🐺 Schutz statt Schüsse: Wölfe nicht ins Jagdrecht!


🐺 Schutz statt Schüsse: Wölfe nicht ins Jagdrecht!
Das Problem
Kein Freibrief für Abschüsse!
Lange galt der Wolf als fast schon ausgestorben. Dank langjährigem Schutz und Engagement kehrten erste Rudel wieder zurück: Circa 1.600 Wölfe* leben im deutschen Bundesgebiet. Doch jetzt plant unsere Bundesregierung, den Wolf ins Jagdgesetz aufzunehmen. Mit einer offiziellen Jagdzeit von Juli bis Ende Oktober wird der Wolf so zur aktiven Jagd freigegeben.
Der Vorwand: Herdenschutz und ein „günstiger Erhaltungszustand“, der so angeblich erreicht werden soll. Dabei ergibt eine pauschale Jagdfreigabe keinen Sinn: Je nach Region sind Wolfspopulationen unterschiedlich. Während die flächenmäßig kleinere, „atlantische” Population im Nordwesten relativ stabil ist, sind die größeren, „kontinentalen” Populationen in anderen Gebieten weit davon entfernt.** Und dennoch bezeichnet die Bundesregierung gegenüber der EU den Erhaltungszustand des Wolfs in ganz Deutschland als „günstig”.
Wirksamer Herdenschutz statt wahllose Jagdsaison
Wirklich funktionierender Herdenschutz bleibt zwingend notwendig, soll der Wolf nicht ausgerottet werden. Doch das muss im Sinne des wirksamen Artenschutzes passieren und nicht mit einer allgemeinen Bejagung von Juli bis Oktober.
So genannte „Problemwölfe“ können außerdem bereits jetzt ohne Jagdsaison rechtssicher und zeitnah entnommen werden. Im Gegenteil: Studien deuten darauf hin, dass eine aktive Bejagung Rudelstrukturen destabilisiert und Wölfe dann erst Recht Nutztiere vermehrt angreifen. Ohnehin hat die Anzahl von Übergriffen von Wölfen auf Weidetiere im letzten Jahr abgenommen.***
An Landwirtschaftsminister Alois Rainer: Schützen Sie den Wolf in Deutschland!
Der Bundesminister für Landwirtschaft steht jetzt in der Verantwortung, dass die Wolfsrudel in Deutschland nicht wieder verschwinden! Wir fordern konkretes Handeln:
- Keine Wölfe ins Jagdrecht
- Wirksamer Herdenschutz für Weidetierhalter
- Ausschöpfung bestehender rechtlicher Möglichkeiten
Unterschreibe unsere Petition – und schütze mit uns die Wölfe in Deutschland!
Teile die Petition jetzt mit deinen Freunden und Bekannten.
Quellen:
* Bundesamt für Naturschutz: Wolfsvorkommen in Deutschland
** DBBW: Wolfsvorkommen
*** DBBW: Bundesweite Schadensstatistik

83.697
Das Problem
Kein Freibrief für Abschüsse!
Lange galt der Wolf als fast schon ausgestorben. Dank langjährigem Schutz und Engagement kehrten erste Rudel wieder zurück: Circa 1.600 Wölfe* leben im deutschen Bundesgebiet. Doch jetzt plant unsere Bundesregierung, den Wolf ins Jagdgesetz aufzunehmen. Mit einer offiziellen Jagdzeit von Juli bis Ende Oktober wird der Wolf so zur aktiven Jagd freigegeben.
Der Vorwand: Herdenschutz und ein „günstiger Erhaltungszustand“, der so angeblich erreicht werden soll. Dabei ergibt eine pauschale Jagdfreigabe keinen Sinn: Je nach Region sind Wolfspopulationen unterschiedlich. Während die flächenmäßig kleinere, „atlantische” Population im Nordwesten relativ stabil ist, sind die größeren, „kontinentalen” Populationen in anderen Gebieten weit davon entfernt.** Und dennoch bezeichnet die Bundesregierung gegenüber der EU den Erhaltungszustand des Wolfs in ganz Deutschland als „günstig”.
Wirksamer Herdenschutz statt wahllose Jagdsaison
Wirklich funktionierender Herdenschutz bleibt zwingend notwendig, soll der Wolf nicht ausgerottet werden. Doch das muss im Sinne des wirksamen Artenschutzes passieren und nicht mit einer allgemeinen Bejagung von Juli bis Oktober.
So genannte „Problemwölfe“ können außerdem bereits jetzt ohne Jagdsaison rechtssicher und zeitnah entnommen werden. Im Gegenteil: Studien deuten darauf hin, dass eine aktive Bejagung Rudelstrukturen destabilisiert und Wölfe dann erst Recht Nutztiere vermehrt angreifen. Ohnehin hat die Anzahl von Übergriffen von Wölfen auf Weidetiere im letzten Jahr abgenommen.***
An Landwirtschaftsminister Alois Rainer: Schützen Sie den Wolf in Deutschland!
Der Bundesminister für Landwirtschaft steht jetzt in der Verantwortung, dass die Wolfsrudel in Deutschland nicht wieder verschwinden! Wir fordern konkretes Handeln:
- Keine Wölfe ins Jagdrecht
- Wirksamer Herdenschutz für Weidetierhalter
- Ausschöpfung bestehender rechtlicher Möglichkeiten
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Quellen:
* Bundesamt für Naturschutz: Wolfsvorkommen in Deutschland
** DBBW: Wolfsvorkommen
*** DBBW: Bundesweite Schadensstatistik

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Petition am 14. Januar 2026 erstellt