Decision Maker

Robert Habeck

  • Vizekanzler, Bundesminister für Klimaschutz- und Wirtschaft

Does Robert Habeck have the power to decide or influence something you want to change? Start a petition to this decision maker.Start a petition
Petitioning Dr. Dietmar Bartsch, Bundesministerium für Justiz, Armin Laschet, Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Robert Habeck, Dietmar Bartsch, Janine Wissler, Christian Lindner, Jürgen Martens, Marco Buschmann

Abschaffung der Verjährungsfrist bei sexuellem Missbrauch an Kindern!

Deutsch / Englisch Mein Name ist Markus und ich bin Betroffener sexuellen Missbrauchs und Misshandlung in der Kindheit. Die Täter wurden nie bestraft, denn für den sexuellen Missbrauch von Kindern gelten die gleichen Verjährungsvorschriften wie für einen Wohnungseinbruchdiebstahl. Der Missbrauch an Kindern darf nicht verjähren! Aus diesem Grund habe ich diese Petition gestartet und fordere, dass die Verjährungsfrist abgeschafft wird.  Wer als Kind oder Jugendlicher Opfer von sexuellem Missbrauch wird, ist voller Angst, Scham- und Schuldgefühle. Häufig kommen die Täter aus dem direkten sozialen Umfeld, die Kinder und Jugendlichen sind ihnen schutzlos ausgeliefert. Sie können das Geschehen nicht einordnen und sehen oft keine andere Möglichkeit, als das Unvorstellbare schweigend zu ertragen. Viele Betroffene haben erst viel später im Erwachsenenalter die Kraft eine Anzeige zu machen. Kommt es nach langer Zeit zur Anzeige, ist der Beweis in den meisten Fällen generell schon schwer zu führen. Die Verjährungsfrist ist hier ein unnötiges und nicht hinnehmbares Hindernis. Ist die Tat verjährt, haben die Betroffenen keine Handhabe. Sie fühlen sich nicht ernst genommen, niemand hört ihnen zu. Die Ermittlungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft sind handlungsunfähig, weil die rechtliche Grundlage fehlt. Die Täter können unbehelligt weitermachen! Sexueller Missbrauch in der Kindheit kann für die Opfer unterschiedliche Folgen haben. Das Trauma und die daraus resultierenden Traumafolgestörungen sind vielfältig. Eine tickende Zeitbombe im Inneren, die unentdeckt und unbehandelt als chronisch komplexes Trauma ihre zerstörerische Wirkung entfaltet und ein normales Leben schwer bis unmöglich macht. Seit fünf Jahren versuche ich einen Therapieplatz zur Behandlung chronisch komplexer Trauma zu bekommen. Ich bin erwerbsunfähig und bekomme nicht die Hilfe, um wieder ein normales Leben führen zu können. Die Täter genießen zufrieden ihren Passionsabend, genießen Weihnachten, Urlaubsreisen und Wohlstand. Das ist keine Gerechtigkeit! Bitten helfen Sie mir, die Verjährungsfrist abzuschaffen und unterschreiben meine Petition. Mein Ziel sind 1.000.000 Unterschriften! Weitere Infos auf: www.tour41.netJetzt via PayPal spenden: paypal.me/tour41

Markus von Tour41 e.V.
593,704 supporters
Petitioning Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Olaf Scholz, Annalena Baerbock, Oliver Luksic, Robert Habeck, Volker Wissing

Tempolimit 130 km/h - sofort !

Mein Bruder Thomas-Christian Geck (HB) und ich (NRW) sowie die Unterzeichner*innen dieser Petition fordern den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages auf, die Abgeordneten auf die Notwendigkeit eines sofortigen Tempolimits von 130 km/h hinzuweisen und sie anzuhalten, das von vielen Umweltverbänden bereits seit Jahren geforderte und im Bundestag mehrfach beantragte Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h endlich in namentlicher Abstimmung zu beschließen. Wir halten das für eine europagerechte, umweltpolitisch dringliche, verkehrstechnisch überzeugende, gesundheitsfördernde und sozial gebotene Maßnahme; und für einen konkreten Schritt auf dem Weg zur Klimawende, der der Umwelt und nachfolgenden Generationen unmittelbar zugutekommt. Der Deutsche Bundestag hat am 17.10.2019 erneut ein Tempolimit auf Autobahnen von 130 km/h mit 498:126 Stimmen (7 Enthaltungen) abgelehnt - unter den Gegenstimmen sogar auch Befürworter. Eine Mehrheit der Bürger*innen findet das nicht in Ordnung: Nach dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat sind 52% dafür, nach YouGov 57%; deutlich mehr (über 80%) würden das Tempolimit allerdings akzeptieren. Für unverantwortlich halten wir, dass diese kostenlose Chance zur deutlichen Verringerung des CO²-Ausstoßes (um ca. 2 Mio. to. CO²-Äquivalente) trotz der akuten Klimakrise vertan wird. Schlimm auch, dass einer Großzahl der Parlamentarier die weiteren positiven Effekte eines Tempolimits völlig egal sind: Weniger Unfälle, weniger Tote/Schwerverletzte, weniger Staus, weniger Hektik, weniger Drängeln, geringere Feinstaubbelastung. Unfassbar, dass Abgeordnete die täglichen Raser, Drängler und gelegentlich Rechtsüberholer tatsächlich als „mündige Bürger“ wertschätzen, obwohl deren unmündiges Verhalten augenblicklich abgestellt gehört. Warum soll ausgerechnet Deutschland (als einziges europäisches Land ohne Tempolimit auf Autobahnen) mit seinen ungelösten Umweltproblemen am klimafeindlichen "Recht auf Raserei“ festhalten? Auf der linken Autobahnspur hält gefühlt nicht einmal die Hälfte aller Autofahrer den gesetzlichen Mindestabstand ein; selbst bei Starkregen, Nebel oder einer Verringerung der Fahrspuren wird dort verkehrsgefährdend gerast. Und warum ignoriert die CDU/CSU-Fraktion des Bundestages beharrlich die wissenschaftlich belegten Vorteile eines Tempolimits, die in allen anderen europäischen Staaten gelten und sich bestens bewährt haben? Selbst in den USA mit z.T. extrem langen graden Streckenabschnitten gilt ein generell akzeptiertes Tempolimit von sogar nur 113 km/h, übrigens ohne dass dies den Export deutscher (Luxus-)Automobile behindert hätte. Das Tempolimit 130 km/h fördert nach unseren Erfahrungen im Ausland zügiges, flüssiges Fahren - ohne die derzeit unnötige Klimabelastung durch ständiges Bremsen und Beschleunigen. Die strategischen Fehler der Autoindustrie (u.a. ständig steigende Motorleistungen; zu hohe Abgaswerte; betrügerische Täuschung von Politik und Kunden, kurz: Dieselskandal) wird das Parlament nur mittel- bis langfristig durch eine grundlegende Verkehrswende korrigieren können. Das Tempolimit greift dagegen sofort - gerade auch bei hochmotorisierten PKW, und darauf kommt es jetzt an! Der Bundestag ist aufgerufen, dem eklatanten Versagen der Automobilindustrie damit eine vernünftige Entscheidung entgegen zu setzen und eine der einfachsten Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt sowie unserer Kinder und Enkelkinder endlich auf den Weg zu bringen! Thomas und Matthias

