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Abschaffen des Jagdgesetzes insbesondere des VI. Abschnitt Jagdschutz § 23 / §29 Inhalt des Jagdschutzes !Stoppt das legale Töten unserer Haustiere durch die Jäger!

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VI. Abschnitt Jagdschutz § 23 Inhalt des Jagdschutzes
Der Jagdschutz umfaßt nach näherer Bestimmung durch die Länder den Schutz des Wildes insbesondere vor Wilderern, Futternot, Wildseuchen, vor wildernden Hunden und Katzen sowie die Sorge für die Einhaltung der zum Schutz des Wildes und der Jagd erlassenen Vorschriften.

Abschaffen des Jagdgesetztes Insbesondere des § 29

§ 29 Jagdschutz

(1) Die Jagdschutzberechtigten sind in ihrem Jagdbezirk befugt,

1.Personen, die dort unberechtigt jagen, die außerhalb der zum allgemeinen Gebrauch bestimmten Wege zur Jagd ausgerüstet angetroffen werden oder die eine sonstige Zuwiderhandlung gegen jagdrechtliche Vorschriften begehen, anzuhalten, ihnen gefangenes oder erlegtes Wild, Schuss- und sonstige Waffen, Jagd- und Fanggeräte, Hunde und Frettchen abzunehmen und ihre Personalien festzustellen,

2.wildernde Hunde zu töten, die sich nicht innerhalb der Einwirkung einer für sie verantwortlichen Person befinden und nicht als Jagd-, Rettungs-, Hirten-, Blinden-, Polizei- oder sonstige Diensthunde erkennbar sind, und

3.wildernde Hauskatzen, die sich mehr als 300 m vom nächsten Wohnhaus entfernt befinden, und verwilderte Frettchen zu töten.

(2) 1 Befugnisse nach Absatz 1 Nrn. 2 und 3 können die Jagdausübungsberechtigten schriftlich auf angestellte Jägerinnen oder angestellte Jäger sowie Jagdgäste übertragen. 2 Die Übertragungsurkunde ist bei der Ausübung dieser Befugnisse mitzuführen.

 

1.Wir fordern § 29 aus dem Jagdgesetz zu entfernen


2.Wir fordern die Abschaffung des Jagdgesetzes!

Ein Jäger darf vermeidlich verwilderte Katzen abschießen, die sich 300 Meter vom nächsten Haus entfernt aufhalten. In einem dünnbesiedelten Abschnitt käme sozusagen jede Katze in Frage und darf legal abgeschossen werden. Dass dieses Prozedere an der Tagesordnung bei den Jägern steht, zeigen die Zahlen der abgeschossenen Haustiere. Und hier kann nur von einem Schätzwert ausgegangen werden, denn die Dunkelziffer lässt sich nicht klar beziffern. Es gab in der Vergangenheit viele Sendungen - aktuell von RTL vom 29.10.2013 - zum Thema Jagd auf Haustiere, in denen von der Jägerschaft ganz klar Stellung bezogen wurde, dass aus lauter Frust einfach Katzen abgeschossen werden, die dann in aller Stille und Heimlichkeit 50 cm tief eingegraben werden und man die Spuren beseitigt. Dass auf die Katze eventuell eine Familie, Kinder warten, scheint hier keine Rolle zu spielen. Das ist ein Unding, da eine „wilde“ Katze von einer "Freigängerkatze" auf die Entfernung nicht auseinandergehalten werden kann! Das Jagdgesetz ist aus dem Jahre 1848 und somit veraltet und muss daher dringend überarbeitet werden. Der § 29 muss außer Kraft gesetzt werden, damit das sinnlose Töten unserer Haustiere ein Ende hat.

Quelle: http://www.eikon-nord.de/...

