausgesetzt sei. Dieser Bescheid wurde am 13.06 von der Behörde aufgehoben, mit der Begründung, dass die Zweifel an der Vaterschaft beseitigt werden konnten! Dies geschah aufgrund meiner Ausführungen, die im Rahmen einer Anhörung am 6.6.2023 am Amtsgericht Bingen (Am Rhein) gemacht wurden.
Wir haben schon einen Anwalt. Unzählige Male wurden Beschwerden eingereicht vor dem Gericht Trier und auch Koblenz. Immer ohne Erfolg, alles wurde abgelehnt. Jetzt geht der Anwalt damit vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.
An euch Leser*innen:
Bitte helft uns, dem ein Ende zu setzen! Die Zeit drängt, bis zum 30.06 sollte mein Mann Deutschland verlassern haben. Bitte befolgt folgende Schritte:
- unterschreibt die Petition
- teilt die Petition
Wir hoffen auf so viele Stimmen wie möglich. Damit an die Öffentlichkeit zu gehen, ist für uns die letzte Möglichkeit. Durch die Abschiebung nach Ägypten wäre sein Leben in Gefahr.
Unser gemeinsames Kind würde ohne Vater aufwachsen. Auch meine beiden anderen Kinder (3 und 8 Jahre jung), für die er eine wichtige Bezugsperson ist, leiden sehr unter den Vorgängen.
Gerade bei sehr kleinen Kindern kann eine auch nur vorübergehende Trennung von einem Elternteil zu einer dauerhaften Entfremdung führen, die später möglicherweise nicht wieder auszugleichen ist.
In meiner Verzweiflung wende ich mich an Sie: Gemeinsam können wir die Abschiebung meines Mannes verhindern. Unterschreiben Sie und teilen Sie diese Petition, es gehr nicht nur um das Leben meines Mannes, sondern auch um die Zukunft unserer Kinder.
Danke!
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Petition am 23. Juni 2023 erstellt