Dr. Matthias Geck
138,004 supporters
Petitioning Christian Lindner (FDP), Annalena Baerbock, Robert Habeck, Saskia Esken, Janine Wissler, Susanne Hennig-Wellsow, Armin Laschet, Dr. Dietmar Bartsch

Weg mit § 218: Abtreibung nicht länger im Strafgesetzbuch regeln!

Es ist ein Skandal, dass der Strafrechtsparagraf 218 zur Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs jetzt seit 150 Jahren in Kraft ist. Noch heute ist Abtreibung nur nach einer Zwangsberatung und innerhalb der ersten 12 Wochen straffrei, aber nicht “legal”. Das Recht auf Abtreibung muss endlich gewährt werden. Wir brauchen völlige Straffreiheit! Wir fordern die ersatzlose Streichung des Paragrafen 218 als Straftat und rechtliche Regelungen außerhalb des Strafgesetzbuches! Menschen, die ihr Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung wahrnehmen möchten, sehen sich Hürden, Schikanen und traumatisierenden Erlebnissen ausgesetzt. Schwangerschaftsabbruch unterliegt einem besonderen gesellschaftlichen Tabu und ist im Strafgesetzbuch neben Mord und Totschlag aufgeführt. Im Medizinstudium wird die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs nicht gelehrt und immer weniger Ärzt*innen nehmen Abtreibungen vor. Wir stehen vor einer unzureichenden medizinischen Versorgung. Im Herbst 2021 werden wir einen neuen Bundestag wählen. Wir fordern alle demokratischen Parteien auf, die Legalisierung von Abtreibung in ihr Wahlprogramm aufzunehmen – es ist an der Zeit für eine neue Realität körperlicher Selbstbestimmung! Deutschland gehört zu den wenigen Ländern in Europa, in dem Schwangerschaftsabbruch grundsätzlich mit Strafe bedroht ist.  Wir fordern das Recht auf kompetente, ausreichende und wohnortnahe medizinische Versorgung. Wir fordern, dass Menschen nicht zu Straftäter*innen erklärt werden, weil sie selbst über ihren Körper bestimmen wollen. Wir fordern, dass Schwangerschaftsabbruch eine medizinische Leistung wird, deren Durchführung nicht im persönlichen Ermessen der einzelnen Ärzt*innen liegt. Wir fordern, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für einen Schwangerschaftsabbruch so wie bei anderen standardisierten medizinischen Leistungen übernehmen. All das geht nur durch die Abschaffung des Paragrafen 218 StGB, sprich die Legalisierung der Abtreibung durch Streichung aus dem Strafgesetzbuch. Wir sind Kate und Adriana. In Berlin und Münster setzen wir uns für das Recht auf sexuelle und körperliche Selbstbestimmung ein. Ich, Kate, bin seit vielen Jahren im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung in Berlin aktiv und initiierte den bundesweiten Aktionstags zum Safe Abortion Day mit. Durch meine Erfahrung als lesbische Mutter, die gerade ihr zweites Kind bekommen hat,  finde ich es besonders wichtig, dass jede Person selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden kann, ob und mit wem sie Kinder bekommt.  Ich, Adriana, gehöre zum Organisationsteam des Safe Abortion Days und bin aktiv im Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung. Vor drei Jahren habe ich mich dafür entschieden meine Schwangerschaft zu beenden. Wie belastend und unnötig der Paragraph 218 StGB ist, musste ich selbst erleben. Lasst uns nicht die Augen verschließen: Schwangerschaftsabbrüche gab es immer und wird es immer geben – ob legal oder illegal. Die Frage ist, ob sie sicher vorgenommen werden und ob Betroffene und diejenigen, die den Abbruch vornehmen, mit Strafe bis zur Haft rechnen müssen. Schwangerschaftsabbruch ist medizinische Grundversorgung! Die anstehende Bundestagswahl gibt uns die Chance, das endlich einzufordern! Mit der Petitionstarterin Malina fordern wir jetzt gemeinsam die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und Aufklärung in Deutschland! Aktuell: Die Lage in Passau ist katastrophal. Unterschreibt auch diese Petition.

Kate & Adriana wegmit§218
112,693 supporters
Petitioning Volker Wissing, Adina Ioana Vălean, David Sassoli, Robert Habeck

