

Ablehnung neuer EDEKA Standort an B170 Altenberg


Ablehnung neuer EDEKA Standort an B170 Altenberg
Das Problem
Petition gegen den Bau eines EDEKA Marktes
Diese Petition wendet sich gegen den geplanten Standort zur Errichtung eines neuen EDEKA Marktes an der B170, Ortseingang Altenberg, Kurort und Naherholungsgebiet. Hier die Gründe:
1. Es muss Wald abgeholzt werden, welcher Sommerquartier für einheimische geschützte Tiere wie Fledermäuse, Wildbienen und Kreuzottern ist. Diese können regelmäßig ab der Dämmerung bzw. bei sonnigem Wetter zwischen den Garagen beobachtet werden. Orchideen, welche unter Naturschutz stehen, verlieren ihren Lebensraum. Große, starke Bäume (siehe Foto), welche CO2 binden und Sauerstoff produzieren, verschwinden.
2. Der Wald dient als Schallschutz für das angrenzende Wohngebiet und einem Campingplatz, gegenüber dem nicht unerheblichen Straßenlärm der Bundesstraße 170. Die unmittelbare Nähe eines Einkaufsmarktes mit langen Öffnungszeiten und zusätzlichen Verkehrslärm, ist nicht vereinbar mit dem Ruhebedürfnis von Touristen und Einwohnern.
3. Das zukünftige Baugelände wird von einem verrohrten Bach unterquert, der am Rand des Campingplatzes entspringt. Bei Starkregen läuft dieser kleine Bach über und versickert schadlos in der Waldfläche. Gleichzeitig dient der Bach der Wasserversorgung für anliegende Gärten. Die Versiegelung der Fläche durch Neubau und Parkplatz liegt im ausgewiesenen Hochwasserentstehungsgebiet des Osterzgebirges, was zu einer Verringerung der Versickerungsfläche führt und die Entstehung von Hochwasser begünstigt.
4. Zur Befahrung des künftigen Standortes ist eine Linksabbiegerspur auf der B170 zu errichten, was flächenmäßig im Gelände schwer vorstellbar ist. Weiterhin müsste ein Hochbehälter zur Trinkwasserversorgung des angrenzenden Wohngebietes umgesetzt werden. Der Fußweg an der B170 kann nicht vom Schnee beräumt werden, da kein Lagerplatz dafür vorhanden ist! Wie sollen dann im Winter die Fußgänger aus der Innenstadt zum neuen Markt gelangen?
5. Altenberger Bürger haben auf dem geplanten Bebauungsgebiet sechs Gärten, die der Naherholung dienen und dann ersatzlos entfallen würden.
6. Die vorhandenen Kaufhallen in Altenberg haben in der Vergangenheit die Versorgung der Bevölkerung auch ohne den neuen EDEKA Markt sichergestellt. Es gibt keine zwingende Notwendigkeit einen wesentlich größeren Markt zu errichten. Allerdings richtet sich diese Aussage nicht grundsätzlich gegen den Bau eines neuen EDEKA Marktes, sondern gegen den geplanten Standort.
Welche Lösung wäre denkbar?
An der Hirschsprunger Straße, Wiesengelände zwischen Neuer Bärensteiner Straße und der Zinnkluft.
Bei guter Planung durch den Architekten könnten Synergieeffekte mit dem vorhandenen, von EDEKA genutzten und dann neu zu vermietenden Gebäude, sowie mit den in Planung befindlichen Einkaufsmärkten am Bahnhof erzielt werden. Unmittelbare Verkehrsanbindungen wie Bus und Bahn würden die Attraktivität des Standortes nicht nur für auswärtige Bürger und Touristen erhöhen, sondern auch das Leben der Senioren im betreuten Wohnen (Advita) erleichtern. Das bisherige, bewährte Angebot „Markt der Generationen“ in Stadtkernnähe fußläufig zu erreichen, bliebe erhalten! Es erhebt sich die Frage, ob wirklich alle Möglichkeiten zur Erweiterung des jetzigen Standortes (Aufstockung oder Erweiterung Richtung Parkplatz, Tiefgarage) ausreichend geprüft wurden?