 

 

Rechtliche und politische Grundlagen

Im Grundgesetz wurde der Schutz der Tiere im Jahr 2002 zum Staatsziel erhoben.
Das Tierschutzgesetz verlangt diesen Schutz schon seit Jahren »aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf«, weshalb »niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen darf« (§ 1 Tierschutzgesetz). Dieser »vernünftige Grund« fehlt bei der Jagd. Zudem lehnt die große Mehrheit der Deutschen die Jagd in ihrer jetzigen Form ab:

Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger treten in repräsentativen Umfragen ein
>> für ein Verbot der Jagd auf wildlebende Tiere als Freizeitsport (Hobbyjagd),
>> für eine Begrenzung der Jagd zugunsten des Tierschutzes,
>> für ein Verbot der Jagd auf Zugvögel,
>> für ein Verbot des Haustierabschusses,
>> für ein Verbot von Totschlagfallen,
>> für ein Verbot der Verwendung von bleihaltiger Munition,
>> für eine verpflichtende Überprüfung der Schießleistungen von Jägern mindestens alle 3 Jahre,
>> für eine Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften: jeder Grundeigentümer soll selbst entscheiden dürfen, ob Jäger auf seinen Ländereien jagen dürfen oder nicht.
(Quellen: GEWIS-Institut 1996; GEWIS 2002; Vogelschutzkomitee/EMNID 2003, Vier Pfoten/EMNID 2004)

Quelle: http://www.abschaffung-der-jagd.de/action/ministerpraesidenten/index.html

 

 

 

 

Jährlich werden in D. 200.000 Haustiere abgeschossen!

 

Über den Abschuss von (angeblich wildernden) Hunden

und Katzen wird seit

Jahren viel diskutiert. Jagdgegner verbreiten Zahlen von 400.000 und mehr,

Jäger bestreiten den Haustierabschuss und beschränken ihn auf wenige

Einzelfälle nachgewiesener Wilderei.Tatsache ist, dass der Abschuss von Hunden lt. Jagdgesetzen nur erlaubt ist wenn der Hund aktiv wildert und nicht anders davon abgehalten werden kann. Bei Katzen ist das anders, hier wird grundsätzlich Wilderei zugrunde gelegt

wenn eine Katze weiter als 200 - 500m (je nach Bundesland unterschiedlich)von der Wohnbebauung entfernt angetroffen wird. Wenn man den Durchschnitt aus den Jagdjahren 1999/2000 bis 2008/2009 nimmt dann werden pro Jahr allein in NRW 199 Hunde und 15580 Katzen erschossen.

Das sind die offiziell gemeldeten Zahlen. Eine Dunkelziffer wird es da

sicher geben, über deren Höhe ich hier aber nicht spekulieren möchte.

Jedenfalls kann man den Abschuss von Haustieren da nicht mehr als seltene Einzelfälle abtun.Rechnen wir das mal hoch. Das kann man nach der Landesfläche machen: NRW34.088 km² zu D. 357.121,4 km² = 9,55% (Quelle: Wikipedia)

Demnach würden in D. jährlich 2.084 Hunde und 163.141 Katzen abgeschossen.

Aussagekräftiger als die Landesfläche ist m. A. jedoch die Waldfläche, denn in Wohn- und Industriegebieten wird ja nicht geschossen:

NRW 887.550 ha zu D. 11.075.800 ha = 8% (Quelle: Bundeswaldinventur)Demnach wären es sogar 2.488 Hunde und 194.750 Katzen die jährlich in D.abgeschossen werden. Zusammen 197.238 Haustiere jährlich !!!Wie gesagt: das sind die offiziell gemeldeten Zahlen aus NRW. Dunkelziffer nicht eingerechnet. Und die angeschossenen Tiere, die mit Schussverletzungen nachhause kommen, ebenfalls nicht.

 

Kommentare aus einem Jägerblog von Jägern um zu veranschaulichen wie die Jäger wirklich darüber denken und ob es sich tatsächlich um eine notwendigkeit handelt:

 

Wenn ich durchs Revier fahre und ausserhalb jeder Behausung eine Katze sehe die ein Fluchtverhalten
aufzeigt das typisch für verwilderte Katzen ist, dann ist es für mich eindeutig das gehandelt werden muss und das ohne Wenn und Aber.“


Nur eine tote Katze im Revier ist auch eine gute Katze!!! Das dürfte nicht gegen die Netiquette verstoßen.

