Wertvolles Auenbiotop in Üdingen erhalten - Nein zum Baugebiet am Naturschutzgebiet


Wertvolles Auenbiotop in Üdingen erhalten - Nein zum Baugebiet am Naturschutzgebiet
Das Problem
Die Gemeinde Kreuzau will das Gelände um die Fabrikruine der ehemaligen Papiermühle östlich von Üdingen im neuen Flächennutzungsplan als Bauland ausweisen. Die Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet (LSG) und grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet (NSG) Ruraue.
Hier leben gefährdete Arten, wie Eisvogel, Schlingnatter und Fledermäuse. Die Ruine im undurchdringlichen Busch- und Baumbestand bietet den gefährdeten Arten optimalen Lebensraum und Schutz. Besonders die Übergänge von Wiese, Gebüsch, Baumbestand, Ruine und Mühlenteich bieten vielfältige Lebensräume mit hoher Artenvielfalt. Eine Abstandsfläche als Puffer zur Wohnbebauung ist für die Wildtiere sehr wichtig.
Mit diesem Vorhaben würden 7100 m² (0,71 Hektar) wertvoller Lebensraum für Flora und Fauna für ein unnötiges Baugebiet zum Opfer fallen.
Sagen Sie Nein zum Baugebiet und unterstützen Sie diese Petition.
Der Flächennutzungsplan sieht für die gesamte Gemeinde insgesamt ca. 100 Hektar als Wohnbaufläche vor, obwohl planerisch nur ca. 30 Hektar benötigt werden.
Aus raumplanerischer Sicht spricht alles gegen eine Wohnbebauung auf diesem Gelände. Das hat das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro VDH erarbeitet und in der Ratssitzung am 23.05.2024 öffentlich vorgestellt.
Üdingen liegt außerhalb des ASB (Allgemeiner Siedlungsbereich) und gehört damit zu den Flächen, die nicht als Wohnbaufläche ausgewiesen werden sollen (VDH Planungsbüro).
Das Gelände um die Fabrik ist durch seine besondere Abgeschiedenheit, die dichte Vegetation, die Fabrikruine und die Mühlenteiche ein außergewöhnlicher Lebensraum mit hoher Biodiversität und besitzt damit viele Alleinstellungsmerkmale, die unbedingt erhalten werden müssen.
Bitte unterstützen Sie jetzt unser Anliegen
Allein durch Bauarbeiten werden die bedrohten Arten so gestört, dass die Aufzucht des Nachwuchses für mehrere Generationen unterbrochen werden kann. Der Lebensraum der gefährdeten Fledermäuse geht vollständig verloren. In Winden ist dies bereits „versehentlich“ im Zuge der Baumaßnahmen für das Seniorenwohnheim geschehen. Der Nutzen von Ausgleichspflanzungen an anderer Stelle ist sehr fraglich, werden diese von den Fledermäusen gefunden und angenommen?!
Für Wohnbebauung verfügt die Gemeinde Kreuzau über viele andere Flächen, die nicht so bedeutsam und unersetzlich für Arten- und Naturschutz sind.
In Deutschland gibt es nur noch 1% der ursprümglichen und natürliche Auenbiotope. In unserem "ach so schönen Rurtal" ist der schützenswerte Naturbereich zwischen Ruruferweg und Wasserkante oft nur einen Meter breit. Es wird immer mehr in diesen wertvollen Naturraum eingegriffen.
Kartenausschnitt: die Flächen 11-E-1 und 11-E-2 sollen Bauland werden.
Bitte unterstützen Sie unsere Initiative, die schützenswerten Naturflächen an/um die alte Fabrik östlich vom Üdinger Ortsrand zu erhalten.
Die Flächen 11-E-1 und 11-E-2 sollen im Flächennutzungsplan Waldflächen bleiben.
Sportplatz gegen Bauland?
Unfairerweise und fälschlich wird erzählt, dass die Umwidmung des alten Fabrikgeländes in Wohngebiet, den Erhalt des Sportplatzes sichert, das stimmt nicht!
