Atualização do abaixo-assinadoAbschaffung der AbgeordnetenpensionTheaterprotest am 5. März in Magdeburg zur Wahl in Sachsen-Anhalt
Stiftung für die Rechte zukünftiger GenerationenStuttgart, Alemanha
23 de fev. de 2026

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September fordert die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) eine grundlegende Reform der Altersversorgung für die Mitglieder dieses Landtags. Mit einer einprägsamen Theater-Aktion am Nachmittag des 5. März 2026 (14:30 Uhr) in der Nähe des Landtags in Magdeburg (Erhard-Hübener-Platz) möchten wir die Aufmerksamkeit auf das unzeitgemäße Pensionsprivileg lenken. Die Aktion unter dem Motto „Schluss mit dem Theater: Das Pensionsprivileg der Abgeordneten des Landtages von Sachsen-Anhalt muss weg“ zielt darauf ab, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und bestehende Spaltungen zu überwinden.

Es gab schon mal eine ähnliche Aktion in Berlin, siehe Ankündigung hier und Bericht hier.

Was ist in Magdeburg geplant?
Im Zentrum der nächsten Performance steht wieder der symbolische Kontrast zwischen Adel und Bürgertum. In historischen Adelskostümen inszenieren junge Leute den Kontrast zwischen einer privilegierten politischen Klasse und den Bürgerinnen und Bürgern, die das deutsche Rentensystem tragen. Die vierminütige Aufführung soll Ironie und Überzeichnung nutzen, um die Absurdität der verabsolutierten Versorgung der Abgeordneten im 21. Jahrhundert sichtbar zu machen. Die Zusage des Staates an ehemalige Abgeordnete ist nicht abhängig von der Demografie oder dem Zinsniveau. Sie ist absolut. Deswegen haben die Abgeordneten ein Privileg. Also wenn z.B. die nächste Generation in Deutschland viel kleiner ist als die vorherige, dann können die Abgeordneten einfach sagen, dass sie das nicht interessiert, während alle Rentner und Rentnerinnen unter einer solchen demografischen Entwicklung leiden. Oder wenn das Zinsniveau in den Keller geht, dann haben alle einen Renditeverlust, die eine private Rentenversicherung abgeschlossen haben, während die Abgeordneten auch hier sagen können: „Interessiert uns nicht! Unsere eigene Altersversorgung ist ja nicht davon betroffen, wie sich die Welt da draußen verändert!“ Besonders deutlich wird die Privilegierung im Ländervergleich: Mit einem Steigerungssatz von drei Prozent pro Jahr liegt Sachsen-Anhalt im oberen Bereich und sogar über dem Niveau des Deutschen Bundestags. Dieser Steigerungssatz sorgt dafür, dass ein Abgeordneter in Sachsen-Anhalt nach zwei Legislaturperioden einen sehr hohen Pensionsanspruch von 2.621 € pro Monat hat – ohne eigene Beiträge einbezahlt zu haben.

Die SRzG setzt sich dafür ein, dass sich die Abgeordneten ab der nächsten Legislaturperiode in die gesetzliche Rentenversicherung integrieren. Eine Sonderbehandlung der Mitglieder des Landtages lässt sich der Bevölkerung nicht vermitteln. Näheres lesen Sie hier im Blogbeitrag: https://generationengerechtigkeit.info/aktuell/schluss-mit-dem-theater-pensionsprivileg-in-sa-muss-weg/

Sie möchten mitwirken?
Wir suchen noch engagierte Menschen, die als Statistinnen und Statisten Teil des Geschehens werden möchten – das ist ganz ohne Text oder Schauspielerfahrung möglich. Es genügt, einfach vor Ort Präsenz zu zeigen und damit unsere Botschaft zu unterstützen. Kommen Sie bitte dafür nach Magdeburg und seien Sie am Nachmittag des 5. März mit dabei! Wenn Sie Interesse haben, melden sie sich gerne bis zum 1. März bei uns unter dialog@srzg.de (Betreff: "Theater-Aktion am 5. März"), dann koordinieren wir mit Ihnen den Treffpunkt. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Ein letzter Hinweis
Diese Aktion richtet sich gegen die privilegierte Altersversorgung von Bundestagsabgeordneten, nicht gegen das monatliche Gehalt („Diät“) der Abgeordneten. Ein allgemeines Politiker-Bashing lehnt die SRzG ab.

195 pessoas assinaram esta semana
Assinar este abaixo-assinado
Copiar link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
E-mail
X