Wenn du das immer noch nicht verstehst, dann schieße auch keine Füchse, sondern nur Knospenbeißer, der ÖJV wird dich dafür lieben

 

„Jeder, der etwas von Biologie versteht, ist sich klar darüber, dass 80% der Cats überflüssig sind. Die einzig sinnvolle Lösung wäre die Tötung und Vernichtung dieser überflüssigen 80%, aber das traut sich höchstens P.E.T.A zu verwirklichen.“

„Wenn ich nicht gerne meiner Passion nachgehe, dann bleibe ich vor dem Kaminfeuer.

Hier wird doch der Schutzmantel vorgehalten um diese Aufgabe vom Jagdschutz gegenüber der Verantwortlichen und Katzenhalter zu verkaufen. Ich weine einer Katze nicht hinterher und kann auch nicht sagen das ich dabei Tränen vergieße.“

„von der katze ist fast alles zuerwerten.
der kern kommt zum chinesen und die bälge werden als rheumadecken auf den kaffeefahrten gern genommen.

gehe mit der zeit und erschließe neue einnahmequellen.

 

Kommt doch nicht mit der Tränendrüse wegen geschossener Katzen nur weil man unter Umständen eine Hauskatze wegschießt. Die Verantwortung obliegt dem Halter, gibt es diesen nicht da verwildert, ist niemand zu Schaden gekommen, gilt es der Hauskatze mit Halter ist dieser in der Pflicht auf seine Raubtiere einzuwirken Jetzt kennst du den ersten Jäger dem es scheißegal ist wenn er eine Katze legal schießt und der gerne Katzen schießt um die brütenden Enten und deren Brut zu schützen..“


Alle diese Antworten sind zu finden bei :


https://jagderleben.landlive.de/boards/thread/55929/page/21/

 


Ein Wort zum letzten Kommentar: eine Katze die Gechiped ist und Freigänger ist kann man nicht  erziehen oder auf sie einwirken es ist eie Katze!! Und es ist auch bewiesen das Katzen mehr als 200 Meter laufen!
Es wird hier verdeutlicht wie die Jägerschaft grundsätzlich über Katzen denkt und das sie keine Ahnung haben ist wohl nun bewiesen! Wie kann man auf die Entfernung erkennen ob die Katze wild ist oder nicht? AMmfluchtverhalten? Katzen und zwar alle Katzen haben ein Fluchtverhalten!

 

Gesetzlich ist erlaubt, dass Jäger Katzen erschießen dürfen, wenn diese sich mehr als 200 Meter (unterschiedlich je nach Bundesland bis 500 Meter) vom nächsten bewohnten Haus entfernt hat. Doch das Streifgebiet insbesondere männlicher Katzen - die dementsprechend häufig zum Opfer fallen - kann, wie Biologen zeigten, deutlich größer als 500 Meter im Durchmesser sein. Somit liegt nahe, dass die meisten Katzen de facto gar nicht wildern, sondern sich lediglich innerhalb des arttypischen Bewegungsradius bewegen. Eine Studie bestätigte diese erschütternde Folgerung: Von 300 erschossenen Katzen wurden 136 in einer Entfernung von 300 bis 500 Metern zum nächstgelegenen Haus getötet, weitere 114 starben in einer Distanz von 1000 Metern und lediglich 50 Katzen wurden in einer Entfernung zum nächsten Haus umgebracht, die überhaupt auf das »unkontrollierte« Herumstreunen des betreffenden Tieres schließen ließ. Dennoch fordern Jäger, die »Katzen-Kill-Distanz« von 200 bis 500 Metern (je nach Bundesland) noch weiter herabzusetzen.

Ein Hund darf von einem Jäger erschossen werden, wenn er »wildert«. Als wildernd gilt der Hund dann, wenn er außerhalb der Kontrolle und des Einwirkungsbereichs des Hundehalters ist und erkennbar einem Wildtier nachstellt. Für das angebliche »Nachstellen« reicht es allerdings bereits, wenn der Hund die Nase am Boden hat und an einer Fährte schnüffelt.