Die Üdinger wollen ihren Sportplatz behalten! Die Gemeindeprüfungsanstalt (gpa) hatte festgestellt, dass die Gemeinde Kreuzau im Verhältnis zu den trainierenden Mannschaften zu viele Fußballplätze unterhält. Die gpa hatte empfohlen, den Sportplatz aufzugeben – und zwar MIT BLICK auf die FINANZIELLE SITUATION der GEMEINDE.1)
Diese Empfehlung hat nichts mit der Menge an Bauland zu tun, sondern betrifft den HAUSHALT der Gemeinde - kurz gesagt, wie viel GELD man für was, mit welchem Nutzen ausgibt.
Mit anderen Worten, wenn das Dorf die wertvolle Naturfläche an der Fabrik für Bauland opfert, wird das den Sportplatz nicht retten können. Die Gemeindeprüfungsanstalt wird in ca. 3-8 Jahren die Kosten/ Nutzen Frage bezüglich des Sportplatzes erneut stellen.
BITTE UNTERSTÜTZEN SIE JETZT UNSER ANLIEGEN
Weitere Informationen:
1) Ratsinformationsytem der Gem. Kreuzau Vorgang 83/2016 14. Ergänzung
- Allgemeine Vorlage 83/2016 14. Ergänzung (exportiert: 22.11.2024) (65KB)
- Anhang 1_Tabelle Flächen Üdingen (exportiert: 22.11.2024) (394 KB)
- Anhang 2_Karte Üdingen (exportiert: 22.11.2024) (666 KB)
2) Gemeindeprüfungsanstalt Sportplätze ab Seite 8 https://gpanrw.de/sites/default/files/media/1505289753_gemeinde_kreuzau_gesamtbericht_2017.pdf
3) Hauptursache für Artensterben in Deutschland
https://www.bmuv.de/themen/artenschutz/nationaler-artenschutz/ursachen-der-bedrohung
4) Bedrohter Lebensraumes Flussaue
https://www.bfn.de/daten-und-fakten/zustand-der-rezenten-heutigen-flussauen-deutschland

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Das Problem
Die Gemeinde Kreuzau will das Gelände um die Fabrikruine der ehemaligen Papiermühle östlich von Üdingen im neuen Flächennutzungsplan als Bauland ausweisen. Die Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet (LSG) und grenzt unmittelbar an das Naturschutzgebiet (NSG) Ruraue.
Hier leben gefährdete Arten, wie Eisvogel, Schlingnatter und Fledermäuse. Die Ruine im undurchdringlichen Busch- und Baumbestand bietet den gefährdeten Arten optimalen Lebensraum und Schutz. Besonders die Übergänge von Wiese, Gebüsch, Baumbestand, Ruine und Mühlenteich bieten vielfältige Lebensräume mit hoher Artenvielfalt. Eine Abstandsfläche als Puffer zur Wohnbebauung ist für die Wildtiere sehr wichtig.
Mit diesem Vorhaben würden 7100 m² (0,71 Hektar) wertvoller Lebensraum für Flora und Fauna für ein unnötiges Baugebiet zum Opfer fallen.
Sagen Sie Nein zum Baugebiet und unterstützen Sie diese Petition.
Der Flächennutzungsplan sieht für die gesamte Gemeinde insgesamt ca. 100 Hektar als Wohnbaufläche vor, obwohl planerisch nur ca. 30 Hektar benötigt werden.
Aus raumplanerischer Sicht spricht alles gegen eine Wohnbebauung auf diesem Gelände. Das hat das von der Gemeinde beauftragte Planungsbüro VDH erarbeitet und in der Ratssitzung am 23.05.2024 öffentlich vorgestellt.
Üdingen liegt außerhalb des ASB (Allgemeiner Siedlungsbereich) und gehört damit zu den Flächen, die nicht als Wohnbaufläche ausgewiesen werden sollen (VDH Planungsbüro).
