Zukunft des GSM-Mobilfunks sicherstellen!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Rolf Lange und 13 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Am 22. Oktober 2024 wurde bekannt: Die Deutsche Telekom will ihr 2G-Mobilfunknetz (GSM) ab 2028 abschalten, Vodafone plant dies bis spätestens 2030. Telefónica hat sich (noch) nicht festgelegt und scheint aktuell eine gegenteilige Meinung zu vertreten. Ziel ist eine „reibungslose Migration" zu 4G und 5G. - Doch leider ist das ein extrem gefährlicher Irrweg.

Warum mindestens ein großes 2G-Netz bleiben muss:

Lebenswichtige Infrastruktur ist 2G-basiert.

Fahrstuhl-Notrufe, Feuermelder, Notrufknöpfe für ältere Menschen, PKW-Notrufsysteme, Bahn- und Ampelsteuerung sowie zahlreiche Maschinen im Energiesektor nutzen 2G zur Kommunikation. Ein Umrüsten dieser Systeme wäre extrem teuer, riskant und würde Millionen Tonnen Elektroschrott erzeugen - mit massiven Folgen für Umwelt und Sicherheit.

2G schützt Klima und Ressourcen.

Während 4G und 5G auf kurze Reichweite und energieintensive Endgeräte setzen, ist 2G besonders robust, stromsparend und weitreichend - ideal für ländliche Gebiete, Wälder und Notfallsituationen. Die Abschaltung bedeutet Rückbau von Technik, welche nahezu immer zuverlässig funktioniert - das absolute Gegenteil von Nachhaltigkeit.

2G sichert Barrierefreiheit und Teilhabe.

Viele ältere Menschen und/oder Minimalisten (auch jüngeren Alters!) nutzen einfache Mobiltelefone oder sehr alte Smartphones, die nur 2G beherrschen - und wollen oder können keine neueren Smartphones bedienen. Die Abschaltung nimmt ihnen einen extrem wichtigen Teil ihrer Selbstständigkeit. Auch in sozialen Randgruppen kann das 2G-Handy eine Brücke zur Teilhabe sein - etwa (wie bereits angerissen) für Minimalisten, (gut begründete) Digitalverweigerer oder Personen ohne Zugang zu teuren Geräten.

2G ist einer der letzten Standfüße der Technologieneutralität.

Wenn Mobilfunkanbieter ältere Standards „zwangsweise" abschalten, widerspricht das dem Grundprinzip der technologischen Neutralität. Menschen und Unternehmen sollten entscheiden können, welche Technologie ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Unsere Forderung:

Wir fordern alle Mobilfunkanbieter und die Bundesnetzagentur dazu auf, das 2G-Netz dauerhaft zu erhalten und keine weiteren Schritte zur Abschaltung zu unternehmen ODER sicherzustellen, dass mindestens ein großes, funktionierendes 2G-Netz erhalten bleibt - Das Netz der O2 beispielsweise scheint dafür am geeignetsten, da man dort weiterhin auf 2G als Netzbasis setzen möchte.

Es geht nicht um Nostalgie - sondern um Sicherheit, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Wahlfreiheit.

Unterschreiben Sie insofern diese Petition, wenn Sie sich für eine dauerhafte Erhaltung dieses immer noch sehr wichtigen Netzes einsetzen wollen.

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Diego_ _979Petitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Rolf Lange und 13 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Am 22. Oktober 2024 wurde bekannt: Die Deutsche Telekom will ihr 2G-Mobilfunknetz (GSM) ab 2028 abschalten, Vodafone plant dies bis spätestens 2030. Telefónica hat sich (noch) nicht festgelegt und scheint aktuell eine gegenteilige Meinung zu vertreten. Ziel ist eine „reibungslose Migration" zu 4G und 5G. - Doch leider ist das ein extrem gefährlicher Irrweg.

Warum mindestens ein großes 2G-Netz bleiben muss:

Lebenswichtige Infrastruktur ist 2G-basiert.

Fahrstuhl-Notrufe, Feuermelder, Notrufknöpfe für ältere Menschen, PKW-Notrufsysteme, Bahn- und Ampelsteuerung sowie zahlreiche Maschinen im Energiesektor nutzen 2G zur Kommunikation. Ein Umrüsten dieser Systeme wäre extrem teuer, riskant und würde Millionen Tonnen Elektroschrott erzeugen - mit massiven Folgen für Umwelt und Sicherheit.

2G schützt Klima und Ressourcen.

Während 4G und 5G auf kurze Reichweite und energieintensive Endgeräte setzen, ist 2G besonders robust, stromsparend und weitreichend - ideal für ländliche Gebiete, Wälder und Notfallsituationen. Die Abschaltung bedeutet Rückbau von Technik, welche nahezu immer zuverlässig funktioniert - das absolute Gegenteil von Nachhaltigkeit.

2G sichert Barrierefreiheit und Teilhabe.

Viele ältere Menschen und/oder Minimalisten (auch jüngeren Alters!) nutzen einfache Mobiltelefone oder sehr alte Smartphones, die nur 2G beherrschen - und wollen oder können keine neueren Smartphones bedienen. Die Abschaltung nimmt ihnen einen extrem wichtigen Teil ihrer Selbstständigkeit. Auch in sozialen Randgruppen kann das 2G-Handy eine Brücke zur Teilhabe sein - etwa (wie bereits angerissen) für Minimalisten, (gut begründete) Digitalverweigerer oder Personen ohne Zugang zu teuren Geräten.

2G ist einer der letzten Standfüße der Technologieneutralität.

Wenn Mobilfunkanbieter ältere Standards „zwangsweise" abschalten, widerspricht das dem Grundprinzip der technologischen Neutralität. Menschen und Unternehmen sollten entscheiden können, welche Technologie ihren Bedürfnissen am besten entspricht.

Unsere Forderung:

Wir fordern alle Mobilfunkanbieter und die Bundesnetzagentur dazu auf, das 2G-Netz dauerhaft zu erhalten und keine weiteren Schritte zur Abschaltung zu unternehmen ODER sicherzustellen, dass mindestens ein großes, funktionierendes 2G-Netz erhalten bleibt - Das Netz der O2 beispielsweise scheint dafür am geeignetsten, da man dort weiterhin auf 2G als Netzbasis setzen möchte.

Es geht nicht um Nostalgie - sondern um Sicherheit, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Wahlfreiheit.

Unterschreiben Sie insofern diese Petition, wenn Sie sich für eine dauerhafte Erhaltung dieses immer noch sehr wichtigen Netzes einsetzen wollen.

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Die Entscheidungsträger*innen

Deutsche Telekom
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O2 Telefonica
O2 Telefonica

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Petition am 25. Oktober 2024 erstellt