Abschaffung der geschlechtsspezifischen Musterungspflicht


Abschaffung der geschlechtsspezifischen Musterungspflicht
Das Problem
Am heutigen Tag, 13/11/25, hat das Bundeskabinett den Entwurf für ein neues Wehrdienstgesetz verabschiedet. Dieser sieht vor, dass ab dem Geburtsjahrgang 2008 alle männlichen Jugendlichen verpflichtet werden sollen, einen umfassenden Fragebogen zur Wehrdienstbereitschaft auszufüllen. Für gleichaltrige Mädchen bleibt dieser Fragebogen jedoch freiwillig.
Ab Mitte 2027 sollen zudem verpflichtende Musterungen wieder eingeführt werden – ebenfalls primär für männliche Jugendliche, während Mädchen weiterhin nur auf freiwilliger Basis erfasst werden.
Damit wird eine staatliche Pflicht geschaffen, die fast ausschließlich Jungen trifft.
Das Gesetz ist noch nicht endgültig, da der Deutsche Bundestag darüber abstimmen muss – aber die politische Richtung ist mit dem heutigen Beschluss eindeutig festgelegt.
Warum ich diese Petition starte
Ich habe selbst die Musterung erlebt – mit entwürdigenden körperlichen Untersuchungen, intim, unangenehm und für mich eindeutig grenzüberschreitend.
Dass mein Sohn in einigen Jahren wieder in solche Maßnahmen gedrängt werden könnte – und zwar nur, weil er ein Junge ist – akzeptiere ich nicht.
Eine verpflichtende Musterung bedeutet:
-intime körperliche Eingriffe,
-Offenlegung sensibelster Daten,
-Sanktionen bei Nichtbefolgung,
und die mögliche Androhung von Zwangsmaßnahmen.
Dass all dies ausschließlich männliche Jugendliche betreffen soll, während gleichaltrige Mädchen vollständig davon ausgenommen sind, widerspricht jedem modernen Gleichheitsverständnis und meiner Vorstellung von Gerechtigkeit.
Ich möchte nicht, dass mein Sohn – oder irgendein anderer Junge – in ein System hineingerät, das 2025 Pflichten allein an das Geschlecht knüpft.
Das ist nicht zeitgemäß, nicht europäisch und keinesfalls verfassungskonform.
In Ländern wie Norwegen, Schweden oder Finnland – wo ich familiäre Wurzeln habe – werden solche Pflichten gleich geregelt oder vollständig freiwillig gestaltet.
Deutschland würde mit einer reinen Männerpflicht einen rückwärtsgewandten Sonderweg gehen, den kaum jemand nachvollziehen kann.
Gleiche Rechte müssen gleiche Pflichten bedeuten.
Alles andere schafft neue Ungerechtigkeit und alte Rollenbilder – und trifft am Ende unsere Kinder.
Das kann ich als Vater nicht hinnehmen.
Und ich bin sicher: Viele andere Eltern auch nicht.
An wen richtet sich diese Petition?
Diese Petition richtet sich an den Deutschen Bundestag, insbesondere an:
die Mitglieder des Verteidigungsausschusses
die Mitglieder des Innenausschusses
die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP und der Linken
das Bundesministerium der Verteidigung
Was fordere ich?
Ich fordere den Deutschen Bundestag auf:
1. Keine verpflichtende Musterung ausschließlich für männliche Jugendliche einzuführen.
2. Jede staatliche Pflicht geschlechtergerecht auszugestalten – entweder für alle oder für niemanden.
3. Keine Sanktionen (Bußgelder, Zwangsmaßnahmen etc.), die ausschließlich Jungen treffen würden.
4. Eine verfassungsrechtliche Neubewertung nach Art. 3 GG, bevor das Gesetz verabschiedet wird.
5. Transparenz darüber, wie die Bundesregierung die Gleichb
ehandlung sicherstellen will.
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Das Problem
Am heutigen Tag, 13/11/25, hat das Bundeskabinett den Entwurf für ein neues Wehrdienstgesetz verabschiedet. Dieser sieht vor, dass ab dem Geburtsjahrgang 2008 alle männlichen Jugendlichen verpflichtet werden sollen, einen umfassenden Fragebogen zur Wehrdienstbereitschaft auszufüllen. Für gleichaltrige Mädchen bleibt dieser Fragebogen jedoch freiwillig.
Ab Mitte 2027 sollen zudem verpflichtende Musterungen wieder eingeführt werden – ebenfalls primär für männliche Jugendliche, während Mädchen weiterhin nur auf freiwilliger Basis erfasst werden.
Damit wird eine staatliche Pflicht geschaffen, die fast ausschließlich Jungen trifft.
Das Gesetz ist noch nicht endgültig, da der Deutsche Bundestag darüber abstimmen muss – aber die politische Richtung ist mit dem heutigen Beschluss eindeutig festgelegt.
Warum ich diese Petition starte
Ich habe selbst die Musterung erlebt – mit entwürdigenden körperlichen Untersuchungen, intim, unangenehm und für mich eindeutig grenzüberschreitend.
Dass mein Sohn in einigen Jahren wieder in solche Maßnahmen gedrängt werden könnte – und zwar nur, weil er ein Junge ist – akzeptiere ich nicht.
Eine verpflichtende Musterung bedeutet:
-intime körperliche Eingriffe,
-Offenlegung sensibelster Daten,
-Sanktionen bei Nichtbefolgung,
und die mögliche Androhung von Zwangsmaßnahmen.
Dass all dies ausschließlich männliche Jugendliche betreffen soll, während gleichaltrige Mädchen vollständig davon ausgenommen sind, widerspricht jedem modernen Gleichheitsverständnis und meiner Vorstellung von Gerechtigkeit.
Ich möchte nicht, dass mein Sohn – oder irgendein anderer Junge – in ein System hineingerät, das 2025 Pflichten allein an das Geschlecht knüpft.
Das ist nicht zeitgemäß, nicht europäisch und keinesfalls verfassungskonform.
In Ländern wie Norwegen, Schweden oder Finnland – wo ich familiäre Wurzeln habe – werden solche Pflichten gleich geregelt oder vollständig freiwillig gestaltet.
Deutschland würde mit einer reinen Männerpflicht einen rückwärtsgewandten Sonderweg gehen, den kaum jemand nachvollziehen kann.
Gleiche Rechte müssen gleiche Pflichten bedeuten.
Alles andere schafft neue Ungerechtigkeit und alte Rollenbilder – und trifft am Ende unsere Kinder.
Das kann ich als Vater nicht hinnehmen.
Und ich bin sicher: Viele andere Eltern auch nicht.
An wen richtet sich diese Petition?
Diese Petition richtet sich an den Deutschen Bundestag, insbesondere an:
die Mitglieder des Verteidigungsausschusses
die Mitglieder des Innenausschusses
die Fraktionen von CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP und der Linken
das Bundesministerium der Verteidigung
Was fordere ich?
Ich fordere den Deutschen Bundestag auf:
1. Keine verpflichtende Musterung ausschließlich für männliche Jugendliche einzuführen.
2. Jede staatliche Pflicht geschlechtergerecht auszugestalten – entweder für alle oder für niemanden.
3. Keine Sanktionen (Bußgelder, Zwangsmaßnahmen etc.), die ausschließlich Jungen treffen würden.
4. Eine verfassungsrechtliche Neubewertung nach Art. 3 GG, bevor das Gesetz verabschiedet wird.
5. Transparenz darüber, wie die Bundesregierung die Gleichb
ehandlung sicherstellen will.
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Petition am 13. November 2025 erstellt