

Aktualisierung des Russischen Hauses in Berlin


Aktualisierung des Russischen Hauses in Berlin
Das Problem
Das Russische Haus in Berlin stammt aus den frühen 1980er Jahren und zeigt eine Repräsentationsarchitektur, die mit der Gegenwart nur noch lose verbunden ist.
Da sich zeitgenössische russische Stadtkultur international weniger durch Baukunst als durch Ruinen, Trümmer und „freigeräumte“ Stadtlandschaften definiert, schlagen wir eine entsprechende architektonische Aktualisierung vor — satirisch, zynisch und als begehbaren Kommentar.
- Außenansicht – Repräsentation im Realitätsabgleich
Die Fassade bleibt stehen, wirkt aber sichtbar „mitgenommen“: Brüche, offene Strukturen, Fragmentierung. Keine Glätte mehr. Keine Unversehrtheit ohne Kontext.
Repräsentation – aber ehrlich. - Foyer – Willkommen im zeitgenössischen Stadtraum
Das Foyer als Ort der Konfrontation: freigelegte Strukturen, scheinbar provisorische Elemente, bewusst unvollendete Flächen.
Empfang nicht als Einladung, sondern als Realitätseintritt. - Konzertsaal – Bühne der Konsequenzen
Der Theatersaal bleibt nutzbar, sieht aber so aus, als habe die Aufführung bereits stattgefunden – und zwar die der Stadtzerstörung.
Kultur nicht als Behauptung, sondern als Nachhall.
Diese Umgestaltung ist keine Nachahmung von Gewalt, sondern deren architektonische Übersetzung.
Keine Feier der Zerstörung – sondern deren sichtbare Konsequenz.
Wenn schon kulturelle Repräsentation, dann bitte zeitgemäß.
Im Namen der Unterzeichnenden

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Das Problem
Das Russische Haus in Berlin stammt aus den frühen 1980er Jahren und zeigt eine Repräsentationsarchitektur, die mit der Gegenwart nur noch lose verbunden ist.
Da sich zeitgenössische russische Stadtkultur international weniger durch Baukunst als durch Ruinen, Trümmer und „freigeräumte“ Stadtlandschaften definiert, schlagen wir eine entsprechende architektonische Aktualisierung vor — satirisch, zynisch und als begehbaren Kommentar.
- Außenansicht – Repräsentation im Realitätsabgleich
Die Fassade bleibt stehen, wirkt aber sichtbar „mitgenommen“: Brüche, offene Strukturen, Fragmentierung. Keine Glätte mehr. Keine Unversehrtheit ohne Kontext.
Repräsentation – aber ehrlich. - Foyer – Willkommen im zeitgenössischen Stadtraum
Das Foyer als Ort der Konfrontation: freigelegte Strukturen, scheinbar provisorische Elemente, bewusst unvollendete Flächen.
Empfang nicht als Einladung, sondern als Realitätseintritt. - Konzertsaal – Bühne der Konsequenzen
Der Theatersaal bleibt nutzbar, sieht aber so aus, als habe die Aufführung bereits stattgefunden – und zwar die der Stadtzerstörung.
Kultur nicht als Behauptung, sondern als Nachhall.
Diese Umgestaltung ist keine Nachahmung von Gewalt, sondern deren architektonische Übersetzung.
Keine Feier der Zerstörung – sondern deren sichtbare Konsequenz.
Wenn schon kulturelle Repräsentation, dann bitte zeitgemäß.
Im Namen der Unterzeichnenden

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Petition am 18. Dezember 2025 erstellt