

Sehr geehrte Unterstützer,
10 500 Menschen haben die Petition bisher unterschrieben. Leider reicht das natürlich noch nicht.
Je mehr Menschen unterschreiben, desto höher wird eine Petition im EU Petitionsausschuss gewichtet, gerade wenn es sich um eine EU weite Petition handelt, wie z.B. in diesem Fall in 12 EU Sprachen.
Den Stierkampf lehnen Europaweit wohl die meisten Menschen ab. Auch in Spanien ist die Mehrzahl der Menschen gegen den Stierkampf oder zumindest nicht dafür.
Wie das jüngste Beispiel von Mallorca zeigt, wo der Stierkampf wieder erlaubt wurde, ist nicht der Bürger oder die Regionalregierung das Problem sondern die Staatsregierung.
Der Torero kehrt nach Mallorca zurück (Tagesschau).
Die Stierkämpfe kehren nach Mallorca zurück (Mallorca Zeitung).
So wie übrigens in allen Ländern der Welt sind es nicht immer, aber hauptsächlich Politiker, die besseren Tierschutz blockieren.
Im Falle von Spanien hat sogar das spanische Verfassungsgericht das Verbot der Stierkämpfe (es war verboten, Stiere zu töten) auf den Balearen aufgehoben.
Seit dem 09. August werden wieder Stiere in den Arenen zu Tode gefoltert. Das im Namen der sogenannten Tradition. Eine barbarische Tradition, wenn sie das Foltern von Lebewesen beinhaltet.
Aber auch in anderen Ländern findet diese Grausamkeit noch statt. Zum Beispiel in Frankreich, wo ein junger Stier beim sog. Training kollabiert ist, auf Hilfe von den anwesenden Menschen hofft er vergeblich.
Junger Stier kollabiert in der Arena (Bild Zeitung).
Das darf so nicht weitergehen. Finanziert wird das Ganze, wie schon in meinem Petitionstext geschrieben, auch durch unsere Steuergelder. Diese ganze Tierquälerei würde sich nämlich mangels Zuschauern gar nicht mehr rentieren, wenn es nicht durch EU Agrarsubventionen und Strukturfonds (siehe Petitionstext) indirekt mitfinanziert werden würde.
Bitte teilen Sie auch weiterhin diese Petition im vollen Umfang. Bitte auch an Freunde und Bekannte im europäischen Ausland. Die Petition steht in 12 Sprachen zur Verfügung.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Joachim Richter