Das Problem
Petition gegen den Bau eines EDEKA Marktes
Diese Petition wendet sich gegen den geplanten Standort zur Errichtung eines neuen EDEKA Marktes an der B170, Ortseingang Altenberg, Kurort und Naherholungsgebiet. Hier die Gründe:
1. Es muss Wald abgeholzt werden, welcher Sommerquartier für einheimische geschützte Tiere wie Fledermäuse, Wildbienen und Kreuzottern ist. Diese können regelmäßig ab der Dämmerung bzw. bei sonnigem Wetter zwischen den Garagen beobachtet werden. Orchideen, welche unter Naturschutz stehen, verlieren ihren Lebensraum. Große, starke Bäume (siehe Foto), welche CO2 binden und Sauerstoff produzieren, verschwinden.
2. Der Wald dient als Schallschutz für das angrenzende Wohngebiet und einem Campingplatz, gegenüber dem nicht unerheblichen Straßenlärm der Bundesstraße 170. Die unmittelbare Nähe eines Einkaufsmarktes mit langen Öffnungszeiten und zusätzlichen Verkehrslärm, ist nicht vereinbar mit dem Ruhebedürfnis von Touristen und Einwohnern.
3. Das zukünftige Baugelände wird von einem verrohrten Bach unterquert, der am Rand des Campingplatzes entspringt. Bei Starkregen läuft dieser kleine Bach über und versickert schadlos in der Waldfläche. Gleichzeitig dient der Bach der Wasserversorgung für anliegende Gärten. Die Versiegelung der Fläche durch Neubau und Parkplatz liegt im ausgewiesenen Hochwasserentstehungsgebiet des Osterzgebirges, was zu einer Verringerung der Versickerungsfläche führt und die Entstehung von Hochwasser begünstigt.
4. Zur Befahrung des künftigen Standortes ist eine Linksabbiegerspur auf der B170 zu errichten, was flächenmäßig im Gelände schwer vorstellbar ist. Weiterhin müsste ein Hochbehälter zur Trinkwasserversorgung des angrenzenden Wohngebietes umgesetzt werden. Der Fußweg an der B170 kann nicht vom Schnee beräumt werden, da kein Lagerplatz dafür vorhanden ist! Wie sollen dann im Winter die Fußgänger aus der Innenstadt zum neuen Markt gelangen?
5. Altenberger Bürger haben auf dem geplanten Bebauungsgebiet sechs Gärten, die der Naherholung dienen und dann ersatzlos entfallen würden.
6. Die vorhandenen Kaufhallen in Altenberg haben in der Vergangenheit die Versorgung der Bevölkerung auch ohne den neuen EDEKA Markt sichergestellt. Es gibt keine zwingende Notwendigkeit einen wesentlich größeren Markt zu errichten. Allerdings richtet sich diese Aussage nicht grundsätzlich gegen den Bau eines neuen EDEKA Marktes, sondern gegen den geplanten Standort.
Welche Lösung wäre denkbar?
An der Hirschsprunger Straße, Wiesengelände zwischen Neuer Bärensteiner Straße und der Zinnkluft.
Bei guter Planung durch den Architekten könnten Synergieeffekte mit dem vorhandenen, von EDEKA genutzten und dann neu zu vermietenden Gebäude, sowie mit den in Planung befindlichen Einkaufsmärkten am Bahnhof erzielt werden. Unmittelbare Verkehrsanbindungen wie Bus und Bahn würden die Attraktivität des Standortes nicht nur für auswärtige Bürger und Touristen erhöhen, sondern auch das Leben der Senioren im betreuten Wohnen (Advita) erleichtern. Das bisherige, bewährte Angebot „Markt der Generationen“ in Stadtkernnähe fußläufig zu erreichen, bliebe erhalten! Es erhebt sich die Frage, ob wirklich alle Möglichkeiten zur Erweiterung des jetzigen Standortes (Aufstockung oder Erweiterung Richtung Parkplatz, Tiefgarage) ausreichend geprüft wurden?
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Petition am 18. Oktober 2023 erstellt