Ich fordere: Antirassistische Fortbildungen für die Kopernikus Realschule Langenfeld.

Das Problem

Offener Brief vom 29. 03 .2021 an die Kopernikus Realschule Langenfeld, an die Ministerin Yvonne Gebauer stellvertretend für das Ministeriums für Schule und Bildung NRW, an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW  sowie an die Bezirksregierung Düsseldorf.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit mache ich gebrauch von meinem recht nach Artikel 7 des Grundgesetzes.

ich möchte mit dieser Petition und Offenem Brief die Missstände der Kopernikus Realschule in Langenfeld (Rheinland) anprangern, welche eindeutig für eine von Rassismus durchzogene Schule spricht und fordere Sie hiermit auf die Vorfällen an der Kopernikus Realschule in Langenfeld Rheinland als Anstoß zu nehmen dieser Schule die nötige Unterstützung zu bieten damit diese Schule- dessen Kollegium und die Schulleitung eine Sensibilisierung für Rassismus erhält.

Dies fordere ich damit zukünftige Schüler:Innen  den Nötigen Schutz vor Gewalt an Schulen erhalten aber auch weil das Kollegium und die Schulleitung ihrer Position und ihre Funktion innerhalb eines Bildungsinstitut welches das Grundgesetz beachten muss als Staatliche Institution missachtet haben.

Da die Art und weise wie die Kopernikus Realschule in Langefeld Rassistischen Vorfällen begegnet verstößt eindeutig gegen Artikel 1.1, Artikel 1.2, Artikel 2.2, Artikel 3.3 , Artikel 5.3 des Grundgesetzes sehe, des weiteren sehe ich auch ein eindeutiges Fehlerhaften seitens der Schulleitung welches laut  Artikel 30 des Grundgesetzes durch die zuständige Länderregierung sanktioniert werden sollte, da es Aufgabe der Länderregierung ist sicherzustellen dass sich Institutionen wie Schulen es sind an diese Grundgesetze halten.

Wir wissen mit heutigem Stand der Wissenschaft, dass Rassismus u.a. ein Strukturelles Problem darstellt, welches vor jeglichen Institutionen keinen Halt macht. Weshalb die Bildungsinstitution Schule immer auch ein Raum darstellt in dem Rassismus stattfindet und reproduziert wird.

Angesichts der Stellungnahme der Kopernikus Realschule zu den Vorfällen an ihrer Schule muss ich feststellen, dass die Schulleitung das gesamtgesellschaftliche Problem, welches Rassismus darstellt in seiner Gänze nicht erfassen kann oder möchte. Weshalb ich die Aussage der Schule, dass es bisher keine rassistischen Vorfälle gab die der Schulleitung bekannt waren  angesichts des Umganges mit dem Aktuellen Fall  für mehr als unglaubwürdig und gefährlich erachte.

Die Schulleitung hat mit der Art des Umganges mit Rassismus an ihrer Schule erneut Gewalt ausgeübt. In der Stellungnahme betreibt die Schule Victim-Blaming und verlagert das Problem nicht auf die Täter (und das eigentliche Problem: Institutioneller Rassismus), sondern auf die Betroffenen was wieder ein Akt der Gewalt ist. Die Kopernikus Realschule spricht von Anschuldigungen anstatt von RASSISMUSVORFÄLLEN, und untermauert mit dieser Aussage ihre Absicht sich nicht mit dem Rassismus an ihrer Schule befassen zu wollen.

Doch anstatt die Chance zur Sensibilisierung für Rassismus zu nutzen oder der Öffnung eines Diskurses der die Schule für alle Schüler:Innen verbessern könnte wurde erneut Gewalt in form von "Gaslighting" durch die Stellungnahme der Kopernikus Realschule Gewalt auf die Betroffenen von Rassismus ausgeübt. Auch wurde Massiver Druck auf die Betroffene Familie ausgeübt damit diese den Fall nicht Publik macht. Es kann nicht sein, dass eine Schulleitung sich hinter Lippenbekenntnissen und Androhungen von Rechtlichen Konsequenzen verstecken kann, wenn Betroffenen an die Öffentlichkeit gehen wollen.

