Zeit für ein umweltfreundliches Mehrweg-System in der Veltins-Arena!


Zeit für ein umweltfreundliches Mehrweg-System in der Veltins-Arena!
Das Problem
Als ehemaliger Spieler hängt mein Herz nach wie vor am Verein: Einmal Schalker, immer Schalker halt! Mindestens genauso wie an Schalke hängt mein Herz aber – vor allem auch als Vater – daran, mit aller Kraft zu verhindern, dass die nachkommenden Generationen in unserem Plastikmüll versinken. Deswegen bereiten mir die riesigen Müllberge, die sich am Ende eines jeden Schalke-Spiels in der Arena türmen große Sorgen.
Ihr kennt es doch auch: Das gesamte Stadion und die Umgebung gleichen jedes Mal einem Schlachtfeld. Seit meiner Zeit auf Schalke hat sich zwar vieles verändert, aber: der FC Schalke 04 ist der letzte aller 18 Bundesligavereine, der beim Ausschank von Getränken noch nicht auf ein funktionierendes Mehrwegbechersystem zur Abfallvermeidung umgestellt hat und immer weiter Müllberge produziert.
Deshalb bitte ich gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe die Schalker Vereinsführung: Machen Sie Schluss mit dem Einweg-Irrsinn auf Schalke! Setzen Sie in der Veltins-Arena endlich konsequent auf Mehrweg!
Pro Saison fallen in der Arena hunderttausende Einweg-Plastikbecher für den Getränkeausschank an. Für die aktuelle Saison bedeutet das gewaltige Müllmengen von mehr als einer Million Einweg-Plastikflaschen und Wegwerfbechern. Muss das sein? Nein! Komplett unnötig und mit einem Mehrwegsystem, wie es die anderen 17 Bundesligavereine bereits umgesetzt haben auch so leicht zu vermeiden. Es wird höchste Zeit umzudenken.
Wirkliches Umdenken meine ich! Denn Schalke hat zwar für die laufende Saison bepfandete Einweg-Plastikflaschen für Soft-Drinks und Einweg-Plastikbecher aus Recyclingmaterial für Bier publikumswirksam als umweltfreundlich beworben, doch das ist meines Erachtens nach eher Augenwischerei und kein wirklicher Umweltschutz. Denn der Einsatz von Recyclingmaterial für Einweg-Plastikbecher führt zu keinem Gramm weniger Abfall. Nur eine vielfache Wiederverwendung von Bechern ist wirklich umweltschonend.
Vor der Einführung der Einweg-Plastikflaschen auf Schalke wurden Cola, Limo und Sprite direkt vor Ort in der Arena mit Leitungswasser und Sirup sowie CO2 aus Fässern gemixt. Nun wird statt dem bislang vor Ort verwendeten Leitungswasser eine ungeheure Menge davon woanders in Einweg-Plastikflaschen abgefüllt und über lange Wege herangefahren. Das bedeutet: noch mehr Materialverbrauch, noch mehr Verkehr, noch mehr verbrauchter Sprit; also noch mehr Klimabelastung!
Vor fünf Jahren verwendeten noch 10 Bundesligisten Einweg und verursachten damit einen jährlichen Müllberg von mehr als 8,5 Millionen Plastikbechern. Im Jahr 2022 ist es nur noch ein Verein: der FC Schalke 04. Nur gemeinsam sind wir stark! Fordert daher zusammen mit uns die Schalker Vereinsführung auf: Steigen auch Sie endlich auf ein Mehrwegbecher-Pfandsystem um! Beugen Sie damit unnötigen Müllbergen vor und schützen Sie wertvolle Ressourcen. Sorgen Sie dafür, dass Schalke auch beim Umweltschutz in der ersten Liga mitspielt!
Wir bitten um Eure Unterstützung!
Euer Yves Eigenrauch und die Deutsche Umwelthilfe
48.836
Das Problem
Als ehemaliger Spieler hängt mein Herz nach wie vor am Verein: Einmal Schalker, immer Schalker halt! Mindestens genauso wie an Schalke hängt mein Herz aber – vor allem auch als Vater – daran, mit aller Kraft zu verhindern, dass die nachkommenden Generationen in unserem Plastikmüll versinken. Deswegen bereiten mir die riesigen Müllberge, die sich am Ende eines jeden Schalke-Spiels in der Arena türmen große Sorgen.
Ihr kennt es doch auch: Das gesamte Stadion und die Umgebung gleichen jedes Mal einem Schlachtfeld. Seit meiner Zeit auf Schalke hat sich zwar vieles verändert, aber: der FC Schalke 04 ist der letzte aller 18 Bundesligavereine, der beim Ausschank von Getränken noch nicht auf ein funktionierendes Mehrwegbechersystem zur Abfallvermeidung umgestellt hat und immer weiter Müllberge produziert.
Deshalb bitte ich gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe die Schalker Vereinsführung: Machen Sie Schluss mit dem Einweg-Irrsinn auf Schalke! Setzen Sie in der Veltins-Arena endlich konsequent auf Mehrweg!
Pro Saison fallen in der Arena hunderttausende Einweg-Plastikbecher für den Getränkeausschank an. Für die aktuelle Saison bedeutet das gewaltige Müllmengen von mehr als einer Million Einweg-Plastikflaschen und Wegwerfbechern. Muss das sein? Nein! Komplett unnötig und mit einem Mehrwegsystem, wie es die anderen 17 Bundesligavereine bereits umgesetzt haben auch so leicht zu vermeiden. Es wird höchste Zeit umzudenken.
Wirkliches Umdenken meine ich! Denn Schalke hat zwar für die laufende Saison bepfandete Einweg-Plastikflaschen für Soft-Drinks und Einweg-Plastikbecher aus Recyclingmaterial für Bier publikumswirksam als umweltfreundlich beworben, doch das ist meines Erachtens nach eher Augenwischerei und kein wirklicher Umweltschutz. Denn der Einsatz von Recyclingmaterial für Einweg-Plastikbecher führt zu keinem Gramm weniger Abfall. Nur eine vielfache Wiederverwendung von Bechern ist wirklich umweltschonend.
Vor der Einführung der Einweg-Plastikflaschen auf Schalke wurden Cola, Limo und Sprite direkt vor Ort in der Arena mit Leitungswasser und Sirup sowie CO2 aus Fässern gemixt. Nun wird statt dem bislang vor Ort verwendeten Leitungswasser eine ungeheure Menge davon woanders in Einweg-Plastikflaschen abgefüllt und über lange Wege herangefahren. Das bedeutet: noch mehr Materialverbrauch, noch mehr Verkehr, noch mehr verbrauchter Sprit; also noch mehr Klimabelastung!
Vor fünf Jahren verwendeten noch 10 Bundesligisten Einweg und verursachten damit einen jährlichen Müllberg von mehr als 8,5 Millionen Plastikbechern. Im Jahr 2022 ist es nur noch ein Verein: der FC Schalke 04. Nur gemeinsam sind wir stark! Fordert daher zusammen mit uns die Schalker Vereinsführung auf: Steigen auch Sie endlich auf ein Mehrwegbecher-Pfandsystem um! Beugen Sie damit unnötigen Müllbergen vor und schützen Sie wertvolle Ressourcen. Sorgen Sie dafür, dass Schalke auch beim Umweltschutz in der ersten Liga mitspielt!
Wir bitten um Eure Unterstützung!
Euer Yves Eigenrauch und die Deutsche Umwelthilfe
48.836
Die Entscheidungsträger*innen
Diese Petition teilen
Petition am 17. Oktober 2022 erstellt