Delfinarium Duisburg endlich schließen

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Eingesperrt auf engstem Raum fristen noch immer sieben Delfine ein elendes Dasein im Delfinarium des Duisburger Zoos. Bis zu dreimal am Tag müssen sie die immer gleichen albernen Kunststücke aufführen, um die Besuchermassen zu unterhalten.

Statt in den Weiten des Meeres zu jagen, schwimmen sie in einem engen Betonbecken und werden mit toten Fischen gefüttert. Kein Wunder, dass viele Tiere trotz Gabe von Medikamenten und Psychopharmaka nicht alt geworden sind. Über 60 Meeressäuger sind mittlerweile im Zoo Duisburg gestorben, der damit als größter Delfin-Friedhof Europas gilt.

Seit Jahren nimmt die Zahl der Besucher im Zoo Duisburg ab. Die Stadt hat den Zoo daher bislang mit 2,5 Millionen Euro jährlich bezuschusst. Zukünftig sollen jährlich vier Millionen Euro an den Zoo fließen. Zudem wurde der Zoo mehrheitlich in das städtische Tochterunternehmen der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV) integriert.

Nun hat der Zoo Duisburg hat einen „Masterplan“ für die Neuausrichtung des Zoos entwickelt, vollkommen veraltete Gehege sollen modernisiert werden, damit sie endlich den rechtlichen Mindestvorgaben genügen. Dafür veranschlagt der Zoo Ausgaben in Höhe von 76 Millionen Euro in den nächsten 25 Jahren.

Vollkommen unklar ist, was mit dem Delfinarium geschehen soll. Hierzu heißt es bislang: „Bei den Planungen ist zu berücksichtigen, dass es eine fortlaufende Diskussion über die Delfinhaltung gibt und die Entwicklung entsprechend berücksichtigt werden muss.“

animal public fordert aus dieser Erkenntnis endlich die richtigen Konsequenzen zu ziehen und die Delfinhaltung zu beenden!
Bitte unterstützen Sie uns dabei und unterzeichnen Sie unsere Petition an den Zoo Duisburg.