Vollgetankt mit Greenwashing: Stoppt die Verbrauchertäuschung bei Shell!

Das Problem

Den dicken SUV an der Zapfsäule volltanken, mit 180 Sachen über die Autobahn brettern und alles ohne schlechtes Klima-Gewissen? Einfach nach dem Tanken an der Kasse die CO2-Emissionen ausgleichen. Für günstige 1,1 Cent Aufschlag pro getanktem Liter Sprit kann man sich bei Shell von allen Umweltauswirkungen freikaufen. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es auch.

Deshalb fordere ich zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe Felix Faber, den Chef von Shell Deutschland auf, diese Verbrauchertäuschung umgehend zu beenden! Shell muss transparent machen, welche massiven Umwelt- und Klimaauswirkungen der Benzinkonsum hat. Nur so können Verbraucher:innen wirklich klimafreundliche Entscheidungen treffen und ihr Verhalten anpassen.

Nicht das Klima profitiert, sondern Shell:
Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern entsteht der Eindruck, dass die klimaschädlichen Auswirkungen des Autofahrens einfach kompensiert werden können: Egal wie hoch der Spritverbrauch ist, bei Shell kann man scheinbar guten Gewissens volltanken und  klimaneutral über die Autobahn rasen. Damit lädt der Konzern dazu ein, noch mehr Benzin und Diesel zu verbrauchen. Nicht ein Gramm CO2 wird eingespart, das Gegenteil ist der Fall. Gerade Mineralölunternehmen dürfen nicht durch dreistes Greenwashing davon ablenken, dass die Fortbewegung im Pkw mit entsprechenden CO2-Emissionen verbunden ist.

Die Rechnung geht nicht auf:
Wie absurd das Angebot ist, zeigt sich, wenn man die „Logik“ dahinter zu Ende denkt: So würden rund 225 Millionen Euro pro Jahr ausreichen, um den gesamten jährlichen Benzinverbrauch in Deutschland „klimaneutral“ zu machen in Deutschland – obwohl natürlich trotzdem mit jedem Kilometer weiterhin klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre gelangt. Hinzu kommt, dass sich Shell offensichtlich verrechnet hat: Nimmt man die tatsächlichen Klimakosten einer Tonne CO2 als Basis, die das Umweltbundesamt ermittelt hat, ergibt sich für den gesamten Benzinverbrauch in Deutschland sogar eine Summe von rund 9,7 Milliarden Euro pro Jahr. Aber selbst damit wäre es noch nicht getan!

CO2-Kompensation – eine Scheinlösung:
Laut Shell fließen die 1,1 Cent in Klimaschutzprojekte mit zweifelhafter Wirkung – nach Abzug der Umsatzsteuer. Wie genau der klimaschädliche CO2-Ausstoß damit kompensiert werden soll, bleibt im Unklaren. Und was, wenn ein Verbraucher sich entscheidet 2,2 Cent pro Liter auszugleichen? Tut er dann dem Klima noch was Gutes beim Tanken? Fest steht: Ein paar gepflanzte Bäume alleine helfen nicht! Insbesondere bei Wald- bzw. Wiederaufforstungsprojekten ist die Kompensationswirkung extrem umstritten.

Wir fordern daher von Shell, ehrliche Anstrengungen für den Klimaschutz zu betreiben. Das Vermeiden und Verringern von CO2-Emissionen in den Produktionsabläufen, beim Transport der Güter und Rohstoffe und bei den Produkten selbst muss im Vordergrund stehen, wenn ein Unternehmen wirklich Klimaschutz betreiben will. Stattdessen tappen Verbraucher:innen hier nur in die Greenwashing-Falle: Mit dem Angebot wird die wahre Klimabelastung verschleiert und Autofahrer:innen im Glauben gelassen, mit dem Tanken von Benzin und Diesel eine gute Entscheidung für das Klima zu treffen.

Für diese Verbrauchertäuschung hat die Deutsche Umwelthilfe Shell im September 2022 den „Goldenen Geier“ für die dreisteste Umweltlüge des Jahres verliehen und darüber hinaus bereits deshalb im Juni Klage am Landgericht Hamburg eingereicht. Über 21.000 Menschen haben sich an der Abstimmung beteiligt. Den „Goldenen Geier“ wollte das Unternehmen am 21.09. aber trotz Vorankündigung nicht entgegennehmen. 
Jetzt müssen wir selbst aktiv werden! Unterstützt unsere Petition und zeigt Shell, dass wir keine Lust mehr haben auf ihren Fake-Umweltschutz und dreiste Verbrauchertäuschung!