Leben retten - Abbiege-Assistenten für LKWs unverzüglich einführen

Am 13.12.1995 radelte ich, 10 Jahre alt, von der Schule nach Hause. Bei einem Zebrastreifen brummte ein LKW neben mir. Plötzlich fuhr der LKW an, traf mich und riss mich mit - mehrere hundert Meter, bei Bewusstsein. Ich konnte immer wieder den Kopf heben, so dass nur auf eine Kopfseite durch den Asphalt die Kopfhaut und der Schädelknochen angefrässt wurde. Irgendwann riss das Fahrradgestänge oder der Schulranzen, auf jeden Fall kam ich frei und blieb schwer verletzt auf der Straße liegen. Der Fahrer hat mich weder gehört noch gesehen und konnte das auch nicht. Entgegenkommende Autos winkten ihm. Er hielt an, er dachte, er hätte Ladung verloren. So steht es im Bericht für Gericht und Versicherung.Mit dem Hubschrauber wurde ich ins Unfallkrankenhaus gebracht, eine vierstündige OP folgte. Neben den schweren Kopfverletzungen, die erfreulicherweise - bisher- ohne Langzeitfolgen blieben, verlor ich auch noch zwei Finger einer Hand, aber ich überlebte und kann ein halbwegs normales Leben führen. Viele Radfahrer und Radfahrerinnen haben dieses Glück nicht!Unfälle, die durch rechtsabbiegende LKWs verursacht werden, sind eine der häufigsten Ursachen, weswegen Radfahrende auf unseren Straßen getötet werden. Alleine 2015 starben bei Unfällen mit LKW-Beteiligung 72 Radfahrende und 665 wurden schwer verletzt, ungefähr die Hälfte davon sind Abbiegeunfälle. Die meisten dieser Unfälle passierten bei Ampelanlagen an denen die Radfahrenden Grün hatten.Ein Großteil dieser schrecklichen Unfälle könnte verhindert werden, wenn die LKWs und Busse verpflichtend mit sogenannten Abbiege-Assistenten ausgerüstet würden. Deswegen fordere ich schnellstmöglich verbindliche Regelungen zum Einbau von Abbiege-Assistenten einzuführen: Abbiege-Assistenten werden nicht nur für neue Fahrzeugtypen, sondern für alle neugebauten LKWs aller Art, also auch z.B. Betonmischer, Müllfahrzeuge usw. spätestens ab 01.07.2022 vorgeschrieben! Für alle bereits im Dienst befindliche LKWs aller Art wird ein Abbiege-Assistenten ab Juli 2022 verbindlich vorgeschrieben. Für Projekte mit EU-Mitteln gefördert werden, muss in den entsprechenden Ausschreibungen der Einsatz von LKWs mit Abbiege-Assistenten vorgeschrieben werden. Unabhängig von den Regelungen auf EU-Ebene wird bei Projekten, die vom Bund beauftragt oder auch nur gefördert werden, der Einsatz von LKWs mit Abbiege-Assistenten verbindlich spätestens ab Juli 2022 vorgeschrieben. Diese Geräte zeigen dem LKW-Fahrer mit einem akustischem und/oder optischen Signal beim Rechtsabbiegen an, ob sich jemand im toten Winkel befindet. Inzwischen sind auch schon oder kommen bald Geräte auf dem Markt, die selbstständig bremsen.Doch die Abbiege-Assistenten retten nicht nur Leben, sie schützen auch die LKW Fahrer, für die Rechtsabbiegen derzeit eine hohe Stresssituation darstellt und noch mehr nach einem Unfall lebenslange psychische Belastung durch Schuldgefühle verursacht.Aber Abbiege-Assistenten sind aktuell in der EU erst ab 2022 für neue Fahrzeugklassen und für neu gebaute LKWs sogar erst ab 2024 vorgeschrieben.Für Gebrauchtfahrzeuge, also LKWs, die jetzt schon auf der Straße sind und die bis 2024 noch gebaut werden, sind überhaupt keine Abbiege-Assistenten vorgeschrieben. Diese Fahrzeuge sind auch nach 2024 noch auf unseren Straßen unterwegs und stellen weiterhin eine Gefahr für Radfahrer (und Fußgänger) dar.Dabei sind jetzt schon Abbiege-Assistenten zum Nachrüsten von namhaften Firmen (wie Continental) auf dem Markt erhältlich. Und diese Geräte kosten nicht die Welt, mit einer Größenordnung von 1000 - 2500€ fällt der Anschaffungspreis im Vergleich zu den Kauf- und Unterhaltskosten eines LKWs nicht ins Gewicht. Das sollte uns doch ein Menschenleben wert sein!Deswegen fordere ich Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf, unverzüglich auf europäischer und Bundes-Ebene aktiv zu werden um diese wichtige Verbesserungen zu erreichen. Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund, warum mit der Ausrüstung von LKWs mit den Abbiege-Assistenten noch bis 2024 gewartet werden soll, oder bei Gebrauchtfahrzeugen ganz verzichtet werden soll und weiter viele Radfahrer und Radfahrerinnen auf unseren Straßen sterben müssen oder schwer verletzt werden.Helfen Sie bitte mit!

Falko Blumenthal
89,935 supporters
Petitioning Pressestelle von Minister Habeck, Spitzenkandidat Dr. Robert Habeck, Dr. Robert Habeck, Minister Jan Philipp Albrecht

Minister Habeck, Minister Albrecht, beweisen Sie sich JETZT! Stoppen Sie die Seehundjäger!

