Actualización de la peticiónPatientenrechte - Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!Ein Fall von ärztlicher Fehlbehandlung, der mir den Atem raubt
Johanna DarkaAlemania
17 oct 2016
Mir wurde übel, als ich gestern von diesem Fall einer ärztlichen Misshandlung - juristisch "Fehlbehandlung" - las. Zu gross sind die Parallelen zu meinem Fall, bei dem die Staatsanwaltschaft die Verfolgung meiner Anzeige wegen Körperverletzung sofort einstellen ließ. Meine Strafanzeige hätte keine Aussicht auf Erfolg, hieß es zur Begründung. Und Punkt. Das war's. Es wurden keine Zeugen vernommen, dem Mediziner schien hingegen alles erlaubt, der Arzt konnte keine Diagnose benennen, legte gefälschte Papiere vor usw. usw. Solange die Beweislast im Patientenrecht beim Patienten ist, bleibt es zufällig, ob solche Angriffe und Misshandlungen überhaupt aufgeklärt werden. Deshalb bitte meine wichtige Petition unterzeichnen und teilen! Bei spiegel.online.de wurde dieser Artikel über den Fall veröffentlicht: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bamberg-prozess-gegen-ex-chefarzt-die-strafe-vor-dem-urteil-a-1116700.html Der Frauenfeindlichkeit und der Misshandlung in ärztlicher Behandlung sind zurzeit alle Möglichkeiten der Vertuschung gegeben. Die Misshandlungsaktionen dieses Bamberger Arztes weisen eine Vielzahl von Parallelen zu meinem eigenen Fall auf - nur, dass die Staatsanwaltschaft meine Strafanzeige sofort einstellen ließ. Dabei wurde ich vor dem Eingriff in meinem Intimbereich weder aufgeklärt, noch gab ich meine Unterschrift zur Einwilligung. Der Chirurg hatte damals den Auftrag (durch Überweisung seitens meines Hausarztes), eine blutende Wunde zu nähen. Was folgte, hier in Abkürzung: ich wurde kurzerhand betäubt, es wurde mir 75% meines Bindegewebes entfernt, meine Scheide und die riesige Wunde teilweise mit dicken Fäden vernäht, unerlaubt Fotos angefertigt und archiviert usw. usw. Die Staatsanwaltschaft hierzu: Meine fehlende Unterschrift könne man hier vernachlässigen, denn auch wenn ich richtig aufgeklärt worden wäre, hätte ich sicher (!) in den Eingriff eingewilligt. Deshalb könne man von meiner "hypothetischen Einwilligung" ausgehen. Von der Staatsanwaltschaft wurde zudem ein Gutachter beauftragt, der - wie ich erst Jahre später herausfand - mit dem misshandelnden Chirurgen bestens bekannt war. Zur Zeit der Begutachtung war meine Krankenakte seltsamerweise verschwunden, was den Gutachter nicht störte, er bezog sich einfach nur auf die Ausführungen der Rechtsanwälte (!) des Arztes und bescheinigte mir in seinem dreizehn Seiten langen, unhaltbaren Gutachten, dass ich hervorragend operiert worden sei. Der Dreistigkeit in meiner Geschichte nimmt es kein Ende. Deshalb habe ich ein jahrelanges Protokoll geführt, und mein Buch verfasst "Die Wunde in mir - Misshandlung auf Krankenschein". Diese Dinge aus der sehr dunklen Ecke ärztlicher "Behandlung" müssen an die Öffentlichkeit. Die Beweislast in "sogenannten" und "richtigen" Behandlungsfehlern darf nicht länger bei den schwer erkrankten PatientInnen liegen. Sonst wird sich an ihrer Machtlosigkeit nichts ändern. Ich musste in der Folge mehrfach notoperiert werden, mehrfach wäre ich an meinen inneren Verletzungen beinahe gestorben. Das hielt die Richter im späteren, zivilgerichtlichen Prozess allerdings nicht davon ab, mich nur wenige Wochen nach der verheerenden Operation für vollkommen gesund zu erklären. Während es aus meinen inneren Wunden weiter eiterte, hatte ein Professor ohne mein Wissen in meine Krankenakte neben den Befund über meine Verwundung den Satz eingetragen "Subjektiv hat die Patientin das Gefühl, es ginge ihr besser". Auch er gehörte in die Runde miteinander bekannter Mediziner. Auch dies war mir damals nicht bekannt. So galt ich also laut Urteil nur wenige Wochen nach dem verheerenden Eingriff als geheilt. Und damit konnte ich keine weiteren Ansprüche auf Entschädigung stellen, zum Beispiel, als mir in der Folge der Darm platzte. Klug sind sie, die Mediziner und Juristen. Gerissen bis aufs Letzte. Und mein eigener Rechtsanwalt ließ zusätzlich meine Ansprüche verjähren. All dies lässt sich nachlesen auf meiner Webseite, www.johannadarka.com Bitte unterzeichnet und teilt meine Petition! Damit Patientinnen und Patienten nicht länger machtlos dastehen. Es geht um die Gesetzeslage für jeden Patienten! Das geht jede Frau und jeden Mann etwas an.
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