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4 Jahre ohne Eltern im Iran & nach Suizidversuch: Fatema braucht Ihre Hilfe, Herr Maas!

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Seit über einem Jahr sperrt sich das Auswärtige Amt dagegen, der mittlerweile 16-jährigen Fatema M. die Einreise aus dem Iran zu ihrer Familie nach Deutschland zu erlauben. Obwohl ihr Papa Adnan M.* und ihre Stiefmutter hier mit subsidiärem Schutzstatus leben. Das Tragische: Fatema droht bald die Zwangsverheiratung mit einem 37 Jahre alten Mann! Einen Suizidversuch hat sie gerade so überlebt, braucht jetzt dringend medizinische Hilfe. Es fehlt nur noch ein Stempel, Herr Maaß. Muss sie sich erst umbringen, damit Sie helfen?

Adnan und ich arbeiten in einer Kindertagesstätte bei München. Adnan war selbst Opfer einer Zwangsheirat in Afghanistan. Doch weil er eine andere Frau liebte, lebte er mit zwei Frauen zusammen - das ist in Afghanistan legal. Die Familie seiner ersten Frau war mit der zweiten Frau nicht einverstanden. Nur knapp entging Adnan einem Mordanschlag, sie haben mittlerweile ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, weshalb er mit seiner Familie in den Iran flüchtete.

Auch im Iran wurden sie von den langen Armen des Familien-Clans bedroht, weshalb sie auch dort nicht lange sicher waren. Auf der Flucht vor Gewalt und dem drohendem Tod wurden Adnan, seine zweite Frau und seine damals 11-jährige Tochter Fatema gewaltvoll an der türkischen Grenze getrennt. Die Familie hat es mit aller Kraft nach Deutschland geschafft, lebt hier mit subsidiärem Schutz. Fatema konnte bis vor kurzem bei einem Onkel in Teheran unterkommen. Mit ständiger Angst vor der Familie ihrer leiblichen Mutter, die sie bis heute jagt, um sie mit Zwang zu verheiraten.

Am 12. Juli hat Fatema versucht sich umzubringen. Sie hält die Trennung und das Leben in ständiger Angst nicht mehr aus. Sie musste reanimiert werden und lag drei Tage im Koma. Papa Adnan ist am nächsten Tag zu ihr nach Teheran geflogen, er war da, als seine Tochter aus dem Koma aufwachte. Seitdem das Krankenhaus Fatemas Behandlung aus finanziellen Gründen abgebrochen hat, obwohl sie unter starken neurologischen Ausfällen leidet, verstecken sich Fatema und ihr Vater in einer Kellerwohnung. Sie braucht dringend eine adäquate Behandlung, sonst drohen irreparable Schäden. Die ständige Gefahr durch die Familie der leiblichen Mutter zermürben Vater und Tochter!

Nach vier Jahren sind alle Dokumente beisammen, alle Kriterien, damit Fatema kommen kann, sind erfüllt. Wir haben ausreichend Geld für die Behandlung und Flugtickets gesammelt. Kliniken haben uns zugesagt, die Behandlung zu übernehmen. Der Fall wurde als humanitärer Härtefall eingestuft, jetzt besteht zusätzlich akuter medizinischer Behandlungsbedarf. Auch die Ausländerbehörde des zuständigen Landkreises München befürwortet, dass Fatema so schnell wie irgendwie möglich zu ihrer Familie geholt wird.

Herr Maaß, es fehlt nur noch ein einziger Stempel der deutschen Botschaft in Teheran! Die Familie ist mit ihren Nerven am Ende.

Bitte kümmern Sie sich um die dringend notwendige Einreise des Mädchens zu ihrer Familie nach Deutschland. Die Familie hat sich in Pullach bestens integriert. Die ganze Gemeinde hofft, dass Fatema so schnell wie möglich in ihre Mitte kommt. Gemeinsam wollen wir ihre lange Leidensgeschichte endlich zu einem Happy End führen. Zeigen Sie Menschlichkeit. Die Zeit drängt!



Heute: Bettina Knitter & Team Fatema verlässt sich auf Sie

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