

Wirksamen Hitzeschutz in Kindertagesstätten schaffen
Das Problem
Die Sommer in Deutschland werden immer heißer. Für viele Kindertagesstätten bedeutet das eine enorme Herausforderung: Gruppenräume heizen sich auf, Schlafräume erreichen hohe Temperaturen und sowohl Kinder als auch Fachkräfte sind einer zunehmenden Belastung ausgesetzt.
Zwar bestehen bereits gesetzliche Regelungen und Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dennoch zeigt die Praxis, dass diese allein häufig nicht ausreichen, um die tatsächlichen Bedingungen in vielen Kitas nachhaltig zu verbessern. Insbesondere Kinder profitieren nicht automatisch von den bestehenden Arbeitsschutzregelungen für Beschäftigte.
Unsere Forderung:
Wir fordern die zuständigen politischen Entscheidungsträger, Träger von Kindertageseinrichtungen und Kommunen auf, den Hitzeschutz in Kitas stärker in den Fokus zu rücken und bestehende Schutzmaßnahmen konsequent auszubauen.
Dazu gehören insbesondere:
-verbindliche Hitzeschutzkonzepte für Kindertagesstätten,
-finanzielle Unterstützung für Verschattung, Lüftungs- und Kühlmaßnahmen,
-klare Handlungsleitfäden für den Umgang mit extremen Temperaturen,
-stärkere Berücksichtigung der tatsächlichen Innenraumtemperaturen,
-langfristige Investitionen in klimaangepasste Kita-Gebäude.
-Die Möglichkeit einer reduzierten Betreuung oder Notbetreuung, wenn die Gesundheit von Kindern und Beschäftigten gefährdet ist.
Begründung:
In vielen Einrichtungen wird bei großer Hitze der Aufenthalt im Außenbereich eingeschränkt, um Kinder vor gesundheitlichen Risiken wie Sonnenstich oder Hitzeschlag zu schützen. Dieser Schutzgedanke ist wichtig und richtig.
Gleichzeitig erleben viele Fachkräfte und Eltern, dass sich Gruppen- und Schlafräume an heißen Tagen stark aufheizen. Nicht selten entstehen Situationen, in denen Kinder zwar vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden, sich jedoch weiterhin in sehr warmen Innenräumen aufhalten müssen.
Grundsätzlich existieren bereits gesetzliche Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die praktische Umsetzung gestaltet sich jedoch oft schwierig. Bauliche Gegebenheiten, fehlende finanzielle Mittel, Personalmangel und organisatorische Herausforderungen begrenzen die Handlungsmöglichkeiten vieler Einrichtungen.
Die Verantwortung darf deshalb nicht allein bei einzelnen Fachkräften oder Einrichtungsleitungen liegen. Vielmehr braucht es bessere strukturelle Voraussetzungen, damit bestehende Schutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können.
Kinder sind besonders empfindlich gegenüber extremer Hitze und auf den Schutz durch Erwachsene angewiesen. Gleichzeitig verdienen auch pädagogische Fachkräfte Arbeitsbedingungen, die ihre Gesundheit nicht gefährden.
Diese Petition fordert keine Abschaffung bestehender Regelungen, sondern ihre Ergänzung und Stärkung dort, wo die Realität in vielen Kitas zeigt, dass weiterer Handlungsbedarf besteht.
Hitzeschutz ist Kinderschutz – und eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Trägern und Gesellschaft.

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Das Problem
Die Sommer in Deutschland werden immer heißer. Für viele Kindertagesstätten bedeutet das eine enorme Herausforderung: Gruppenräume heizen sich auf, Schlafräume erreichen hohe Temperaturen und sowohl Kinder als auch Fachkräfte sind einer zunehmenden Belastung ausgesetzt.
Zwar bestehen bereits gesetzliche Regelungen und Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Dennoch zeigt die Praxis, dass diese allein häufig nicht ausreichen, um die tatsächlichen Bedingungen in vielen Kitas nachhaltig zu verbessern. Insbesondere Kinder profitieren nicht automatisch von den bestehenden Arbeitsschutzregelungen für Beschäftigte.
Unsere Forderung:
Wir fordern die zuständigen politischen Entscheidungsträger, Träger von Kindertageseinrichtungen und Kommunen auf, den Hitzeschutz in Kitas stärker in den Fokus zu rücken und bestehende Schutzmaßnahmen konsequent auszubauen.
Dazu gehören insbesondere:
-verbindliche Hitzeschutzkonzepte für Kindertagesstätten,
-finanzielle Unterstützung für Verschattung, Lüftungs- und Kühlmaßnahmen,
-klare Handlungsleitfäden für den Umgang mit extremen Temperaturen,
-stärkere Berücksichtigung der tatsächlichen Innenraumtemperaturen,
-langfristige Investitionen in klimaangepasste Kita-Gebäude.
-Die Möglichkeit einer reduzierten Betreuung oder Notbetreuung, wenn die Gesundheit von Kindern und Beschäftigten gefährdet ist.
Begründung:
In vielen Einrichtungen wird bei großer Hitze der Aufenthalt im Außenbereich eingeschränkt, um Kinder vor gesundheitlichen Risiken wie Sonnenstich oder Hitzeschlag zu schützen. Dieser Schutzgedanke ist wichtig und richtig.
Gleichzeitig erleben viele Fachkräfte und Eltern, dass sich Gruppen- und Schlafräume an heißen Tagen stark aufheizen. Nicht selten entstehen Situationen, in denen Kinder zwar vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt werden, sich jedoch weiterhin in sehr warmen Innenräumen aufhalten müssen.
Grundsätzlich existieren bereits gesetzliche Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die praktische Umsetzung gestaltet sich jedoch oft schwierig. Bauliche Gegebenheiten, fehlende finanzielle Mittel, Personalmangel und organisatorische Herausforderungen begrenzen die Handlungsmöglichkeiten vieler Einrichtungen.
Die Verantwortung darf deshalb nicht allein bei einzelnen Fachkräften oder Einrichtungsleitungen liegen. Vielmehr braucht es bessere strukturelle Voraussetzungen, damit bestehende Schutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt werden können.
Kinder sind besonders empfindlich gegenüber extremer Hitze und auf den Schutz durch Erwachsene angewiesen. Gleichzeitig verdienen auch pädagogische Fachkräfte Arbeitsbedingungen, die ihre Gesundheit nicht gefährden.
Diese Petition fordert keine Abschaffung bestehender Regelungen, sondern ihre Ergänzung und Stärkung dort, wo die Realität in vielen Kitas zeigt, dass weiterer Handlungsbedarf besteht.
Hitzeschutz ist Kinderschutz – und eine gemeinsame Verantwortung von Politik, Trägern und Gesellschaft.

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Petition am 22. Juni 2026 erstellt