Jährlich fallen bis zu 500 Seehunde den Seehundjägern in Schleswig-Holstein zum Opfer.  Seit 1974 dürfen Seehunde offiziell nicht mehr bejagt werden. Aber ein jeder Seehundjäger kann willkürlich (ohne tierärztliche Untersuchung) entscheiden, ob ein Tier erschossen werden darf, weil es angeblich verletzt, krank oder nicht lebensfähig ist.  Mutterlose oder verletzt aufgefundene Seehunde können und dürfen zwar in den Seehundauffangstationen der Inseln erstversorgt werden, diese müssen aber (IN WELCHEM ZUSTAND AUCH IMMER - auch, wenn von tierärztlicher Seite die Transportfähigkeit nicht gegeben ist) die Tiere nach spätestens 24 Stunden einem Robbenjäger übergeben, der dann selbstständig und unkontrolliert über das Leben des Tieres entscheidet. Das bedeutet: Töten - oder zur einzig legitimierten Seehundstation in Friedrichskoog überstellen. (Dies ist tierschutzwidrig, weil kein vernünftiger Grund vorliegt und den Tieren unnötige Strapazen zugemutet werden). Die einzig legitimierte Seehundstation wird mitbetrieben von.....?! DER LANDESJÄGERSCHAFT! Dies ist ein Skandal sondergleichen, mitten in Deutschland, legitimiert von Ihnen!   Zudem ist Friedrichskoog bis zu 6 Stunden entfernt von den Fundorten der Seehunde. Um das Monopol und die Intransparenz aufrecht zu erhalten, wird den geschwächten Tieren dieser unnötig lange Transport zugemutet auch, um Friedrichskoog tourisisch attraktiv zu halten. Die Seehunde müssen darunter leiden. Sie zahlen ein "Kopfgeld" für jeden Seehund - ob sein schon toter Körper vom Seehundjäger entsorgt, ein lebendes Tier erschossen, oder zur Auffangstation transportiert wird. Fahrt- und Transportkosten erstatten Sie nicht! Die Richtlinie, die das Monopol der Landesjägerschaft für das Wohl und Wehe der gesamten Population der für das Öko-System Nordsee so wichtigen Seehunde und Robben, widerspricht allerdings sämtlichen vermeintlich GRÜNEN Grundsätzen! Dies in Ihrem Bundesland Schleswig-Holstein. Bislang stellten Sie sich massiv schützend vor das unfassbare Monopol der Landesjägerschaft in Schleswig-Holstein, deren Mitglieder sich auf bisher völlig intransparente Art und Weise in Kurzzeitkursen vom "normalen Jäger" zum "Seehundjäger" umschulen lassen können. Der so erworbene vermeintliche Wissensstand verleiht diesen eine Entscheidungsgewalt über das Leben der Seehunde, die rechtlich selbst über die durch jahrelanges Studium und Approbation erarbeitete echte Kompetenz eines Tierarztes gestellt wird. DIES IST KOMPLETT INAKZEPTABEL! Inzwischen gibt es deutliche Kritik aus der Tierärztlichen Hochschule selbst. Herr Prof. Dr. Hackbarth (Leiter des dortigen Institutes für Tierschutz und Verhalten) sagt eindeutig, dass eine medizinische Indikation, die ja zur Tötung führt, nur ein Tierarzt stellen kann. Wir haben hier einen in sich geschlossenen Kreislauf der sich selbst bedingenden und "kontrollierenden" Willkür, in den von außen nicht einzudringen ist! Durchbrechen Sie diese Willkür, Herr Minister Robert Habeck/ Umweltminister Albrecht! Was passiert, wenn die Aufnahme-Kapazität in Friedrichskoog erschöpft ist? Auch hier gibt es Hinweise darauf, dass in diesen Fällen vermehrt getötet wird. ES WERDEN JÄHRLICH HUNDERTE SEEHUNDE ERSCHOSSEN! Eine in den fachkundig geführten und auf diese Tierart spezialisierten Auffangstationen gegebene Quarantäne sowie Fürsorge und beginnende Regeneration der Tiere wird bewusst unterbrochen, um die Seehunde nach Friedrichskoog zu verbringen. Die Tiere haben, wenn Sie auf den inseln gefunden wurden, bis zu sechs Stunden Fahrt mit Fähre und Autozug vor sich. Dieses offensichtlich - weil bar jeder Logik - nur zur MONOPOLSICHERUNG DER LANDESJÄGERSCHAFT IN SCHLESWIG- HOLSTEIN! Räumen Sie den Auffangstationen endlich die Möglichkeit ein, die Seehunde bis zu ihrer Gesundung und Freilassung zu versorgen! In Friedrichskoog scheint man einiges zu verbergen zu haben, wie meine eigenen Besuche dort in offizieller Funktion oder als Privatperson mit meinem veterinärmedizinischen Hintergrund, ergaben -  Transparenz sieht anders aus! Viel zu häufig werden verletzte, kranke oder mutterlose Seehunde durch den Seehundjäger getötet, wie unsere Recherchen, die wir seit weit über einem Jahr betreiben, zeigen, obwohl mit diesen Tieren erfahrene Tierärzte gute Gesundungs-Prognosen stellten. Herr Dr. Habeck, Herr Minister Albrecht - setzen Sie ein ernsthaftes und unübersehbares Zeichen zum Beweis Ihres Einsatzes für den Tierschutz setzen. LÖSEN SIE DAS MONOPOL DER LANDESJÄGERSCHAFT IN SCHLESWIG- HOLSTEIN, DEM DIE SEEHUNDE AUSGELIEFERT SIND, AUF! Nehmen Sie den Seehund aus dem Jagdrecht! ermöglichen Sie mehrere strategisch günstig gelegene Auffangstationen NICHT in der Hand der Landesjägerschaft!  Schaffen Sie Transparenz hinsichtlich der Zahlen der aufgefundene, an die Auffangstation überstellten, wieder ausgewilderten und auch der erschossenen Seehunde! Mit hoffnungsvollen Grüßen Bettina Jung Sprecherin und Gründungsmitglied Initiative ETHIA, Leitung ETHIA/ Meeresschutz und ETHIA/ Wildtierschutz Sven Steckel, ext. Berater ETHIA/ Meeresschutz Organisation ERDWÄCHTER Rock The Nature T- Zelle Bremen Justice for Animals   Aktionsgruppe Tierrechte Bayern

Bettina Jung
85,607 supporters
Petitioning Christine Lambrecht, Dr. med. Thela Wernstedt, Daniela Behrens, Olaf Scholz, Dr. Dietmar Bartsch, Christian Lindner (FDP), Armin Laschet, Janine Wissler, Annalena Baerbock, Robert Habeck

Frau Lambrecht, schützen Sie Stalking Opfer!

