Gemeinsam für 7% Mehrwertsteuer auch auf Pflanzendrinks

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sarah Schneider und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung,

wir fordern die Anpassung des Mehrwertsteuersatzes (MwSt.-Satz) für Pflanzendrinks (z.B. Hafer-, Erbsen-, Soja-, Mandel-, Reisdrinks) von derzeit 19% auf den ermäßigten Satz von 7%. Diese Maßnahme ist notwendig, um eine sozial gerechte Besteuerung zu gewährleisten, die den klima-, gesundheits- und ernährungspolitischen Zielen der Bundesregierung entspricht.

Warum wir eine niedrigere Mehrwertsteuer brauchen:

1.       Steuerliche Benachteiligung von Pflanzendrinks abschaffen: 

Heute wird Kuhmilch als „Grundnahrungsmittel“ mit 7% Mehrwertsteuer belegt. Pflanzendrinks gelten dagegen als „Getränke“ und unterliegen 19% Mehrwertsteuer. Das ist ungerecht. Pflanzendrinks sind für viele Menschen eine wichtige Alternative geworden – wegen Unverträglichkeiten, Allergien, aus ethischen Gründen oder weil sie sich anders ernähren möchten. Diese Produkte sind für sie ein fester Bestandteil der täglichen Ernährung und damit ein Grundnahrungsmittel. Durch eine gleiche Besteuerung würden diese Produkte nicht mehr steuerlich benachteiligt und Verbraucher:innen hätten einen günstigeren Zugang. 

2.       Klima- und Umweltschutz fördern:

Die Produktion von Pflanzendrinks benötigt im Vergleich zur Produktion von Kuhmilch weniger Fläche sowie Wasser und hinterlässt einen geringeren CO₂-Fußabdruck. Damit können pflanzliche Optionen einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Umweltfolgen der Ernährung leisten.

3.       Gesundheitliche Vorteile unterstützen:

Angereicherte Pflanzendrinks sind eine nährstoffreiche Option und werden in offiziellen Ernährungsempfehlungen weltweit berücksichtigt. Sie unterstützen eine ausgewogene Ernährung und haben Vorteile, wie etwa weniger gesättigte Fette und Ballaststoffe. Eine niedrigere Mehrwertsteuer würde dazu beitragen, dass diese gesunden Alternativen für mehr Menschen erschwinglich und attraktiv werden.

4.       Wirtschaftlich sinnvoll handeln:

Eine Steuersenkung würde kurzfristig zu etwas weniger Steuereinnahmen führen (etwa 40 Millionen Euro pro Jahr). Gleichzeitig spart die deutsche Gesellschaft viel Geld bei den zukünftigen Kosten, die durch den Klimawandel entstehen. Expert:innen schätzen, dass durch weniger CO₂-Ausstoß rund 62,4 Millionen Euro pro Jahr an Klimafolgekosten eingespart werden. Das zeigt: Diese Maßnahme ist wirtschaftlich sinnvoll und eine Investition in unsere Zukunft.

Unsere Forderung:

Wir appellieren an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, die Anlage 2 zum Umsatzsteuergesetz entsprechend anzupassen, um den Mehrwertsteuersatz für Pflanzendrinks auf 7% zu senken. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt zu einer gerechteren, nachhaltigeren und bewussten Ernährungspolitik in Deutschland.

Wir bitten Euch um Unterstützung für diese Petition.

Eine gemeinsame Petition von REWE, Oatly, vly und berief-food.  
 

149.057

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sarah Schneider und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

An den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung,

wir fordern die Anpassung des Mehrwertsteuersatzes (MwSt.-Satz) für Pflanzendrinks (z.B. Hafer-, Erbsen-, Soja-, Mandel-, Reisdrinks) von derzeit 19% auf den ermäßigten Satz von 7%. Diese Maßnahme ist notwendig, um eine sozial gerechte Besteuerung zu gewährleisten, die den klima-, gesundheits- und ernährungspolitischen Zielen der Bundesregierung entspricht.

Warum wir eine niedrigere Mehrwertsteuer brauchen:

1.       Steuerliche Benachteiligung von Pflanzendrinks abschaffen: 

Heute wird Kuhmilch als „Grundnahrungsmittel“ mit 7% Mehrwertsteuer belegt. Pflanzendrinks gelten dagegen als „Getränke“ und unterliegen 19% Mehrwertsteuer. Das ist ungerecht. Pflanzendrinks sind für viele Menschen eine wichtige Alternative geworden – wegen Unverträglichkeiten, Allergien, aus ethischen Gründen oder weil sie sich anders ernähren möchten. Diese Produkte sind für sie ein fester Bestandteil der täglichen Ernährung und damit ein Grundnahrungsmittel. Durch eine gleiche Besteuerung würden diese Produkte nicht mehr steuerlich benachteiligt und Verbraucher:innen hätten einen günstigeren Zugang. 

2.       Klima- und Umweltschutz fördern:

Die Produktion von Pflanzendrinks benötigt im Vergleich zur Produktion von Kuhmilch weniger Fläche sowie Wasser und hinterlässt einen geringeren CO₂-Fußabdruck. Damit können pflanzliche Optionen einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Umweltfolgen der Ernährung leisten.

3.       Gesundheitliche Vorteile unterstützen:

Angereicherte Pflanzendrinks sind eine nährstoffreiche Option und werden in offiziellen Ernährungsempfehlungen weltweit berücksichtigt. Sie unterstützen eine ausgewogene Ernährung und haben Vorteile, wie etwa weniger gesättigte Fette und Ballaststoffe. Eine niedrigere Mehrwertsteuer würde dazu beitragen, dass diese gesunden Alternativen für mehr Menschen erschwinglich und attraktiv werden.

4.       Wirtschaftlich sinnvoll handeln:

Eine Steuersenkung würde kurzfristig zu etwas weniger Steuereinnahmen führen (etwa 40 Millionen Euro pro Jahr). Gleichzeitig spart die deutsche Gesellschaft viel Geld bei den zukünftigen Kosten, die durch den Klimawandel entstehen. Expert:innen schätzen, dass durch weniger CO₂-Ausstoß rund 62,4 Millionen Euro pro Jahr an Klimafolgekosten eingespart werden. Das zeigt: Diese Maßnahme ist wirtschaftlich sinnvoll und eine Investition in unsere Zukunft.

Unsere Forderung:

Wir appellieren an den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung, die Anlage 2 zum Umsatzsteuergesetz entsprechend anzupassen, um den Mehrwertsteuersatz für Pflanzendrinks auf 7% zu senken. Diese Maßnahme ist ein wichtiger Schritt zu einer gerechteren, nachhaltigeren und bewussten Ernährungspolitik in Deutschland.

Wir bitten Euch um Unterstützung für diese Petition.

Eine gemeinsame Petition von REWE, Oatly, vly und berief-food.  
 

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Petition am 8. Juli 2025 erstellt