60 Kinder pro Fachkraft - stoppt die Lockerungen der Personalvorgaben in NRW-Kitas!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Gaby Kollmann und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Als staatlich anerkannte Erzieherin in einer Kita in Nordrhein-Westfalen fühle ich mich, zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen, vom aktuellen Vorschlag unserer Kinder- und Familienministerin Josefine Paul (Grüne), die Personalanforderungen in Kitas zu minimieren, tief gekränkt. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für alle ausgebildeten Fachkräfte und Ergänzungskräfte, die tagtäglich an ihre Grenzen gehen und diese sogar überschreiten, sondern setzt auch das Wohl unserer Kinder aufs Spiel! 

Sind wir uns darüber im Klaren, was diese Änderung bedeuten würde? Eine Fachkraft soll, in akuten Zeiten der Krankheitswellen und des Personalmangels, die alleinige Verantwortung für 60 Kinder tragen! Zwar wären auch Ergänzungskräfte und Hilfskräfte in der Kita anwesend aber im Härtefall wird die Fachkraft zur Verantwortung gezogen, falls z.B aufsichtstechnisch etwas geschehen sollte. 

Der Kinderschutz ist, glücklicherweise, ein Thema was uns Pädagogen aktuell sehr bewegt. Zu oft kam es/kommt es zu Grenzüberschreitungen seitens überlasteter Kollegen und Kolleginnen gegenüber Kindern. Soll das besser werden mit unausgebildeten Hilfskräften, wie beispielsweise Musikern und Gärtner, und einem NOCH schlechteren Personalschlüssel? Nein! 

Dieses Verhältnis ist nicht tragbar und stellt einen Rückschritt in der Qualität der frühkindlichen Bildung dar! Laut der Bertelsmann Stiftung ist für eine adäquate Betreuung und Förderung eine Betreuungsquote von maximal 1:15 für 3- bis 6-Jährige angemessen (Bertelsmann Stiftung, 2020). Diese Zahl vervierfachen zu wollen, ist alarmierend und undenkbar. 

Die sprachliche Entwicklung der Kinder hat die letzten Jahre stark abgenommen. Jetzt sollen Hilfskräfte mit einem Sprachniveau von mindestens B1 die sprachliche Entwicklung unserer Kinder begleiten dürfen. Die Frage hierbei bleibt: Warum soll dann überhaupt noch jemand diese Ausbildung machen?

Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere jüngsten Bürger ihre grundlegenden Rechte auf adäquate Betreuung und Bildung verlieren und die Fachkräfte und Ergänzungskräfte unter diesen Bedingungen arbeiten müssen. Es wird Kündigungen hageln und dieser Gesetzesentwurf wird den Personalmangel nur verschärfen.

SCHÜTZT UNSERE KINDER UND UNSER AUSGEBILDETES PERSONAL! 

 

Unterstützen Sie unsere Kampagne, um diesem ungerechten Vorschlag Einhalt zu gebieten. Unterschreiben Sie die Petition jetzt!

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Als staatlich anerkannte Erzieherin in einer Kita in Nordrhein-Westfalen fühle ich mich, zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen, vom aktuellen Vorschlag unserer Kinder- und Familienministerin Josefine Paul (Grüne), die Personalanforderungen in Kitas zu minimieren, tief gekränkt. Diese Entwicklung ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht für alle ausgebildeten Fachkräfte und Ergänzungskräfte, die tagtäglich an ihre Grenzen gehen und diese sogar überschreiten, sondern setzt auch das Wohl unserer Kinder aufs Spiel! 

Sind wir uns darüber im Klaren, was diese Änderung bedeuten würde? Eine Fachkraft soll, in akuten Zeiten der Krankheitswellen und des Personalmangels, die alleinige Verantwortung für 60 Kinder tragen! Zwar wären auch Ergänzungskräfte und Hilfskräfte in der Kita anwesend aber im Härtefall wird die Fachkraft zur Verantwortung gezogen, falls z.B aufsichtstechnisch etwas geschehen sollte. 

Der Kinderschutz ist, glücklicherweise, ein Thema was uns Pädagogen aktuell sehr bewegt. Zu oft kam es/kommt es zu Grenzüberschreitungen seitens überlasteter Kollegen und Kolleginnen gegenüber Kindern. Soll das besser werden mit unausgebildeten Hilfskräften, wie beispielsweise Musikern und Gärtner, und einem NOCH schlechteren Personalschlüssel? Nein! 

Dieses Verhältnis ist nicht tragbar und stellt einen Rückschritt in der Qualität der frühkindlichen Bildung dar! Laut der Bertelsmann Stiftung ist für eine adäquate Betreuung und Förderung eine Betreuungsquote von maximal 1:15 für 3- bis 6-Jährige angemessen (Bertelsmann Stiftung, 2020). Diese Zahl vervierfachen zu wollen, ist alarmierend und undenkbar. 

Die sprachliche Entwicklung der Kinder hat die letzten Jahre stark abgenommen. Jetzt sollen Hilfskräfte mit einem Sprachniveau von mindestens B1 die sprachliche Entwicklung unserer Kinder begleiten dürfen. Die Frage hierbei bleibt: Warum soll dann überhaupt noch jemand diese Ausbildung machen?

Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere jüngsten Bürger ihre grundlegenden Rechte auf adäquate Betreuung und Bildung verlieren und die Fachkräfte und Ergänzungskräfte unter diesen Bedingungen arbeiten müssen. Es wird Kündigungen hageln und dieser Gesetzesentwurf wird den Personalmangel nur verschärfen.

SCHÜTZT UNSERE KINDER UND UNSER AUSGEBILDETES PERSONAL! 

 

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