Am 11. Januar 2020 wurde Sophie von ihrem Stalker Patrick S. in ihrer eigenen Wohnung im Badezimmer überrascht und gewaltsam ermordet. Zuvor stalkte Patrick S. Sophie knapp zwei Jahre. Sie kam nie auf die Idee, dass er es sein könne; die beiden kannten sich nur flüchtig von der Arbeit. Im Jahr 2018 fingen die Stalking Attacken an; mal mehr, mal weniger intensiv. Sophie erstattete mehrmals Anzeige gegen Unbekannt, bei der Polizei in Hannover, sowie in Dessau. Wenn die Polizei oder eine andere staatliche Instanz Maßnahmen ergriffen oder die Anzeigen gegen Unbekannt besser verfolgt hätte, wäre Sophie vielleicht noch hier. Dadurch, dass der Täter, der bereits mit seinen Stalking-Aktionen, einer war, keine Konsequenzen oder Bestrafungen oder Belehrungen oder irgendwas anderes erfahren hat, konnte er seine Taten durchführen. Sophie hat bereits vor dem Angriff in erheblichen Maßen gelitten und bekam trotz mehrerer Anzeigen bei der Polizei keine Hilfe oder auch eine Aufklärung darüber, wer sie derart diffamiert. Schaut man sich jedoch die Intensität an, mit der ihr der Täter nachstellte, stellt sich bei (fast) jedem die Frage: ; wieso hat die Polizei nicht eingegriffen? Wie kann es sein, dass jemand eine Person bis zu 164-mal pro Tag anruft und unzählige Social-Media Profile zur Diffamierung erstellt, ohne dass irgendwelche Maßnahmen ergriffen worden sind, seitens der Polizei oder irgendwelchen anderen Behörden? Wir sind traurig. Wir sind schockiert, was sie durchmachen musste. Aber wir wollen dafür kämpfen und einstehen, dass kein anderer Mensch, diese furchtbaren Dinge noch einmal erleben muss, wie sie es musste. +++ Änderungen vom 18.03.2021 +++ Seitdem wir die Petition gestartet haben ist einiges passiert. Wir, Djaoid und Lina von StalkingNoMore, haben uns die letzten Monaten mit dem Thema und den gesetzlichen Möglichkeiten auseinandergesetzt. Infolgedessen haben wir unsere bisherigen Forderungen bearbeitet und konkretisiert. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Hindernisse bezüglich der Strafverfolgung von Stalking sowohl gesamtgesellschaftlicher Natur sind, wie auch juristischer. Bei Vandalismus wird beispielsweise  gelegentlich mehr ermittelt als bei Stalking. Aus diesen Gründen appellieren wir an die Politik endlich zu handeln und Betroffene zu schützen! Wir fordern:  die Einstufung des Paragraph §238 als Verbrechen, nicht weiter als Vergehen. Dies ist unabdingbar um Betroffenen wirklich helfen zu können, weil der bisherige Paragraph unnütz ist, wie er dort steht und nicht wirklich helfen kann: Für polizeiliche Maßnahmen benötigt man einen Verbrechenstatbestand. Die Einstufung als Vergehen steht in keinem Fall zum Verhältnis mit den Folgen, die die Betroffenen haben! Mal abgesehen von den psychischen Folgen, kann es sogar so weit kommen, dass Personen aufgrund von Stalking ins Zeugenschutzprogramm müssen. einen neuen Maßnahmenkatalog, an dem sich die Polizei orientieren kann - weil es keine gesetzlichen Regelungen für viele der Stalking-Angriffe gibt. Cyberstalking mit ins Gesetz aufnehmen Opferschutz vor Täterschutz! Die Beweislast sollte nicht alleine bei Betroffenen liegen. Heutzutage wirken fehlende Beweise der Taten noch strafmindernd für die Angeklagten. Schulungen; Sensibilisierungen der Polizei für diese Themen:Polizei- & Justizbehörden müssen insbesondere im Umgang mit digitaler Gewalt besser ausgebildet werden. weitere Hilfsstellen für Betroffene; die in Kontakt mit der Polizei stehen oder die andersherum vermittelt werden können. Prävention: Stalking als Gefahr in der Gesellschaft wahrnehmen: Prävention in Schulen zB. Stalking sollte kein Tabuthema sein!  Internetplattformen zur Verantwortung ziehen: zB. Meldungen von Belästigung etc bei Facebook, Instagram einführen; auch hilfreich um den Behörden die Arbeit zu erleichtern. Wissenschaftliche Studien: Stalking und Cyberstalking ist noch zu wenig erforscht. Um weitere Präventionsmaßnahmen treffen zu können, müssen diese Themen in Form von Studien weiter untersucht werden.      Für Sophie Von Freunden & ehemaligen Arbeitskollegen (Auf dem Foto seht ihr Sophie mit ihrer Mama.) Weitere Infos bekommt ihr auf unserem Instagram-Kanal: @StalkingNoMore

Lina Brown
83,457 supporters
Petitioning Daniel Günther, Dr. Wolfgang Buschmann, Horst Seehofer, Dr. Heiner Garg, Robert Habeck

Abschiebung der Familie Hakobyan verhindern #HelpHakobyan

Stell dir vor dein bester Freund, der seit 22 Jahren ein Musterschüler, besser integriert ist als du und ich und dabei kurz vor seinem Universitätsabschluss steht, soll Hals über Kopf abgeschoben werden. Aufgrund eines verwaltungstechnischen Exempels wird die seit 22 Jahren hier lebende und perfekt integrierte Familie Hakobyan abgeschoben. Bestraft werden vor allem die Kinder der Familie. Beide stehen kurz vor ihren Universitätsabschlüssen in Jura sowie Wiwi und können jetzt nur noch davon träumen.  Egal wo unser Freund Hratsch auftaucht verbreitet er gute Laune und sorgt bei allen für Stimmung. Ein einfach mitreißender Mensch! Für uns wäre nichts mehr wie zuvor! Wir fordern von der Ministerin des Inneren von SWH, Dr. Sütterlin-Waack, dem Ministerpräsidenten des Landes SWH Daniel Günther, dem Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie des Landes SWH Dr. Heiner Garg, dem Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg Dr. Buschmann, dem Bundesinnenminister Horst Seehofer:  Lassen Sie die Abschiebung von Familie Hakobyan nicht zu!! Alles andere wäre unmenschlich. Und an Euch Leser*innen: Bitte helft uns dabei Familie Hakobyan vor der Abschiebung zu bewahren. Dazu befolgt bitte die folgenden Schritte:  Unterschreibt hier die Petition um zu unterstützen Teilt diese Petition und die angehängten Artikel Teilt den hashtag #HelpHakobyan Abonniert und teilt unseren Instagram Account: @HelpHakobyan  Die Zeitungsartikel können unter den folgenden Links aufgerufen werden:https://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/Ausweisung-nach-23-Jahren-Grosse-Solidaritaet-mit-Familie-Hakobyan-id34315562.htmlhttps://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/Familie-Hakobyan-aus-Oeversee-soll-abgeschoben-werden-id34335272.htmlhttps://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/Petition-gegen-Abschiebung-der-Familie-Hakobyan-aus-Oeversee-id34324182.htmlhttps://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/Landrat-Buschmann-zur-Abschiebung-der-Hakobyans-aus-Oeversee-id34331552.htmlVielen Dank an alle Unterstützer*innen!

