Wenn Kinder krank sind, darf Fürsorge nicht bestraft werden

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sven Schmidt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ich bin Mutter und wie viele Eltern kenne ich diese Situation nur zu gut:

Das Kind ist krank. 
Es braucht Betreuung, Nähe und Sicherheit.
Doch statt mich einfach kümmern zu können, beginnt sofort der Stress.

Wie lange kann ich fehlen?
Wie viele Kinderkrankentage bleiben?Wie groß wird der Einkommensverlust?Wie erkläre ich das schon wieder im Job?

Ein krankes Kind ist bereits eine Belastung.

Die aktuelle Regelung macht daraus zusätzlich ein finanzielles und berufliches Problem.

Fürsorge sollte selbstverständlich sein – nicht bestraft werden.

Kinder werden krank. Unvorhersehbar, manchmal häufig, manchmal über längere Zeiträume.

Doch die aktuelle Regelung bei Krankheit eines Kindes bringt Familien regelmäßig in eine absurde Situation:

👉 Ein krankes Kind braucht Betreuung.👉 Betreuung führt zu Einkommensverlust.
👉 Einkommensverlust erzeugt existenziellen Druck.

Das ist nicht familienfreundlich.
Das ist nicht lebensnah.
Das ist nicht zeitgemäß.

 

Wir fordern eine Reform des Kinderkrankengeldes und der Kinderkrankentage:

👉 100 % Kinderkrankengeld
Die Betreuung eines kranken Kindes darf nicht zu finanziellen Nachteilen führen.

👉 Keine starren Begrenzungen der Kinderkrankentage
Kinderkrankheiten sind nicht planbar.

👉 Kinderkrankengeld für alle tatsächlichen Betreuungspersonen
Nicht nur Eltern betreuen kranke Kinder – auch Großeltern, Tanten oder enge Bezugspersonen.

👉 Anspruch bis zum vollendeten 15. Lebensjahr
Ein krankes Kind wird nicht mit dem 12. Geburtstag selbstständig.


Warum eine Reform notwendig ist

Die aktuelle Regelung führt zu:

– finanziellen Belastungen
– Stress und Unsicherheit
– Betreuungslücken
– unnötigen Konflikten mit Arbeitgebern

Kinder brauchen Betreuung – keine Eltern, die gezwungen sind, zwischen Fürsorge und finanzieller Stabilität zu wählen.

Struktureller Druck mit problematischen Folgen

Die beschriebenen finanziellen Belastungen und der berufliche Druck bleiben nicht ohne Auswirkungen.

Die aktuelle Regelung erzeugt neben organisatorischem Stress auch einen erheblichen Entscheidungsdruck für Familien.

Wenn Kinderkrankentage begrenzt sind oder Einkommensverluste existenziell spürbar werden, geraten Eltern häufig in schwierige Situationen.

In der Praxis kann dies dazu führen, dass:

– Kinder trotz Krankheit in Betreuungseinrichtungen geschickt werden
– Symptome relativiert oder unterschätzt werden
– Kinder zu früh wieder in die Betreuungseinrichtung geschickt werden

Nicht aus mangelnder Fürsorge, sondern aufgrund wirtschaftlicher und beruflicher Zwänge.

Diese Situation belastet:

– erkrankte Kinder
– Kinder und Erzieher in Betreuungseinrichtungen
– das gesamte Betreuungssystem

Eine gesetzliche Regelung darf Familien nicht dazu zwingen, gesundheitlich sinnvolle Entscheidungen gegen finanzielle oder berufliche Notwendigkeiten abzuwägen.

Eine Reform des Kinderkrankengeldes und der Kinderkrankentage reduziert diesen strukturellen Druck.

Gesellschaftliche Realität

Finanzielle Unsicherheit und fehlende Planbarkeit gehören zu den zentralen Belastungsfaktoren für Familien.

Eine verlässliche Absicherung schafft:

– Planungssicherheit
– Entlastung
– realistische Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Schluss

Die Absicherung bei Krankheit eines Kindes muss fair, flexibel und lebensnah sein.

Wenn Kinder krank sind, darf Fürsorge nicht bestraft werden.

