
Die Wochenzeitung Kontext: hat bereits im Februar 2025 ausführlich zu dem drohenden Abriss der drei Häuser in der August-Ganther Straße berichtet. Der Artikel beschreibt das Engagement der Bewohner:innen in Freiburg-Waldsee, die sich gegen den geplanten Abriss ihrer gut erhaltenen und sanierten Wohnungen durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wehren.
Der Altbausanierer Willi Sutter und lokale Politiker:innen unterstützen die Initiative, die vor allem Klimaschutz als Hauptargument anführt. Der Ingenieur Wilhelm Stahl berechnet, dass der Abriss und Neubau rund 700 Tonnen mehr CO2 verursachen würde – so viel wie der Betrieb der bestehenden Gebäude über 50 bis 80 Jahre. Die Wohnungen sind bisher bezahlbar, gut instand gehalten und bieten sowohl sozialen als auch ökologischen Mehrwert.
Die Initiative kritisiert die geplante Neubebauung als teurer, klimaschädlich und widersprüchlich zu den Klimazielen der Stadt Freiburg. Die BImA begründet den geplanten Abriss und Neubau der Häuser mit dem Ziel, mehr Wohnraum zu schaffen. Die Initiative zeigt jedoch, dass auch durch ein kluges Belegungskonzept und eine Aufstockung zusätzlicher Wohnraum entstehen kann – und das deutlich günstiger, klimafreundlicher und sozial gerechter.