Thiemo Ratzke
83,559 supporters
Petitioning Steffi Lemke, Robert Habeck

#UnverpacktistBesser: staatliche Förderung von Unverpackt-Läden in ganz Deutschland

Es ist doch absurd: Wer bei Lidl, Aldi oder Edeka Bio-Produkte einkaufen geht, verlässt den Laden oft mit mehr Plastik als Gemüse.  Immer wieder frage ich mich, warum sich immer noch so viele Menschen für Plastiktüten entscheiden, warum sie Lebensmittel in Plastikverpackungen wählen, warum die Lebensmittelindustrie alles in Plastik verpackt, wenn es auch umweltfreundlichere Alternativen gibt. Es beunruhigt mich, wie achtlos noch immer ein Großteil der Menschheit mit diesem Planeten - unserer Heimat - umgeht. Vielleicht ist es Unwissen, vielleicht denken sie nicht nach, vielleicht ist es ihnen schlichtweg egal - aber es muss etwas geändert werden. Dazu muss die Bundesregierung endlich auf ihre heilige schwarze schwarze Null verzichten und in Projekte investieren, die unseren Planeten vielleicht doch noch retten können. Ein erster Ansatz: Unverpackt-Läden.  Ich heiße Lena Richarts, bin 21 Jahre alt und studiere Ernährungsberatung. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Unverpackt-Läden oft nicht gerade günstig sind. Trotzdem sind sie allemal umweltfreundlicher und gesünder als herkömmliche Supermärkte. Gäbe es mehr Unverpackt-Läden, die staatlich unterstützt würden, könnten die Kosten gesenkt und die Läden für alle zugänglich gemacht werden. Darum fordere ich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auf, sich für eine staatliche Unterstützung für Unverpackt-Läden in ganz Deutschland einzusetzen!  Diese Unterstützung sollte enthalten: Ausreichende finanzielle Anreize und Zuschüsse, die die Eröffnung von Unverpackt-Läden in ganz Deutschland vorantreiben und die bisher hohen Preise senken.  Eine Unterstützung ländlicher Regionen bei der Eröffnung von Unverpackt-Läden: Ich bin der Überzeugung, dass viel mehr Menschen in Unverpackt-Läden einkaufen würden, wenn es mehr davon auch in ländlichen Gegenden gäbe! Auch ich kenne dieses Problem, da die nächste Stadt mit einem Unverpackt-Laden eine Dreiviertelstunde Autofahrt entfernt ist. Unter der Arbeitswoche ist es unmöglich, dorthin zu kommen, außerdem ist es nicht gerade nachhaltig, den Weg auf sich zu nehmen, nur um ein paar Dinge einzukaufen. Was ich beobachtet habe, ist, dass Unverpackt-Läden persönlicher sind als Supermärkte. Die Mitarbeiter sind keine unterbezahlten Jobber, sondern haben Freude an ihrer Arbeit und sind immer offen und freundlich. Kunden bekommen ein ehrliches Lächeln und nette Worte mit auf den Weg. Unverpackt-Läden sind in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung für die Welt! Bitte unterschreibt und teilt diese Petition und kämpft mit mir für den Erhalt unseres Planeten! Vielen Dank, Lena 

Lena Richarts
64,866 supporters
Petitioning Hubertus Heil, Bundesregierung Deutschland, Karl Lauterbach, Jürgen Dusel, Bettina Stark-Watzinger, Nancy Faeser, Marco Buschmann, Annalena Baerbock, Robert Habeck, Olaf Scholz, Christian Lindner (...

