WhatsApp muss sein fehlerhaftes Sperrsystem und seine technischen Probleme ernst nehmen

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Das Problem

WhatsApp ist für Millionen Menschen der zentrale Kommunikationskanal – privat wie geschäftlich. Trotzdem toleriert der Konzern seit Jahren ein Sperrsystem, das nachweislich fehlerhaft arbeitet und unschuldige Nutzer trifft, teils mit erheblichen persönlichen und finanziellen Schäden. Hinzu kommen technische Probleme, die die App seit Jahren begleiten, ohne dass WhatsApp erkennbar entschlossen dagegen vorgeht.

Das Problem:

Nutzer werden ohne nachvollziehbaren Grund gesperrt – häufig ohne jeden Regelverstoß. Besonders gravierend: Ganze Gruppen und Communities werden gesperrt, obwohl in ihnen über längere Zeit gar keine Aktivität stattfand, etwa weil der Admin die Schreibrechte eingeschränkt hatte. Das System kann hier also gar keine Regelverletzung erkannt haben – die Sperre ist schlicht willkürlich. Selbst WhatsApps eigene Hilfeseiten bleiben vage und sprechen nur allgemein von "verdächtiger Aktivität" oder "Regelverstößen", ohne dass Betroffene erfahren, was konkret vorgeworfen wird.

Für viele Menschen sind solche Gruppen ein wichtiger Anker: für Vereine, Nachbarschaftshilfen, kleine Unternehmen, ehrenamtliche Strukturen. Eine grundlose Sperrung zerstört diese Strukturen oft unwiederbringlich, da Mitgliederlisten und Verläufe verloren gehen.

Bei einer Sperrung bleibt Betroffenen meist nur das hilflose Abwarten: Der Support reagiert nicht, ein Einspruch ist faktisch wirkungslos, und bei dauerhaften Sperrungen bleibt nur der Wechsel der Telefonnummer – verbunden mit dem kompletten Verlust von Kontakten, Chatverläufen und Gruppen.

Hinzu kommt: Die App selbst ist seit Jahren von wiederkehrenden, teils gravierenden Bugs betroffen – keine Kleinigkeiten, sondern Fehler, die die Nutzbarkeit spürbar einschränken. Immer wieder kommt es zu größeren Ausfällen, bei denen die App gar nicht mehr startet oder keine Nachrichten mehr sendet oder empfängt. Auch nach Updates berichten Nutzer regelmäßig von Abstürzen und Instabilität – teils über Monate hinweg, ohne dass WhatsApp transparent über Ursachen oder Lösungen informiert. Trotz der Marktmacht und der Ressourcen von Meta wird an diesen grundlegenden Problemen nicht mit der nötigen Priorität gearbeitet.

Diese fehlende Kommunikation seitens WhatsApp führt zusätzlich dazu, dass sich Falschmeldungen und Gerüchte über angebliche Sperrwellen verbreiten – ein Vertrauensverlust, den WhatsApp durch echte Transparenz selbst verursacht.

Unsere Forderungen an WhatsApp / Meta:

1. Transparenz bei Sperrungen – Nutzer müssen konkret erfahren, welcher Regelverstoß zur Sperre geführt hat, statt nur allgemeine Floskeln zu erhalten.
2. Ein funktionierender, erreichbarer Einspruchsprozess – mit echter menschlicher Prüfung statt automatisierter Ablehnung oder komplettem Fehlen jeglicher Reaktion.
3. Schutz für inaktive Gruppen/Communities – keine automatisierten Sperrungen ohne erkennbare Aktivität oder Regelverstoß.
4. Schnellere Reaktionszeiten bei der Aufhebung fälschlich gesetzter Sperren.
5. Priorisierte Behebung bekannter, langjähriger Bugs, die die Kernfunktionalität der App beeinträchtigen, statt neuer Features auf Kosten der Stabilität.
6. Aktive, offizielle Kommunikation bei größeren Störungen und Sperrwellen, um Verunsicherung und Falschmeldungen vorzubeugen.

WhatsApp trägt als dominanter Kommunikationsdienst eine Verantwortung gegenüber seiner Nutzerbasis. Diese Verantwortung endet nicht bei Wachstum und Umsatz – sie muss sich auch in einem fairen, nachvollziehbaren und technisch stabilen Umgang mit den Nutzern widerspiegeln.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, damit WhatsApp sein Sperrsystem grundlegend überarbeitet und endlich Verantwortung für die technische Qualität seiner App übernimmt.

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Nico EichhornPetitionsstarter*in

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