Petition updatePatientenrechte - Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!Die Beweislastverlagerung im Medizinrecht kann Korruption im Gesundheitsbereich eindämmen
Johanna DarkaGermany
Aug 1, 2019

Dieser Beitrag im ARD-Magazin Panorama zeigt, wie dringend notwendig die generelle Beweislastverlagerung auf die behandelnden Ärzte im Medizinrecht ist!

Meine investigativen, journalistischen Kollegen von Panorama haben herausgefunden, wie sehr sich deutsche Röntgenologen an einem möglichst breiten Verbrauch von Röntgenkontrastmitteln bereichern. Da sind Jahresgewinne von etwa 90.000,- Euro drin, wenn sie möglichst vielen Patienten suggerieren, dass das Kontrastmittel bei einer MRT- oder CT-Untersuchung dringend notwendig ist. Der Trick dabei ist, sie kaufen das Kontrastmittel literweise zu Dumpingpreisen billig ein und rechnen dieses dann für einen um ein Vielfaches gesteigerten Preis mit den gesetzlichen und den privaten Krankenkassen ab.

So schädigen sie nicht nur die Solidargemeinschaft aller in die Kassen Einzahlenden, sondern auch jeden einzelnen Patienten ganz persönlich. Denn es ist bekannt, dass diese Kontrastmittel bei weitem nicht harmlos sind, da sie zum Beispiel das schädliche Gadolinium enthalten, das sich im Gehirn des Patienten ablagern und schwere Nebenwirkungen hervorrufen kann.

Wie wäre es, wenn die so geschädigten Patienten ohne Problem solche Ärzte anzeigen und verklagen könnten, da der Mediziner in diesem Fall nachweisen müsste, dass die Verwendung des Kontrastmittels unabdingbar und also unbedingt nötig war?

Zugleich könnten die Patienten sich bei der von mir geforderten Verlagerung der Beweislast gegen eine solche unverschämte und unnötige Schädigung in einer ärztlichen Untersuchung wehren und es könnte solchen unbotmäßigen Profitgeschäften der Riegel vorgeschoben werden.

Dies scheint aber gar nicht gewollt. Weder seitens der Krankenkassen, die das jetzige System weiter praktizieren wollen, noch seitens des Gesundheitsministeriums. Von beiden Seiten wurde den recherchierenden Journalisten ein Interview verwehrt.

Deshalb unterzeichnet meine Petition und helft sie zu verbreiten. Der Selbstbedienungsladen Gesundheits-Unwesen soll geschlossen, wir als Patienten endlich wirksam vor kriminellen und schädigenden Machenschaften der Medizinern geschützt werden!

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