Betroffene von sexuellen Übergriffen kämpft für sichere öffentliche Verkehrsmittel für alle FLINTA*-Personen in Berlin
Sexuelle Belästigung und Übergriffe gehören für viele FLINTA*-Personen in Bus und Bahn zum traurigen Alltag. Musikerin und Aktivistin Alex Born hat diese Erfahrung leider bereits viel zu häufig selbst gemacht und hat deswegen eine Petition gestartet, um Druck auf die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auszuüben. Ihre Forderung: ein Pilotprojekt mit klar gekennzeichneten Wagons, die ausschließlich Frauen und anderen marginalisierten Gruppen vorbehalten sind. Bereits über 24 000 Menschen unterstützen die Change.org-Petition.

“Öffis müssen für uns alle sicher sein. Und solange das nicht gewährleistet ist, brauchen wir FLINTA*-Wagons.”
Alex Born To Be Wild, petition starterAlex hat breite mediale Aufmerksamkeit für ihr Anliegen erhalten: u.a. haben DER SPIEGEL und die rbb-Abendschau berichtet. Darüber hinaus haben die tagesschau und das ZDF Mittagsmagazin die Petition auf ihren Social-Media-Kanälen besprochen. Während die BVG das Thema bislang abzuwiegeln versucht, bekommt Alex politische Rückendeckung: Grünen-Politikerin Antje Kapek möchte einen Antrag für FLINTA*-Schutzräume im Berliner Abgeordnetenhaus einreichen. Alex' Engagement macht deutlich, dass sichere Mobilität kein Luxus, sondern ein Grundrecht ist.
Ähnliche Kampagnen laufen auch in Hamburg und Hannover. Dort fordern die Initiatorinnen ebenfalls mehr Sicherheit für Frauen und FLINTA*-Personen im öffentlichen Nahverkehr – so wächst mittlerweile eine bundesweite Bewegung für Schutz und Gleichberechtigung.
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