Da überhaupt infrage gestellt wurde, warum das N-Wort ein Problem für den in diesem Fall betroffenen Schüler darstellte, hiermit die Tragweite dieses Wortes verdeutlichen, am Beispiel der deutschen Geschichte:

Schwarze Menschen sind mit der Kategorie „N***r“ in KZs deportiert worden. Auch in Deutschland wurden Schwarze Menschen mit diesem rassifizierenden Wort belegt und Zwangsterilisiert, allein aus diesem historischen Kontext sollte angesichts der Verantwortung die wir als Deutsche haben eine gewisse Sensibilität von  Lehrkörpern und Schulleitung erwartet werden.

Ich frage Sie als verantwortliche Bezirksregierung und Ministerium an dieser stelle hiermit öffentlich ob die Bezirksregierung Düsseldorf und das Ministerium für Schule und Bildung des Landes  NRW, die Handhabung der Schulleitung im Umgang mit Rassismus so von Ihnen als Ministerium befürwortet wird und ob Sie als verantwortliches Schulministerium der Landesregierung keinen Handlungsbedarf sehen.

Des Weiteren frage ich Sie an dieser wie diese klare Rassismus reproduzierende und gewaltvolle Haltung der Kopernikus Realschule in Langenfeld mit den Werten des Grundgesetzes oder mit Ihrer Funktion als Bildungsstätte im Sinne der Werte unserer Demokratischen Gesellschaft vereinbar sind.

Ich fordere Sie hiermit auf, dass die Schulleitung und alle angestellten dieser Institution nachhaltige Fortbildungen  im Bereich der Critical Whiteness, Antirassismus (u.a. auch Fallkoordinierung und Monitoring von rassistischen Vorfällen) und Institutionellem Rassismus zeitnah erhalten!

Ich möchte, dass die Tragweite und das Ausmaß der Gewalt, die diese Institution durch ihren Umgang mit Rassistischen Vorfällen ausübt allen beteiligten bewusst wird.

Es gibt keine Institution in Deutschland die gänzlich Frei von Rassismus ist, denn Rassismus ist ein Strukturelles Problem, weshalb die öffentliche Stellungnahme seitens der Kopernikus Realschule auf ihrer Homepage als ein weiterer Beweis dafür anzusehen ist, dass diese Institution Rassismus nicht wahrnehmen und erkennen kann und/oder möchte. Die Bewältigung dieser und ähnlicher Vorfälle, die Sensibilisierung für Diskriminierung und Rassismus und vor allem der Bekämpfung dieser scheint für die Kopernikus Realschule in Langenfeld ein Problem zu sein welches Externe Hilfestellungen bedarf.

Laut Artikel 7. 1 des Deutschen Grundgesetzes untersteht das gesamte Schulwesen dem Staat, da sich auch unser Staat an den Grundgesetzen orientieren sollte und sie als Landesministerium laut Artikel 30 des Grundgesetzes verpflichtet sind die Staatlichen werte die an das Grundgesetz gebunden Sind auszuüben sehe ich dringenden Handlungsbedarf von Seiten der Bezirksregierung Düsseldorf, des  Ministeriums für Schule und  Bildung des Landes NRW und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft um  dieser Institution eine Hilfestellung zu gewähren.

Es kann und darf nicht sein, dass sich Schüler:Innen in Deutschland im Jahre 2021 immer noch Rassistischer Gewalt durch Lehrkörper aussetzen lassen müssen um dann, wenn sie darüber sprechen, sanktioniert zu werden.

Hochachtungsvoll,

B.F.-

Eine Schwarze, von Rassismus betroffene Person die nicht mehr stillschweigend zusehen möchte wie weitere Generationen von  Schüler:Innen in Langenfeld Gewalt durch diese und ähnliche Institutionen ( in ganz Deutschland) erfahren müssen.

