Petition updateWolf Pumpak muss weiterleben.Mitglieder unserer Gruppe stellen sich vor. Patrick aus Dresden.

Brigitte SommerGermany

Feb 7, 2017
Guten Morgen,
Einen lieben Gruß von Brigitte Sommer und noch einmal tausend Dank für Euren Rieseneinsatz. Ich bin sehr berührt.
Hier ist Patrick, der oft in der Lausitz unterwegs ist:
Hallo, mein Name ist Patrick Grube aus Dresden und ich unterstütze den Wolf "Pumpak", weil ich hier ein eklatantes und skandalöses Fehlverhalten seitens der Politik feststellen musste. Nichteinhaltung des sächsischen Managementplanes für den Wolf im Absatz 5.4.
Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema Wolf und bin Mitglied bei der "Gesellschaft zum Schutz der Wölfe".
Privat bin ich oft alleine oder mit meiner kleinen Familie (meine Frau, meine Tochter und unser Familienhund Murphy) in den Lausitzer Wäldern sowie in unseren wunderschönen Sächsischen Heidelandschaften unterwegs. Wir besitzen ein wunderschönes kleines Grundstück im Wald und in dessen Umgebung hängen eigene Wildkameras, welche uns stets schöne Aufnahmen von heimischen Wildtieren ermöglichen.
In Sachsen haben wir einen bundesweit anerkannten Managementplan im Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen, das sollte auch Herrn Landrat Lange bekannt sein. Kurz gefasst MÜSSEN alle zur Verfügung stehenden Mittel VORHER ausgeschöpft werden, bis es zur Erteilung eines Abschusses oder einer anderweitigen Entnahme kommt.
Dies ist definitiv nicht der Fall!
Zusätzlich wurden angebliche "Experten" hinzugezogen, Namen oder Institutionen wurden aber nicht genannt. In Sachsen gibt es ausreichend Fachleute (LUPUS Institut) und nicht zu vergessen das Wolf-Kompetenzzentrum in Görlitz.
"Pumpak" hat sich nachweislich (Aussagen Anwohner) nie aggressiv gegenüber Menschen verhalten und nach neuen anonymen Kontakten (Anwohner aus Rietschen) wurde er seit geraumer Zeit nicht mehr im betroffenen Bereich gesehen. Sicherlich gibt es Handlungsbedarf bei einem Wolf, welcher sich von menschlichen Nahrungsresten ernährt, allerdings sollte man nicht außer Betracht lassen, dass der Mensch der Grund ist bzw. war weshalb ein Wolf überhaupt lernt die "Reste" des Menschen als Nahrungsquelle zu nutzen.
Aufgrund meiner vielen privaten Gespräche mit Menschen, welche direkt im sächsischen Wolfsgebiet leben, kann ich sagen, dass wir das Thema Wolf weiter sachlich besprechen müssen und die Aufklärung einer hohen Notwendigkeit bedarf.
Unterstützt die Petition für "Pumpak" weiter und teilt es.
"Der Mensch hat nur Angst vor dem, was er nicht kennt!"
Herzliche Grüße
Patrick Grube
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