Обновление к петицииPatientenrechte -
Beweislast bei Behandlungsfehlern muss bei dem verursachenden Arzt liegen!Öffentliche Beruhigungspillen der Medien gegen Behandlungsfehler

Johanna DarkaГермания
14 апр. 2016 г.
Hier ein Beispiel, wie versucht wird, durch reine Spekulationen der Öffentlichkeit die schlimme Situation mit den hunderttausenden von Behandlungsfehlern in jedem Jahr zu beschönigen. Was an der Rede des - zugegeben ja sehr freundlichen - Betriebsarztes des ZDF auch deutlich wird, ist aber, wie wunderbar und säuberlich die vielen Opfer weiter abgekanzelt werden!
Ab in den dunklen Tabu-Bereich, Dich Betroffene und Betroffenen soll hier niemand sehen!
Könnte ja sein, dass die Menschen in Deutschland ängstlich und kritisch werden ...
Für mich und viele, viele andere Opfer ist das ein weiterer Schlag in die Seele, vollkommen gefühllos wie da zwei gesunde Männer stehen und sich der Spekulation über Sachverhalte hingeben, von denen sie absolut nichts wissen. Sie brauchen nicht mitzufühlen mit den hunderttausenden von Menschen, die ihre gesamte Existenz verlieren. Sie können weiter so tun, als wenn es diese gar nicht gibt.
Dr. Specht: "Es gibt ja kein Register, keine genauen Zahlen. Aber die meisten Geschädigten wollen doch gar keinen Schadensersatz, die wollen doch nur eine Entschuldigung vom Arzt!"
Ach ja? Weiß der überhaupt, wovon er spricht?
Ich habe die Redaktion "Volle Kanne" seit langer Zeit auf die wirkliche Problematik hingewiesen und auch auf mein wichtiges Buch, in dem ich schildere, wie "toll" es ist, wenn man keinerlei Schadensersatz bekommt, und für das restliche Leben alles verloren hat, die Gesundheit, die Existenzgrundlage, jede Sicherheit, auch für die Kinder und Angehörigen.
Aber - wir sollen zum Rechtsanwalt gehen. Na klar. Überall, wo Menschen mit der schlimmen Lage von Behandlungsfehler-Betroffenen gut verdienen, sind die Opfer gern gesehen. Da gaukelt man eben gern darüber hinweg, dass ein Schadensersatz sowieso in Deutschland fast nicht zu erreichen und in der Höhe vollkommen unzulänglich ist. Kleiner Nebensatz, man kann es doch nicht ganz verschweigen nach der Flugzeugkatastrophe von Germanwings.
Verhindert wird ein Schadensersatz und die Anerkennung der Opfer vor allem durch die untragbare Regelung der Beweislast, die es ja auch jedem Anwalt fast unmöglich macht, sich wirklich für die Betroffenen einzusetzen. Das weiß auch jeder Medizinrechtsanwalt, aber sie alle verdienen sehr gut daran. Je schwieriger die Prozessführung wird und je länger sie dauert.
Nur eine Beweislaständerung im Patientenrechtegesetz würde der Tatsache der Vielzahl und dem lebensvernichtenden Unglück der Betroffenen gerecht werden!
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