Update petisiPatientenrechte -
Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!ACHTUNG LEBENSGEFAHR FÜR DICH! HÖRT EUCH DIESEN BEITRAG DES NDR UNBEDINGT AN!

Johanna DarkaJerman
28 Apr 2016
Wenn Ihr dann nicht meine Petition unterzeichnet und - das ist sehr wichtig! - weiterverbreitet, verstehe ich Euch nicht. Nur wenige Sätze von mir zu diesem Beitrag, in dem auch zwischen den Zeilen und im Gesagten deutlich wird, worum es im deutschen Gesundheitssystem vorrangig zu gehen scheint: neben anderem darum, die Pfründe der KV - das heisst Geldeinnahmen für Ärzte sicherzustellen, bzw. für deren kassenärztliche Vereinigungen.
UM DEN PATIENTEN, darum, SEIN ÜBERLEBEN UND SEINE GESUNDHEIT ZU ERHALTEN, GEHT ES IN ERSTER LINIE NICHT! Der Patient in Deutschland ist mehrheitlich Mittel zum Zweck: an seine Krankenkassenzahlungen heranzukommen.
Ich vertraue Eurem guten Wahrnehmungssinn beim Anhören des Beitrags, dann schreibt mir gern Kommentare, wie Ihr die Verhältnisse findet. Zu dem erwähnten Fall einer Fehldiagnose des Herrn Yilmaz Kariman möchte ich Euch sagen: medizinrechtlich hat er kaum eine Chance auf Schadensersatz, solange die Beweislast nicht bei den Ärzten liegt, die die Fehldiagnose gestellt und seine rechtzeitige richtige Behandlung nicht durchführten. Juristisch müsste Herr Kahriman nämlich nach dem derzeitigen sogenannten "Patientenrechtegesetz" eindeutig beweisen, dass seine Schädigungen nur und eindeutig hiervon herrühren. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass dies unmöglich ist!
Juristen und Mediziner scheinen sich in Deutschland im unfassbaren Umgang mit Menschen und Patienten zu überbieten, die ihrer Hilfe bedürften. So lange, bis die Beweislast in der Verantwortung der Mediziner liegt!
Dann müssten die Ärzte im Fall von Herrn Kahriman nachweisen, dass seine jetzigen Behinderungen auch aufgetreten wären, wenn man ihm keine Fehldiagnose gestellt und ihn nicht falsch behandelt hätte.
Wichtige Zitate aus dem NDR-Beitrag:
"Deutschland sei bei der Ausbildung in der Notfallmedizin fast noch ein Entwicklungsland, sagt Raman Somasundaram von der Berliner Charité. 23 von 28 EU-Ländern haben mittlerweile den Facharzt für Notfallmedizin oder eine entsprechende Zusatzqualifikation eingeführt. Hierzulande streiten sich die Fachgesellschaften seit Jahren, ob es einer solchen Ausbildung bedarf."
Dr. Michael Wünning: "
"So wird es dann von manchen Assistente als Strafdienst gewertet, in die Notaufnahme zu gehen."
"In den Kassenärztlichen Vereinigungen sind alle niedergelassenen Ärzte organisiert,
sie verteilen die Honorare, die von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden, an ihre Mitglieder, also an die Ärzte. Und da die ambulante Versorgung in der
Notaufnahme aus dem gleichen Topf bezahlt wird wie das Honorar der niedergelassenen Ärzte, sehen diese die steigenden Zahlen dort mit Argwohn, weil
für sie dann weniger übrig bleibt."
Christoph Kranich, Hamburger Verbraucherzentrale:
"Viele leiden darunter, dass sie nach der Arbeit nicht mehr eine geöffnete Arztpraxis finden. Und dann gehen sie halt am Sonntag in die Notaufnahme. Da müssen sich die Ärzte auch ein bisschen umstellen. Wenn sie schon so ein freier Beruf sein wollen, der sich nach Angebot und Nachfrage orientiert, und nicht reglementiert ist, dann müssen sie sich auch danach richten."
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