Actualización sobre la peticiónWohnraum muss für alle LEISTBAR! sein!! Tacheles statt Feigenblatt !!Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen - ja, aber . . .
Stefan Weinert88212 Ravensburg, Alemania
13 mar 2018
*** Bitte motivieren Sie Nachbarn, Freunde, Arbeitskollegen (sollten Sie einen Arbeitsplatz haben), die Clique, den Stammtisch, den Verein und Parteien und andere Mitbürger*innen, diese Petition zu unterzeichnen. Sie können diese Petition auch mit 5 - 10 - 20 Euro bewerben. Danke! *** Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, dass hört sich gut an und ist auch notwendig. Jedoch, dDas alleine wird nicht reichen und ist auch nicht das Grundübel allein. Vielmehr muss die Kategorisierung durch die sogenannten Gatekeeper (Torwächter) endlich aufhören. "Wird jeder Wohnungssuchende tatsächlich als Wohnung suchender Mensch gesehen, oder primär als Einheimischer oder Migrant, als Mann oder Frau, als Christ oder Muslim, als Arbeiter oder Beamter, als Angestellter oder Hartz-IV-ler –-- und je nach Einordnung begünstigt oder benachteiligt"? (C. Barwik). --- Gatekeeper können sein: Privatvermieter, Mitarbeiter der Wohnungsbaugesellschften und der Stadtverwaltung oder diese selbst mit ihrer Kategorisierungsphilosophie. Und die Frage muss auch erlaubt sein, ob ein einst "sozial schwacher Mieter" von 2010, dies auch heute (2018) noch ist? Ich habe da durchaus Bedenken. Eine groß angelegte Studie mit anonymisierten Interviews von Mitarbeitern der Gesellschaften und Verwaltungen in der Stadt Berlin (Barwik, s.o.) hat belegt, dass es diese Kategorisierung und die damit verbundene Benachteiligung bestimmter Gesellschaftsgruppen tatsächlich gibt. Signifikant auffällig hoch sind vor allem die Zahlen bei den Hartz-IV-Empfängern und Migranten. Wer dann als Migrant von Hartz-IV lebt, hat so gut wie keine Chance. Und Berlin wird ganz gewiss keine Ausnahme sein. Durch diese "Filterarbeit" der Torwächter (siehe auch die Türsteher vor gewissen Discos) werden die sozialen Unterschiede in unserer Gesellschaft noch gefördert und beschleunigt. Nach dem Motto "Draußen vor der Tür", bleibt vom Standard-Wohnungsmarkt exkludiert, wer nicht in den "ersten zwei Sätzen oder maximal zwei Minuten" einen entsprechend guten Eindruck beim Wohnungsgeber macht und /oder nachweisen kann, dass er einigermaßen gut "betucht" ist.. Eine weitere Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die auf dem Mikrozensus 2014 basiert, hat darüber hinaus ergeben, dass ökonomisch schwach gestellte Menschen, im Schnitt fast 40 Prozent ihres Einkommens für die Miete ausgeben, während es bei Menschen mit überdurchnittlichen Einkommen lediglich 17 Prozent sind, wobei schon allein deren Miete das Gesamteinkommen einer "einfachen" Familie meist übersteigt. Und die Schere geht seit 2014 immer weiter auseinander - und da werden auch mehr Sozialwohnungen (wenn sie denn endlich einmal gebaut und bezugsfertig sein werden) allein nicht helfen. Der "Teufelskreis der Ungleichbehandlung" muss durchbrochen werden. (c) Stefan Weinert, Ravensburg, 12.03 2018
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