Das Gelände um die Fabrik ist durch seine besondere Abgeschiedenheit, die dichte Vegetation, die Fabrikruine und die Mühlenteiche ein außergewöhnlicher Lebensraum mit hoher Biodiversität und besitzt damit viele Alleinstellungsmerkmale, die unbedingt erhalten werden müssen.
Bitte unterstützen Sie jetzt unser Anliegen
Allein durch Bauarbeiten werden die bedrohten Arten so gestört, dass die Aufzucht des Nachwuchses für mehrere Generationen unterbrochen werden kann. Der Lebensraum der gefährdeten Fledermäuse geht vollständig verloren. In Winden ist dies bereits „versehentlich“ im Zuge der Baumaßnahmen für das Seniorenwohnheim geschehen. Der Nutzen von Ausgleichspflanzungen an anderer Stelle ist sehr fraglich, werden diese von den Fledermäusen gefunden und angenommen?!
Für Wohnbebauung verfügt die Gemeinde Kreuzau über viele andere Flächen, die nicht so bedeutsam und unersetzlich für Arten- und Naturschutz sind.
In Deutschland gibt es nur noch 1% der ursprümglichen und natürliche Auenbiotope. In unserem "ach so schönen Rurtal" ist der schützenswerte Naturbereich zwischen Ruruferweg und Wasserkante oft nur einen Meter breit. Es wird immer mehr in diesen wertvollen Naturraum eingegriffen.
Kartenausschnitt: die Flächen 11-E-1 und 11-E-2 sollen Bauland werden.
Bitte unterstützen Sie unsere Initiative, die schützenswerten Naturflächen an/um die alte Fabrik östlich vom Üdinger Ortsrand zu erhalten.
Die Flächen 11-E-1 und 11-E-2 sollen im Flächennutzungsplan Waldflächen bleiben.
Sportplatz gegen Bauland?
Unfairerweise und fälschlich wird erzählt, dass die Umwidmung des alten Fabrikgeländes in Wohngebiet, den Erhalt des Sportplatzes sichert, das stimmt nicht!
Die Üdinger wollen ihren Sportplatz behalten! Die Gemeindeprüfungsanstalt (gpa) hatte festgestellt, dass die Gemeinde Kreuzau im Verhältnis zu den trainierenden Mannschaften zu viele Fußballplätze unterhält. Die gpa hatte empfohlen, den Sportplatz aufzugeben – und zwar MIT BLICK auf die FINANZIELLE SITUATION der GEMEINDE.1)
Diese Empfehlung hat nichts mit der Menge an Bauland zu tun, sondern betrifft den HAUSHALT der Gemeinde - kurz gesagt, wie viel GELD man für was, mit welchem Nutzen ausgibt.
Mit anderen Worten, wenn das Dorf die wertvolle Naturfläche an der Fabrik für Bauland opfert, wird das den Sportplatz nicht retten können. Die Gemeindeprüfungsanstalt wird in ca. 3-8 Jahren die Kosten/ Nutzen Frage bezüglich des Sportplatzes erneut stellen.
BITTE UNTERSTÜTZEN SIE JETZT UNSER ANLIEGEN
Weitere Informationen:
1) Ratsinformationsytem der Gem. Kreuzau Vorgang 83/2016 14. Ergänzung
- Allgemeine Vorlage 83/2016 14. Ergänzung (exportiert: 22.11.2024) (65KB)
- Anhang 1_Tabelle Flächen Üdingen (exportiert: 22.11.2024) (394 KB)
- Anhang 2_Karte Üdingen (exportiert: 22.11.2024) (666 KB)
2) Gemeindeprüfungsanstalt Sportplätze ab Seite 8 https://gpanrw.de/sites/default/files/media/1505289753_gemeinde_kreuzau_gesamtbericht_2017.pdf
3) Hauptursache für Artensterben in Deutschland
https://www.bmuv.de/themen/artenschutz/nationaler-artenschutz/ursachen-der-bedrohung
4) Bedrohter Lebensraumes Flussaue
https://www.bfn.de/daten-und-fakten/zustand-der-rezenten-heutigen-flussauen-deutschland

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Petition am 6. Dezember 2024 erstellt