Wird einem Jäger der Abschuss eines Hundes nachgewiesen, wird entweder behauptet, der Hund habe ein Reh oder einen Hasen gejagt (was der Hundehalter erst einmal wiederlegen muss), oder es wird beteuert, der Hund sei mit einem Fuchs oder einem anderen Wildtier »verwechselt« worden. Allerdings muss der Jäger nach geltender Rechtslage das Tier eindeutig »ansprechen«, also identifizieren. Wenn ein Jäger ein Haustier mit einem Wildtier verwechselt, muss er damit rechnen, dass ihm die Jagderlaubnis aberkannt wird, da er als ungeeignet zum Führen eines Jagdscheins gilt. Solch eine gerichtliche Verurteilung hat allerdings Seltenheitswert: Meist wird bei Haustierabschüssen der Fall eingestellt oder der Jäger erhält einer geringe Strafe, so dass er seinen Jagdschein behalten kann

Ohne Jagd finden Natur und Tiere ins Gleichgewicht

 

 

Prof. Carlo Consiglio wies in seiner wissenschaftlichen Publikation Vom Widersinn der Jagd (2001) nach, dass es nicht die geringste wissenschaftliche Rechtfertigung für die Jagd gibt. Auf 300 Seiten mit vielen Tabellen, Schaubildern und Erklärungen widerlegte der Biologe die Sachzwänge, mit denen Jäger und ihre Funktionäre ihr Tun und Handeln zu legitimieren    versuchen.

Immer mehr Biologen gelangen zu der wissenschaftlich untermauerten Ansicht, dass die Tiere ihre Populationsdichte am besten selbst regeln und Überpopulationen vor allem dadurch entstehen, weil bestimmte Tierarten wie Rehe und Hirsche von den Jägern durch »Hege« und Fütterung besonders gefördert werden.

Die Auffassung, dass sich die richtige Wilddichte ganz von selbst einstellt, vertritt beispielsweise der renommierte Zoologe Prof. Dr. Josef Reichholf: „Die richtige Wilddichte könnte sich ganz von selbst einstellen, wenn die Tiere, wie z.B. das Reh, nicht durch Bejagung und Wildfütterung in den Wald hineingedrängt würden.“ (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

Prof. Dr. Reichholf weist in einen SPIEGEL-Interview darauf hin, die Jäger die für den Abschuss attraktiven Wildbestände durch Fütterung künstlich hochhalten: »Während wenige Arten gepäppelt werden, wird das Raubwild viel zu stark dezimiert...« Ohne Bejagung würden die Tierbestände auf ein natürliches Maß zurückgehen, und seltenere Arten wie der Feldhase würden profitieren. (SPIEGEL 27/2012)

In der BR-Sendung "Unser Land" vom 16.11.2012 erklärte Reichholf, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte sei längst überfällig: „Für das Wild ist das Urteil gut, weil es da und dort Ruhezonen schafft, die das Wild bei uns dringend braucht.“ Die Wildtiere würden ihre übermäßige Scheu verlieren, so dass Naturfreunde die Tiere wieder zu Gesicht bekämen.
Außerdem könnten Ruhezonen die gefürchteten Wildschäden vermindern: „Weniger Jagddruck, mehr Ruhezone, bedeutet für das Wild weniger Energieausgabe. Also muss es weniger Nahrung zu sich nehmen, weil es weniger herumwandern muss. Was es frisst, entnimmt es verstärkt der Ruhezone. Dadurch werden die angrenzenden Flächen eher entlastet als durch das Wild belastet.“

Feldstudien von Ökologen ergaben, dass die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen: Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt. Auch dort, wo in Europa die Jagd verboten wurde, wie z.B. in den ausgedehnten italienischen Nationalparks, im Schweizer Nationalpark oder auf der griechischen Insel Tilos, konnten bislang keine übermäßigen Wildtierbestände festgestellt werden. In fast allen anderen Ländern der Welt ist die Jagd in Naturschutzgebieten verboten, ohne dass dort bislang das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wäre.

