Mutter und Unternehmerin stoppt die Elterngeld-Kürzung und schützt somit hundertausende Familien
Als die Bundesregierung im Sommer 2023 ankündigte, die Einkommensgrenze fürs Elterngeld zu halbieren, sah Unternehmerin und Mutter Verena Pausder die finanzielle Sicherheit vieler junger Familien in Gefahr. Mit ihrer Change.org-Petition „NEIN zur Elterngeld-Streichung!“ mobilisierte sie in kürzester Zeit mehr als 600 000 Unterstützer*innen, dominierte die Medienberichterstattung und erwirkte eine Anhörung im Bundestag.
Patrycia%20Lukas.jpg)
“Ich hoffe, dass mein Einsatz etwas in den Köpfen der Menschen verändert, und zwar: Wir haben ein Mittel in der Demokratie, das heißt Petition. Und wenn man die startet und die über 50.000 Stimmen kommt, dann wird man im Bundestag gehört.”
Verena Pausder, petition starterDer öffentliche Druck führte schließlich zum Erfolg: Im November 2023 beschloss der Bundestag einen Kompromiss. Statt der kompletten Streichung gilt nun eine gestaffelte Einkommensgrenze von 200.000 € (ab April 2024) und 175.000 € (ab April 2025). Verenas unermüdlicher Einsatz und die geballte Unterstützung der Unterzeichner*innen haben gezeigt, dass engagierte Bürger*innen gemeinsam politische Sparpläne stoppen und somit eine familienfreundlichere und soziale Politik einfordern können.
Check out the petition to see how it became so successful.