Menschenrechte für Menschen mit Behinderung: Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Uneingeschränkte Gleichstellung der Menschenrechte für Menschen mit Behinderung: Wir fordern die ernsthafte und umgehende Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention (UN- BRK)  Die UN- BRK konkretisiert die universellen Menschenrechte für Menschen mit Behinderung und stellt klar, dass diese ein uneingeschränktes Recht auf Teilhabe besitzen. Das Leitbild der UN- BRK ist “Inklusion”.   Trotz Deutschlands Bekenntnis zur Konvention 2009 erleben wir als Menschen mit Behinderung in Deutschland täglich Ausgrenzung und Diskriminierung: Hier sind nur einige Beispiele für unsere tägliche Benachteiligung:  eine Anstellung auf dem ersten Arbeitsmarkt ist für die meisten dieser Menschen nicht möglich viele Kinder können nicht die gewünschte Schulform besuchen die adäquate Versorgung mit medizinischen Hilfsmitteln und Medikamenten ist oftmals erschwert freie Wahl der Wohnform vielerorts unmöglich fehlende Barrierefreiheit im öffentlichen Raum schließt Menschen ausdie Möglichkeit der freien Berufswahl ist nicht gegeben  fehlende Unterstützungsangebote schliessen ganze Familien gesellschaftlich aus ausreichender Schutz vor Gewalt ist in vielen Einrichtungen nicht gewährleistet Familienmitglieder und Freunde werden über die Benachteiligung unverhältnismässig stark belastet und dadurch ebenfalls benachteiligt Zunahme statt Abbau bürokratischer Hürden bei Antragstellungen aller Art bewirken mangelnde Selbstbestimmung auf allen Ebenen Mangelnde Teilhabe und fehlende Selbstbestimmung bei der Wahl der Schule, des Berufs, des Wohnortes, der Assistenz, bei der Versorgung mit medizinischen Leistungen oder beim geeigneten Wohnraum. So sieht die Lebenswirklichkeit von uns behinderten Menschen und unserer Familien 12 Jahre nach der Ratifizierung der UN- BRK vielfach in Deutschland immer noch aus. Es betrifft große Bereiche der individuellen Lebensgestaltung und die Realität widerspricht in weiten Teilen den Zielen und Grundsätzen der UN- BRK, die ein uneingeschränktes Recht auf gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben klarstellt.   Denn die mangelnde Umsetzung der UN-BRK in geltendes Recht verhindert, dass Menschen mit Behinderung die positiven Absichten der von Deutschland ratifizierten Konvention tatsächlich erleben. Nicht Teilhabe an der Gesellschaft, Bildung und Freizeit - sondern Kämpfe gegen bürokratische, lokale und digitale Hürden sind das, was uns alltäglich begegnet.  Die fehlende politische wie gesellschaftliche Bereitschaft, Barrieren abzubauen und Inklusion anzugehen, treten immer deutlicher zu Tage!  Es ist untragbar, dass in unserem Land Menschen übersehen, ausgegrenzt und benachteiligt werden:  Wir fordern endlich die ernsthafte und umgehende Umsetzung der UN-BRK und der darin enthaltenen Menschenrechte für Menschen mit Behinderung.   Wir Menschen mit Behinderungen und schweren Erkrankungen sowie pflegende und sorgende Angehörigen nehmen es nicht mehr hin, dass bestehende Rechte nicht abrufbar sind !  Beendet das behindert werden!  Die UN-BRK muss vom Papier in die Praxis kommen.  Ihr Aktionsbündnis zur Umsetzung der UN- BRK  stellvertretend:  Dr. Carmen Lechleuthner Julia Dumsky Verena Niethammer, pflegende Angehörige, Hölder- Initiative e.V. Luk, Schüler und selbst Betroffener Natalia Anna Züfle, pflegende Mutter   Bitte unterstützen Sie diese Initiative mit Ihrer Unterschrift.    Info: Was ist die UN- Behindertenrechtskonvention?  Die UN-Behindertenrechtskonvention, kurz UN-BRK, ist ein völkerrechtlich bindender Vertrag und konkretisiert die universellen Menschenrechte für behinderte Menschen. Sie stellt klar, dass diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe haben.  Es geht um Grundsätze wie Autonomie, Selbstbestimmung, Nichtdiskriminierung, die Rolle der Frauen und Kinder, Bewusstseinsbildung, Zugänglichkeit, Recht auf Leben, Gefahrensituationen und humanitäre Notlagen, um gleiche Anerkennung vor dem Recht, Zugang zur Justiz, Freiheit und Sicherheit der Person sowie Freiheit von Folter, Schutz vor Gewalt und Missbrauch, Unversehrtheit der Person, Freizügigkeit, unabhängige Lebensführung, Wohnen, Achtung der Wohnung und der Familie, Bildungen Gesundheit.  Am 13. Dezember 2006 wurde die UN-BRK von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, nachdem klar war, dass behinderte Menschen weltweit noch nicht ausreichend vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützt waren und weiterhin auch nicht geschützt sind.  Am 03. Mai 2008 trat sie schließlich international in Kraft, nachdem sie von 20 Staaten ratifiziert wurde. Auch Deutschland unterschrieb die Konvention am 24. Februar 2009, woraufhin sie schließlich am 26. März 2009 deutschlandweit in Kraft trat und damit geltendes Recht wurde.  Die unterzeichnenden Staaten verpflichten sich mit ihrer Unterschrift für den Abbau von Diskriminierung und Ausgrenzung sowie den Aufbau inklusiver Strukturen, so auch Deutschland. Alle vier Jahre sind  die Staaten verpflichtet, der UNO über den Stand der Umsetzung der UN-BRK zu berichten. Hierbei wird Deutschland regelmäßig für die mangelhafte Umsetzung gerügt, denn es passiert fast nichts!    

Aktionsbündnis für UN- Behindertenrechtkonvention
60,025 supporters
Petitioning Robert Habeck, Michael Kellner, Ricarda Lang, Hans-Peter Wollseifer, Josef Hecken, Deutscher Bundestag Petitionsausschuss, Lisa Paus

Schwanger und selbstständig: Es braucht endlich eine Reform des Mutterschutzes!

