
Liebe Unterstützer*innen der Wildtierarche Rodgau,
heute hat mich der Hilferuf von Petra Kipper (1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins) erreicht, den ich hier ohne jegliche Änderungen im Wortlaut gerne publiziere.
Können WIR alle noch einmal zusammenrücken und Petra bei dem Behördenkampf um ihre Wildtierarche unterstützen?
Ich habe mich entschlossen, dass ich nun diese eigentlich seit Längerem geschlossene Petition wieder aufleben lasse, denn es liegt mir sehr am Herzen, das Tierleid überall zu bekämpfen.
I HAVE A DREAM, WE HAVE A DREAM!
Bitte unterstützt Petra mit Euren Worten, Taten und natürlich auch Spenden!
DANKE und herzliche Grüße,
Vladislav
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Update zur Wildtierarche Rodgau
(von Petra Kipper, Wortlaut beibehalten)
Seit unserem Verlängerungsantrag vom 05.10.2015 als Auffangstation für heimische und exotische Wildtiere, hat sich nun unser Klageverfahren wie folgt entwickelt:
Nach jahrelangem Mediationsverfahren, haben wir dieses letzte Jahr im Mai abgebrochen, da eine gütliche Einigung mit der zuständigen Veterinärbehörde nicht möglich war.
So warteten wir auf einen Gerichtstermin beim Verwaltungsgericht Darmstadt.
Ende 2018 teilte das Gericht mit, dass dies noch dauern würde.
Umso erstaunter waren wir, dass wir am 03.01.2019 auf einmal eine seeeeehhhhhrr eingeschränkte Erlaubnis als Auffangstation für heimische und exotische Wildtiere durch die zuständige Veterinärbehörde erhalten haben.
Ebenfalls haben wir die staatliche Anerkennung als Auffangstation für heimische und exotische Wildtierarten erhalten.
Obwohl zu den vorhandenen Sachkundenachweisen noch zusätzliche Nachweise erbracht wurden, beschneidet uns diese Erlaubnis noch mehr in Bezug auf die Aufnahme von Tiernotfällen als die ausgelaufene Erlaubnis aus dem Jahr 2016.
Dies hat zur Folge, dass wir erneut Klage einreichen mussten, da dieser neue Erlaubnisbescheid nicht in das „alte“ Klageverfahren aufgenommen werden kann.
In der Erlaubnis werden uns nur Tiere in Bezug auf bestimmte Körpergrößen erlaubt.
z.B. Vögel bis Amselgröße; das heißt, dass alle größeren Vögel wie z.B. Tauben oder Rabenvögel abgelehnt werden müssen.
Ich denke, dass eine Sachkunde sich auf eine Tierart beziehen sollte und nicht auf pauschale Größenangaben.
Obwohl ich die Räumlichkeiten in den letzten Jahren erneut erweitert habe, zusätzliche Sachkundenachweise bei einem Diplom Biologen absolviert habe, dürfen wir auf einmal keine Tiere mehr wie junge Füchse, Rehkitze, Marder oder z.B. Waschbären, die vorher in der Erlaubnis vorhanden waren, aufnehmen, da wir nur Säugetiere bis Kaninchengröße aufnehmen dürfen; jedoch keine Kaninchen oder Igel.
Gerade für diese Tiere oder auch Frischlinge gibt es viel zu wenige Auffangstationen.
Diese Einschränkungen sind für uns nicht nachvollziehbar und so hoffen wir weiter auf eure Unterstützung.
Dies könnt ihr in Form von Kommentaren sowie eine weitere Unterstützung bei EcoCrowd durch Spenden machen, da dieses neue Gerichtsverfahren weitere Kosten mit sich bringen wird.
Ebenfalls kann die Station, die jährlich 25000 Euro kostet, zukünftig nur noch durch das Erhalten von Spendengeldern am Leben erhalten werden.
Also meine Bitte an Euch: spendet, damit ich, nach diesem Kampf, die Station nicht wegen Geldmangels auflösen muss.
Die letzten drei Jahre mit knapp 30.000 Euro Verfahrenskosten hätten wir lieber dem Tier-und Artenschutz gewidmet.
Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung!
Petra Kipper
Wildtierarche Rodgau g.e.V.
Kronbergerstr. 10
63110 Rodgau
Telefon: 0162 - 49 54 54 0