Wir zählen auf eure Unterstützung.
Eure Marisa und die Deutsche Umwelthilfe

55.558

Das Problem

Den dicken SUV an der Zapfsäule volltanken, mit 180 Sachen über die Autobahn brettern und alles ohne schlechtes Klima-Gewissen? Einfach nach dem Tanken an der Kasse die CO2-Emissionen ausgleichen. Für günstige 1,1 Cent Aufschlag pro getanktem Liter Sprit kann man sich bei Shell von allen Umweltauswirkungen freikaufen. Klingt zu schön um wahr zu sein? Ist es auch.

Deshalb fordere ich zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe Felix Faber, den Chef von Shell Deutschland auf, diese Verbrauchertäuschung umgehend zu beenden! Shell muss transparent machen, welche massiven Umwelt- und Klimaauswirkungen der Benzinkonsum hat. Nur so können Verbraucher:innen wirklich klimafreundliche Entscheidungen treffen und ihr Verhalten anpassen.

Nicht das Klima profitiert, sondern Shell:
Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern entsteht der Eindruck, dass die klimaschädlichen Auswirkungen des Autofahrens einfach kompensiert werden können: Egal wie hoch der Spritverbrauch ist, bei Shell kann man scheinbar guten Gewissens volltanken und  klimaneutral über die Autobahn rasen. Damit lädt der Konzern dazu ein, noch mehr Benzin und Diesel zu verbrauchen. Nicht ein Gramm CO2 wird eingespart, das Gegenteil ist der Fall. Gerade Mineralölunternehmen dürfen nicht durch dreistes Greenwashing davon ablenken, dass die Fortbewegung im Pkw mit entsprechenden CO2-Emissionen verbunden ist.

Die Rechnung geht nicht auf:
Wie absurd das Angebot ist, zeigt sich, wenn man die „Logik“ dahinter zu Ende denkt: So würden rund 225 Millionen Euro pro Jahr ausreichen, um den gesamten jährlichen Benzinverbrauch in Deutschland „klimaneutral“ zu machen in Deutschland – obwohl natürlich trotzdem mit jedem Kilometer weiterhin klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre gelangt. Hinzu kommt, dass sich Shell offensichtlich verrechnet hat: Nimmt man die tatsächlichen Klimakosten einer Tonne CO2 als Basis, die das Umweltbundesamt ermittelt hat, ergibt sich für den gesamten Benzinverbrauch in Deutschland sogar eine Summe von rund 9,7 Milliarden Euro pro Jahr. Aber selbst damit wäre es noch nicht getan!

CO2-Kompensation – eine Scheinlösung:
Laut Shell fließen die 1,1 Cent in Klimaschutzprojekte mit zweifelhafter Wirkung – nach Abzug der Umsatzsteuer. Wie genau der klimaschädliche CO2-Ausstoß damit kompensiert werden soll, bleibt im Unklaren. Und was, wenn ein Verbraucher sich entscheidet 2,2 Cent pro Liter auszugleichen? Tut er dann dem Klima noch was Gutes beim Tanken? Fest steht: Ein paar gepflanzte Bäume alleine helfen nicht! Insbesondere bei Wald- bzw. Wiederaufforstungsprojekten ist die Kompensationswirkung extrem umstritten.

Wir fordern daher von Shell, ehrliche Anstrengungen für den Klimaschutz zu betreiben. Das Vermeiden und Verringern von CO2-Emissionen in den Produktionsabläufen, beim Transport der Güter und Rohstoffe und bei den Produkten selbst muss im Vordergrund stehen, wenn ein Unternehmen wirklich Klimaschutz betreiben will. Stattdessen tappen Verbraucher:innen hier nur in die Greenwashing-Falle: Mit dem Angebot wird die wahre Klimabelastung verschleiert und Autofahrer:innen im Glauben gelassen, mit dem Tanken von Benzin und Diesel eine gute Entscheidung für das Klima zu treffen.

Für diese Verbrauchertäuschung hat die Deutsche Umwelthilfe Shell im September 2022 den „Goldenen Geier“ für die dreisteste Umweltlüge des Jahres verliehen und darüber hinaus bereits deshalb im Juni Klage am Landgericht Hamburg eingereicht. Über 21.000 Menschen haben sich an der Abstimmung beteiligt. Den „Goldenen Geier“ wollte das Unternehmen am 21.09. aber trotz Vorankündigung nicht entgegennehmen. 
Jetzt müssen wir selbst aktiv werden! Unterstützt unsere Petition und zeigt Shell, dass wir keine Lust mehr haben auf ihren Fake-Umweltschutz und dreiste Verbrauchertäuschung!

Wir zählen auf eure Unterstützung.
Eure Marisa und die Deutsche Umwelthilfe

Die Entscheidungsträger*innen

Felix Faber
Felix Faber
Vorsitzender der Geschäftsführung der Shell Deutschland & der Deutsche Shell Holding

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Petition am 20. September 2022 erstellt