Liebe Unterstützer,
am morgigen Montag, den 23.02.2026 wird in der Augsburger Allgemeinen folgender Bericht erscheinen:
https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/strassenausbau-anwohnern-drohen-hohe-gebuehren-113544013
Leider ist auch hier unser Hauptproblem nicht angesprochen worden: 2016 wurde das KAG geändert und eine 25 jährige Verjährungsfrist für alle "zum Anbau bestimmten Straßen" eingeführt. Ausnahmen waren nur für Ortverbindungsstraßen und Straßen im Außenbereich vorgesehen, wenn diese eine "spärliche Bebauung" hatten. Und genau deswegen haben alle Gemeinden damals ihre Straßen überprüft - und überall wurden Beschlüsse erlassen, welche Straßen ab dem 1.4.2021 erschließungsbeitragsfrei und dann auch noch straßenausbaubeitragsfrei sind. Dies wurde allen Bürgern öffentlich mitgeteilt. Nur will davon jetzt niemand mehr etwas wissen, im Gegenteil, die Kommunen äußern sich einfach nicht dazu, welche Straßen jetzt wieder betroffen sind. Die Bürger haben auf Grund der damaligen Beschlüsse ihre Rücklagen aufgelöst. Dass sie jetzt wieder Rücklagen haben sollten, sagt ihnen aber niemand. Erst dann, wenn die Straße konkret geplant wird, erfährt man davon. Aber innerhalb von weniger Monate oder auch Jahre werden aber die wenigsten Summen von inzwischen durchschnittlich 45.000 Euro aufbringen. Man lässt die Bürger also ins offene Messer laufen.
Falls jemand von Euch solche alten Zeitungsberichte oder Gemeinderatsbeschlüsse hat, in denen die Gesetzesänderungen des KAG von 2016 oder 2018 behandelt werden, wäre ich sehr dankbar, wenn Ihr mir diese zusenden könntet:
stefan.stuerminger@freenet.de
Vielen Dank und schöne Grüße aus Balzhausen
Stefan Stürminger