Petition updateGegen den Weiterbetrieb der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3Der Übergabetermin steht: Fr, 13.07. 2018
Stop Tihange & DoelAachen, Germany
Jun 5, 2018
Wir haben die Bestätigung erhalten, dass der neue Direktor der belgischen Atomaufsicht, Frank Hardeman, eine Delegation des trinationalen Bürgerinitiativen-Netzwerks zur Übergabe der Petition gegen die Rissereaktoren empfangen wird. Dies alleine ist schon ein Erfolg. Als es Ende 2015 noch um die Verhinderung des Neustarts ging, hatte sein Vorgänger, der ehemalige Electrabel-Mann Jan Bens, sich noch geweigert die Petition anzunehmen. Begründung: Eine technische Behörde interessiert die Meinung der Bevölkerung nicht. Bei der nachfolgenden Übergabe der ersten 115.000 Unterschriften im politisch zuständigen Innenministerium sagte man uns, dass sich der Minister niemals gegen das Votum der Atomaufsicht entscheiden würde. Die Katze biss sich in den Schwanz. Mittlerweile bekommt auch in Belgien der Pro-Atom-Block zunehmend Risse und beginnt zu bröseln. Stadtparlamente, darunter die wallonische Großstadt Liége (Lüttich), fordern die Abschaltung und Parteien wechseln die Seiten. Die Zeit in günstig, um mit den Verantwortlichen bei der Übergabe Klartext zu reden – auch über sicherheitstechnische Fragen. Dazu haben die Atomexperten der INRAG-Konferenz, die jüngst auf Initiative der StädteRegion in Aachen stattfand, viele gute Argumente geliefert. Infos unter https://3rosen.eu/bericht-inrag-konferenz-tihange-doel/ . Kurzum: Helft uns das Ziel zu erreichen, mit einer halben Million Unterschriften im Gepäck, nach Brüssel zu fahren. Mittlerweile hat diese Petition, die Marke von 400.000 Unterzeichnern überschritten, da neben den Online-Klicks bereits über 85.000 Menschen allseits der Grenzen die gleichen Forderungen auf Papierlisten unterschrieben haben. Leitet diesen Aufruf weiter, auch wenn ihr das vielleicht schon mal getan habt. Denn Erinnerungen sind in der schnelllebigen digitalen Welt besonders wichtig, um wahrgenommen zu werden. PS: Ein Schlüssel zum Abschließen von alternden Hochrisiko- AKW liegt auch in Deutschland. Zwei Petitionen gegen die Urananreicherung und den Brennelementeexport aus Gronau und Lingen fordern von den zuständigen deutschen Ministerien den Lieferstopp: --> www.campact.org/Tihange --> www.umweltinstitut.org/lieferstopp
Copy link
WhatsApp
Facebook
Nextdoor
Email
X