Klare und EU-weit verpflichtende Markierung von Mikroplastik etc. auf Kosmetik

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Mikroplastik ist bereits überall: im Wasser, in unserem Essen, in der Luft - und auch in Kosmetika. Durch Duschen werden Make-Up, Cremes und mehr in den Wasserkreislauf gebracht. Nicht alles Mikroplastik kann wieder heraus gefiltert werden und so landet es wieder in Nahrung etc., aber auch in Gewässern, wo es Tiere, Pflanzen und vielleicht auch den Menschen gefährdet.

In Kosmetika wird auch oft Erdöl verwendet, beispielsweise in Cremes um die Haut geschmeidiger zu machen, was nur ein sehr oberflächlicher, aber keineswegs pflegender Effekt ist. Dass man auf diese Stoffe leicht verzichten kann ist schon am Beispiel zahlreicher Hersteller zu sehen. 

Was das Fiese daran ist: bei den Inhaltsstoffen steht nicht „Erdöl“ oder „Mikroplastik“ sondern Fachbegriffe oder Kürzel, die viele nicht auf den ersten Blick erkennen. Viele Menschen würden aber gerne auf Mikroplastik u.ä. verzichten, entdecken aber gar nicht, das es sich um ein Produkt mit Mikroplastik handelt. Eine deutliche und verpflichtende Kennzeichnung, beispielsweise durch ein rotes Band mit Aufschrift >enthält Mikroplastik< bzw. >enthält Erdöl< würde jeden unweigerlich informieren. Es würde sicherlich Hersteller, besonders aus dem Luxussegment, geben, die nicht wollen, das so etwas die Verpackung ihrer Produkte ziert. 

Ich bin Lisa Knoff, eine 14-jährige Schülerin aus Oberbayern. Gemeinsam mit einer Freundin leite ich eine Umwelt AG an unserer Schule. Für ein mögliches Projekt „ökologische Aufklärung“ habe ich mich damit beschäftigt, welche Tipps wir anderen auf den Weg geben können, um umweltfreundlicher zu agieren. Vermeidung von Mikroplastik zur Entlastung der Natur, insbesondere Gewässern, könnte so simpel sein.

Bis jetzt ist, wenn man nicht alle Inhaltsstoffe seiner Kosmetika selbst auf Schädlichkeit überprüfen möchte, die einzige Möglichkeit sich beispielsweise über den BUND-Einkaufsratgeber oder Apps wie CodeCheck zu informieren.

Damit jeder einfacher etwas für die Umwelt tun kann, wollen wir eine klare, verbraucherfreundlichere und verpflichtende Kennzeichnung für Kosmetika mit umweltschädlichen Substanzen wie Erdöl und Mikroplastik, am besten EU-weit. Jetzt!