

Zu „Hoffnung und Frustration“ (F.A.Z. vom 21. November): Seit Jahren muss man feststellen, dass es bei der Rettung des Klimas eigentlich nur ums Geld geht. Jetzt muss ich kleiner europäischer Bürger Geld in Gegenden schicken, die anscheinend durch das sich ändernde Klima geschädigt wurden. Dabei lehrt uns die Geschichte, dass die meisten Zivilisationen durch Klimaänderungen verschwanden. Fragen kann man sich auch, ob drei Milliarden Inder und Chinesen weniger Umweltschäden verursachen, als 500 Millionen Europäer. Schließlich liegen von den meistverschmutzten Flüssen der Welt deren acht in Asien. Mit Sicherheit hat die Waldrodung den größten Impakt auf das Klima. Davon habe ich auf den Klimakonferenzen nichts Wesentliches gehört. Es geht nur darum, das böse CO2 zu bekämpfen. Das bringt mehr Geld und Macht. Die grüne Politik besteht fast nur darin, Europa zu zwingen, eine umweltschädigende und giftige Batterie in Autos einzubauen im Glauben, dass damit morgen die mittlere Temperatur um zwei Grad sinkt! Von einer explodierenden Demographie, die der Ursprung jeder Belastung der Natur ist, wird nie geredet. Schließlich ist das Thema nicht populär und bringt unseren Führern nur negative Quoten und kein Geld. Wenn es ums Thema „Überbevölkerung“ geht, dann hüllen sich diese Herrschaften in scheinheiliges Schweigen. Die eigene Karriere ist doch wichtiger als das Überleben der Natur.
Patrick Finck, Colpach-Haut, Luxemburg
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/briefe-an-die-herausgeber/briefe-an-die-herausgeber-vom-15-dezember-2022-18533797.html