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B. F.Petitionsstarter*in
Erfolg
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Das Problem

Offener Brief vom 29. 03 .2021 an die Kopernikus Realschule Langenfeld, an die Ministerin Yvonne Gebauer stellvertretend für das Ministeriums für Schule und Bildung NRW, an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW  sowie an die Bezirksregierung Düsseldorf.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit mache ich gebrauch von meinem recht nach Artikel 7 des Grundgesetzes.

ich möchte mit dieser Petition und Offenem Brief die Missstände der Kopernikus Realschule in Langenfeld (Rheinland) anprangern, welche eindeutig für eine von Rassismus durchzogene Schule spricht und fordere Sie hiermit auf die Vorfällen an der Kopernikus Realschule in Langenfeld Rheinland als Anstoß zu nehmen dieser Schule die nötige Unterstützung zu bieten damit diese Schule- dessen Kollegium und die Schulleitung eine Sensibilisierung für Rassismus erhält.

Dies fordere ich damit zukünftige Schüler:Innen  den Nötigen Schutz vor Gewalt an Schulen erhalten aber auch weil das Kollegium und die Schulleitung ihrer Position und ihre Funktion innerhalb eines Bildungsinstitut welches das Grundgesetz beachten muss als Staatliche Institution missachtet haben.

Da die Art und weise wie die Kopernikus Realschule in Langefeld Rassistischen Vorfällen begegnet verstößt eindeutig gegen Artikel 1.1, Artikel 1.2, Artikel 2.2, Artikel 3.3 , Artikel 5.3 des Grundgesetzes sehe, des weiteren sehe ich auch ein eindeutiges Fehlerhaften seitens der Schulleitung welches laut  Artikel 30 des Grundgesetzes durch die zuständige Länderregierung sanktioniert werden sollte, da es Aufgabe der Länderregierung ist sicherzustellen dass sich Institutionen wie Schulen es sind an diese Grundgesetze halten.

Wir wissen mit heutigem Stand der Wissenschaft, dass Rassismus u.a. ein Strukturelles Problem darstellt, welches vor jeglichen Institutionen keinen Halt macht. Weshalb die Bildungsinstitution Schule immer auch ein Raum darstellt in dem Rassismus stattfindet und reproduziert wird.

Angesichts der Stellungnahme der Kopernikus Realschule zu den Vorfällen an ihrer Schule muss ich feststellen, dass die Schulleitung das gesamtgesellschaftliche Problem, welches Rassismus darstellt in seiner Gänze nicht erfassen kann oder möchte. Weshalb ich die Aussage der Schule, dass es bisher keine rassistischen Vorfälle gab die der Schulleitung bekannt waren  angesichts des Umganges mit dem Aktuellen Fall  für mehr als unglaubwürdig und gefährlich erachte.

Die Schulleitung hat mit der Art des Umganges mit Rassismus an ihrer Schule erneut Gewalt ausgeübt. In der Stellungnahme betreibt die Schule Victim-Blaming und verlagert das Problem nicht auf die Täter (und das eigentliche Problem: Institutioneller Rassismus), sondern auf die Betroffenen was wieder ein Akt der Gewalt ist. Die Kopernikus Realschule spricht von Anschuldigungen anstatt von RASSISMUSVORFÄLLEN, und untermauert mit dieser Aussage ihre Absicht sich nicht mit dem Rassismus an ihrer Schule befassen zu wollen.

Doch anstatt die Chance zur Sensibilisierung für Rassismus zu nutzen oder der Öffnung eines Diskurses der die Schule für alle Schüler:Innen verbessern könnte wurde erneut Gewalt in form von "Gaslighting" durch die Stellungnahme der Kopernikus Realschule Gewalt auf die Betroffenen von Rassismus ausgeübt. Auch wurde Massiver Druck auf die Betroffene Familie ausgeübt damit diese den Fall nicht Publik macht. Es kann nicht sein, dass eine Schulleitung sich hinter Lippenbekenntnissen und Androhungen von Rechtlichen Konsequenzen verstecken kann, wenn Betroffenen an die Öffentlichkeit gehen wollen.