Ich bin Johanna Röh, Tischlermeisterin und habe nach meinen Gesellinnen-Jahren auf der Wanderschaft, meine eigene Werkstatt aufgebaut. Die Selbstständigkeit ist gut angelaufen - die Auftragsbücher sind voll - alles soweit super. Im Herbst letzten Jahres wurde ich schwanger. Es war eine geplante Schwangerschaft und doch habe ich nicht damit gerechnet, wie wenig dieser Schritt ins "System" passt. Ich kann jetzt schon sagen: hätte ich nicht das Privileg, dass mich die Arthur Francke'sche Stiftung unterstützt und mein Mann genug verdient, um mich während der Schwangerschaft mit zu versorgen, könnte ich mich während dieser Zeit weder selbst ernähren, noch die Fixkosten des Betriebes erwirtschaften. Mich als Einzelunternehmerin würde das betrieblich und auch privat komplett ruinieren. Nicht auszudenken, wie es wäre, wenn ich ungeplant oder solo schwanger wäre... Eine Schwangerschaft darf keine Existenzbedrohung darstellen. Es braucht deshalb eine umfassende Reform des Mutterschutzes. Meine bisherigen Erfahrungen als schwangere Chefin im Handwerk:Die erste Hürde hatte ich durch meine Hyperemesis (Schwangerschaftsübelkeit), die bei mir bis zu Ende des 5. Monats angehalten hat. Krankengeld bekomme ich laut Krankenkasse in dieser Zeit nicht, weil die Berechnung des Krankengeldes noch in den Beginn der Gründungsphase fällt, in der ich viel investiert und wenig Einnahmen hatte. Auch wenn sich die Hyperemesis mittlerweile gelegt hat, bleibt die Frage, welche Arbeiten ich während der Schwangerschaft noch ausführen sollte oder mit der fortschreitenden Schwangerschaft überhaupt ausführen kann.  Als angestellte Tischlermeisterin hätte ich direkt zu Beginn der Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot bekommen, da die gesundheitlichen Gefahren in meinem Beruf für mich und das Baby zu gravierend sind. Als Selbständige muss ich es mir leisten können, nicht zu arbeiten, da es keinerlei Absicherung für mich gibt. Die meisten Schwangeren in meiner Situation geben ihren Betrieb auf oder stehen hochschwanger auf der Leiter, an den Maschinen und im Bankraum. Jetzt müsste ich mir einen finanziellen Puffer für die Zeit des Mutterschutzes zulegen, damit ich nicht im Wochenbett wieder in die Werkstatt muss. Andererseits sollte ich zurzeit aber keine Einnahmen haben und darf noch nicht einmal zu Büroarbeit fähig sein, um Anspruch auf Krankengeld zu haben. Dazu kommt: Wenn ich keine gesundheitliche Gefährdung für Kind und mich eingehen möchte, darf ich fast keine Tätigkeiten meines Berufes ausführen. Dass die Fixkosten einer Tischlerei durchgehend anfallen und eine mögliche Krankengeldzahlung ohnehin bei weitem übersteigen, macht die Situation nicht einfacher. Von der Liquidität und Fortführung des Betriebes hängen auch meine Auszubildende und mein Geselle ab. Unser Beruf ist gesucht. Die Menschen wollen individuelle, nachhaltige und langlebige Möbel. Gerade hier in der Gegend bin ich konkurrenzlos und könnte mit meinem Betrieb ein Vorbild für andere junge Unternehmer*innen sein. Dies sollte weiterhin die Geschichte einer erfolgreichen Gründung im ländlichen Raum sein. Bei der jetzigen (Nicht-) Regelung muss sich erst noch zeigen, ob das möglich ist. Und an ein Geschwisterkind ist unter diesen Umständen nicht zu denken, weil wir so definitiv keine zweite Schwangerschaft stemmen könnten. Über die sozialen Medien sind Astrid Hilt vom Verein Handwerksgrün und Maxime Krämer mit mir in Kontakt getreten, die mich mit meinem Anliegen unterstützen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen haben wir folgende Forderungen ausgearbeitet, um in Zukunft zu verhindern, dass Betriebe schließen müssen, wenn die Chefin schwanger wird. Schwangerschaft ist keine individuelle, tragische Krankheit und sollte deshalb auch nicht als solche verwaltet werden! Wir fordern:Voll bezahlten gesetzlichen Mutterschutz. (Aktuell erhält eine Selbständige maximal 13,00 € / Tag - was hinsichtlich der laufenden Kosten eines Betriebs nicht einmal der „Tropfen auf den heißen Stein“ ist. Außerdem wird diesen Geld mit dem Krankengeld verrechnet. Die Ausweitung der Ausgleichszahlungen für werdende Mütter auch an schwangere Selbständige in Berufen, die für Angestellte unter das Beschäftigungsverbot für Schwangere fallen. Im Falle einer Krankschreibung aufgrund von Schwangerschaftsbeschwerden die Zahlung des Krankentagegeldes ab dem ersten Tag der Krankschreibung. Die Regelungen für das Krankengeld müssen an die Realität von Selbständigen angepasst werden - verzögerte Zahlungseingänge dürfen nicht mit angerechnet werden. Das Krankengeld muss auf der Grundlage der gezahlten Beiträge berechnet werden und nicht auf der Grundlage des ausgefallenen Arbeitseinkommens. Außerdem muss in körperlich fordernden Berufen anerkannt werden, dass Schreibtischarbeit kein Arbeitseinkommen generiert. Desweiteren keine Abzüge beim Krankengeld – 70% der Bemessungsgrundlage sind in den meisten Fällen gerade für Gründerinnen und Solo-Selbstständige nicht genug. Einrichten von Notfalltöpfen, um die Betriebe von selbstständigen Schwangeren vor Insolvenz zu schützen. Insolvenzen aufgrund einer Schwangerschaft müssen verhindert werden. Das finanzielle Auskommen der Schwangeren muss gewährleistet werden. Einrichtung eines Systems aus Betriebshelfer*innen nach Vorbild der Landwirtschaft, um Betrieben aus allen Wirtschaftsbereichen, denen die Arbeitskraft der schwangeren Unternehmerin fehlt, unbürokratisch und vor allem kostenfrei zu helfen. Positivbeispiel Österreich — dort wurde das erfolgreich eingeführt. Für Betriebe, bei denen die Arbeitskraft der Selbstständigen nicht ersetzt werden kann, muss es stattdessen finanzielle Unterstützung geben. Es muss Notfalltöpfe geben, mit denen in den betroffenen Betrieben zusätzlich die laufenden Fixkosten übernommen werden. Reform des Elterngeldes, die die Situation von selbstständigen Müttern gesondert bewertet. Vorherige schwangerschaftsbedingte, finanzielle Einbußen müssen abzugsfrei hinzuverdient werden können. Ausbildungsbonus für Betriebe, welche die Auszubildenden während des schwangerschaftsbedingten Ausfalls übernehmen. Kein Antasten von Betriebsvermögen - die Arbeitsfähigkeit des Betriebes muss gewährleistet bleiben. Um das gesellschaftliche Problem umreißen zu können, müssen Zahlen darüber erhoben werden, welche wirtschaftliche Bedeutung schwangerschaftsbegründete Betriebsschließungen in Relation zu Frauen geführten Betrieben und soloselbständigen Frauen ohne Kinder haben. Dabei müssen alle Branchen erfasst werden. Auch muss erfasst und mitbedacht werden, dass Frauen sich oft schon vorher gegen die Selbstständigkeit oder gegen eine Familiengründung entscheiden. Die Folgen des Klimawandels und den daraus resultierenden Maßnahmen, gerade im Bau- und Energiesektor, können nur durch mehr Vielfalt auch in den Betriebsführungen gestemmt werden. Nach den Zahlen des ZDH wird mittlerweile jeder 5. Handwerksbetrieb von Frauen geführt. Das könnte man sicherlich durch eine funktionierende und durchdachte Absicherung während der Schwangerschaft ausbauen. Es würde also eine echte Chancengleichheit und damit Gerechtigkeit geschaffen werden. Angesichts des Fachkräftemangels und fehlenden Betriebsnachfolger*innen für Handwerksbetriebe können wir es uns nicht mehr leisten, auf die fähigen, gut ausgebildeten und talentierten Unternehmerinnen im Handwerk und auch in den anderen Branchen zu verzichten. Dem Handwerker*innenmangel ließe sich durch ermutigende Berufsaussichten und Karrierechancen entgegenwirken, welche politisch und vor allem finanziell gesicherte Rahmenbedingen für die Familienplanung von Gebärenden brauchen. Mit entschlossenem Gruß Johanna Röh, Astrid Hilt (HandwerksGrün e.V.) und Maxime Krämer Beitrag - über mich und meinen Betrieb vom ZDF: https://www.youtube.com/watch?v=r-qxpMN3UVc  Mein Instagram-Infopost zur Situation schwangerer Handwerksmeisterinnen: https://www.instagram.com/p/CXq744KIxUS/ Teilt eure eigenen Geschichten zu diesem Thema in den sozialen Medien unter #meinewerkstattbleibt für mehr Sichtbarkeit der Problematik!

Johanna Röh
56,771 supporters