Ragnar Kinzelbach, Zoologe an der Universität Rostock, ist überzeugt: „Die Jagd ist überflüssig. Wenn man sie einstellt, regulieren sich die Bestände von allein.“ (Süddeutsche Zeitung, 28.01.2009)

 

       


Nach eigenen Angaben (2001) hat die Jägerschaft folgende Naturschutzarbeit geleistet:
3 Millionen Gehölze und 236.500 Bäume gepflanzt, 6.500 "biotopverbessernde" Arbeiten und 3.200 "Pflegemaßnahmen" durchgeführt.
3 Millionen ehrenamtliche Arbeitsstunden leisten die Jäger pro Jahr nach ihren eigenen Angaben.

Rund 320.000 Jagdscheininhaber gibt es in Deutschland.
Somit hat jeder Jäger 9 Gehölze gepflanzt, dass ergibt eine Hecke von ca. 2,7 m Länge.
Für einen Baum pro Jäger reicht es schon nicht mehr, sind nämlich nur 0,7 Bäume.
Jeder 50. Jäger führt eine "biotopverbessernde" Maßnahme im Jahr durch.
Nur jeder 100. Grünrock kann sich jährlich zu einer "Pflegemaßnahme" durchringen.
Ganze 9 Stunden arbeitet ein Jäger ehrenamtlich pro Jahr im Wald. Mehr nicht.
Jeder Hobbygärtner leistet in seinem Vorgarten erheblich mehr Naturschutzarbeit, ohne dafür zu töten.


Was die Jäger können, ist die Natur und die Umwelt extrem schädigen. Über 5.000 Tonnen Blei werden jährlich in den Boden und die Gewässer geballert.
Karin Hutter (Autorin des Antijagdbuches "Ein Reh hat Augen wie ein 16 jähriges Mädchen") schrieb über die Umweltschäden durch Jäger:
Wissenschaftler warnen seit Jahrzehnten vor der Benutzung von Bleischrot. Blei stellt eindeutig eine längst erkannte Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt dar, auf die hier nicht näher eingegangen werden muss. Es ist auch hinlänglich bekannt, dass nur ein Teil der Bleiladung im Körper des Opfers landet und der Rest in die Landschaft rieselt. Auch Tiere - besonders Greif- und Rabenvögel, die sich von Aas ernähren, haben darunter zu leiden."

Verschossenes Blei gelangt tonnenweise in Flachwasserzonen, Seen, Moore und Wiesen. Zudem - und diese Tatsache findet weniger Beachtung - reichert sich beim Verzehr von mit Bleischrot getöteten Wildtieren das hochgiftige Schwermetall im menschlichen Körper an. Und wenn ein Wildtier erst angeschossen und später getötet wird, ist der Bleigehalt - dieses von Jägern als besonders gesund und bekömmlich angepriesene Lebensmittels - noch erheblich höher.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass hier allein in einem Jahr (2000) 85 Millionen Schrotpatronen verkauft wurden, heißt das, dass ca. 2600 Tonnen Blei in Tierkörper sowie in die Umwelt "verpulvert" werden. Davon fallen ca. 50 % auf Jagdpatronen, deren Bleigehalt bei durchschnittlich etwa 31g liegt - die andere Hälfte betrifft Sportschützenmunition, mit einem etwas niedrigeren Bleigehalt. (Schlederer, 2001)
Häufigster Tod von Seeadlern ist heute die Bleivergiftung, wie veterinärbiologische Untersuchungen belegen. Dies bestätigt auch der Diplom-Biologe Thomas Brand, wissenschaftlicher Leiter der ÖSSM (Ökologische Schutzstation Steinhunder Meer) in einem Interview der Schaumburg-Lippischen-Landeszeitung vom 17. August 2005.

In Deutschland haben zumindest Schleswig-Holstein und Berlin die Jagd mit Bleimunition wenigstens an und auf Gewässern untersagt.

Interessant: In der ADAC Zeitung Ausgabe Juli 2005 ist zu lesen, dass aufgrund zu hoher Umweltbelastungen ab sofort keine Bleigewichte mehr bei Autoreifen verwendet werden dürfen. Die Jäger aber dürfen nach wie vor tonnenweise Blei ungestraft in die Natur ballern.
Quelle: www.wir-fuechse.de



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