Da überhaupt infrage gestellt wurde, warum das N-Wort ein Problem für den in diesem Fall betroffenen Schüler darstellte, hiermit die Tragweite dieses Wortes verdeutlichen, am Beispiel der deutschen Geschichte:

Schwarze Menschen sind mit der Kategorie „N***r“ in KZs deportiert worden. Auch in Deutschland wurden Schwarze Menschen mit diesem rassifizierenden Wort belegt und Zwangsterilisiert, allein aus diesem historischen Kontext sollte angesichts der Verantwortung die wir als Deutsche haben eine gewisse Sensibilität von  Lehrkörpern und Schulleitung erwartet werden.

Ich frage Sie als verantwortliche Bezirksregierung und Ministerium an dieser stelle hiermit öffentlich ob die Bezirksregierung Düsseldorf und das Ministerium für Schule und Bildung des Landes  NRW, die Handhabung der Schulleitung im Umgang mit Rassismus so von Ihnen als Ministerium befürwortet wird und ob Sie als verantwortliches Schulministerium der Landesregierung keinen Handlungsbedarf sehen.

Des Weiteren frage ich Sie an dieser wie diese klare Rassismus reproduzierende und gewaltvolle Haltung der Kopernikus Realschule in Langenfeld mit den Werten des Grundgesetzes oder mit Ihrer Funktion als Bildungsstätte im Sinne der Werte unserer Demokratischen Gesellschaft vereinbar sind.

Ich fordere Sie hiermit auf, dass die Schulleitung und alle angestellten dieser Institution nachhaltige Fortbildungen  im Bereich der Critical Whiteness, Antirassismus (u.a. auch Fallkoordinierung und Monitoring von rassistischen Vorfällen) und Institutionellem Rassismus zeitnah erhalten!

Ich möchte, dass die Tragweite und das Ausmaß der Gewalt, die diese Institution durch ihren Umgang mit Rassistischen Vorfällen ausübt allen beteiligten bewusst wird.

Es gibt keine Institution in Deutschland die gänzlich Frei von Rassismus ist, denn Rassismus ist ein Strukturelles Problem, weshalb die öffentliche Stellungnahme seitens der Kopernikus Realschule auf ihrer Homepage als ein weiterer Beweis dafür anzusehen ist, dass diese Institution Rassismus nicht wahrnehmen und erkennen kann und/oder möchte. Die Bewältigung dieser und ähnlicher Vorfälle, die Sensibilisierung für Diskriminierung und Rassismus und vor allem der Bekämpfung dieser scheint für die Kopernikus Realschule in Langenfeld ein Problem zu sein welches Externe Hilfestellungen bedarf.

Laut Artikel 7. 1 des Deutschen Grundgesetzes untersteht das gesamte Schulwesen dem Staat, da sich auch unser Staat an den Grundgesetzen orientieren sollte und sie als Landesministerium laut Artikel 30 des Grundgesetzes verpflichtet sind die Staatlichen werte die an das Grundgesetz gebunden Sind auszuüben sehe ich dringenden Handlungsbedarf von Seiten der Bezirksregierung Düsseldorf, des  Ministeriums für Schule und  Bildung des Landes NRW und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft um  dieser Institution eine Hilfestellung zu gewähren.

Es kann und darf nicht sein, dass sich Schüler:Innen in Deutschland im Jahre 2021 immer noch Rassistischer Gewalt durch Lehrkörper aussetzen lassen müssen um dann, wenn sie darüber sprechen, sanktioniert zu werden.

Hochachtungsvoll,

B.F.-

Eine Schwarze, von Rassismus betroffene Person die nicht mehr stillschweigend zusehen möchte wie weitere Generationen von  Schüler:Innen in Langenfeld Gewalt durch diese und ähnliche Institutionen ( in ganz Deutschland) erfahren müssen.

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B. F.Petitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Yvonne Gebauer
Ministerin für Schule und Bildung, Nordrhein-Westfalen
Kopernikus Realschule Langenfeld
Kopernikus Realschule Langenfeld
Landesministerium für Bildung und Schule NRW
Landesministerium für Bildung und Schule NRW
Landesministerium für Kultur und Wissenschaft
Landesministerium für Kultur und Wissenschaft

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