 

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Sarah SchulzPetitionsstarter*in

424

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sven Schmidt und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Ich bin Mutter und wie viele Eltern kenne ich diese Situation nur zu gut:

Das Kind ist krank. 
Es braucht Betreuung, Nähe und Sicherheit.
Doch statt mich einfach kümmern zu können, beginnt sofort der Stress.

Wie lange kann ich fehlen?
Wie viele Kinderkrankentage bleiben?Wie groß wird der Einkommensverlust?Wie erkläre ich das schon wieder im Job?

Ein krankes Kind ist bereits eine Belastung.

Die aktuelle Regelung macht daraus zusätzlich ein finanzielles und berufliches Problem.

Fürsorge sollte selbstverständlich sein – nicht bestraft werden.

Kinder werden krank. Unvorhersehbar, manchmal häufig, manchmal über längere Zeiträume.

Doch die aktuelle Regelung bei Krankheit eines Kindes bringt Familien regelmäßig in eine absurde Situation:

👉 Ein krankes Kind braucht Betreuung.👉 Betreuung führt zu Einkommensverlust.
👉 Einkommensverlust erzeugt existenziellen Druck.

Das ist nicht familienfreundlich.
Das ist nicht lebensnah.
Das ist nicht zeitgemäß.

 

Wir fordern eine Reform des Kinderkrankengeldes und der Kinderkrankentage:

👉 100 % Kinderkrankengeld
Die Betreuung eines kranken Kindes darf nicht zu finanziellen Nachteilen führen.

👉 Keine starren Begrenzungen der Kinderkrankentage
Kinderkrankheiten sind nicht planbar.

👉 Kinderkrankengeld für alle tatsächlichen Betreuungspersonen
Nicht nur Eltern betreuen kranke Kinder – auch Großeltern, Tanten oder enge Bezugspersonen.

👉 Anspruch bis zum vollendeten 15. Lebensjahr
Ein krankes Kind wird nicht mit dem 12. Geburtstag selbstständig.


Warum eine Reform notwendig ist

Die aktuelle Regelung führt zu:

– finanziellen Belastungen
– Stress und Unsicherheit
– Betreuungslücken
– unnötigen Konflikten mit Arbeitgebern

Kinder brauchen Betreuung – keine Eltern, die gezwungen sind, zwischen Fürsorge und finanzieller Stabilität zu wählen.

Struktureller Druck mit problematischen Folgen

Die beschriebenen finanziellen Belastungen und der berufliche Druck bleiben nicht ohne Auswirkungen.

Die aktuelle Regelung erzeugt neben organisatorischem Stress auch einen erheblichen Entscheidungsdruck für Familien.

Wenn Kinderkrankentage begrenzt sind oder Einkommensverluste existenziell spürbar werden, geraten Eltern häufig in schwierige Situationen.

In der Praxis kann dies dazu führen, dass:

– Kinder trotz Krankheit in Betreuungseinrichtungen geschickt werden
– Symptome relativiert oder unterschätzt werden
– Kinder zu früh wieder in die Betreuungseinrichtung geschickt werden

Nicht aus mangelnder Fürsorge, sondern aufgrund wirtschaftlicher und beruflicher Zwänge.

Diese Situation belastet:

– erkrankte Kinder
– Kinder und Erzieher in Betreuungseinrichtungen
– das gesamte Betreuungssystem

Eine gesetzliche Regelung darf Familien nicht dazu zwingen, gesundheitlich sinnvolle Entscheidungen gegen finanzielle oder berufliche Notwendigkeiten abzuwägen.

Eine Reform des Kinderkrankengeldes und der Kinderkrankentage reduziert diesen strukturellen Druck.

Gesellschaftliche Realität

Finanzielle Unsicherheit und fehlende Planbarkeit gehören zu den zentralen Belastungsfaktoren für Familien.

Eine verlässliche Absicherung schafft:

– Planungssicherheit
– Entlastung
– realistische Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Schluss

Die Absicherung bei Krankheit eines Kindes muss fair, flexibel und lebensnah sein.

Wenn Kinder krank sind, darf Fürsorge nicht bestraft werden.

 

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Sarah SchulzPetitionsstarter*in
182 Personen haben diese Woche unterzeichnet

424


Die Entscheidungsträger*innen

Bildungsministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bildungsministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Petition am 18. Februar 2026 erstellt