
Am 09.11.2022 befassten sich Politiker mit der Frage, ob und wenn ja wie lange unsere Kernkraftwerke weiterlaufen sollen – erst im Petitionsausschuss, dann im Umweltausschuss. Es ging um unsere mächtigsten Klimaschützer, die Kernkraftwerke – doch das Thema Klimaschutz scheint die Ampel-Regierung nicht zu interessieren. Am Freitag, den 11. November beschloss dann der Bundestag auf Antrag der Ampel-Regierung den Atomausstieg auf den 15. April 2023 zu verschieben. Viele glauben oder wollen glauben, dass damit die Atom-Diskussion beendet sei. Aber kann eine Diskussion beendet sein, die noch gar nicht ehrlich geführt worden ist?
Der Umweltausschuss lud die ewig gleichen Anti-Atom-Aktivisten und -lobbyisten ein, die dieselben Lügen und Halbwahrheiten präsentierten wie immer. Da sie überhaupt nichts gegen die deutschen Kernkraftwerke vorbringen konnten, arbeiteten Sie sich an Problemen anderer Länder ab.
Doch insgesamt kann man eine positive Bilanz für diesen Tag ziehen, da es durch die Anhörungen gelungen ist, echte Fachexperten wie Prof. Dr. André Thess, Dr. habil. Anna Veronika Wendland gleich zweimal und Ulrich Waas (ehemals Reaktor-Sicherheitskommission) bei der Regierung zu Gehör zu bringen. Die Medien hängten das Thema niedrig, dennoch gab es Berichte. Viele haben Parlaments-TV geschaut und auf social media reichlich das Verhalten der Regierung kritisiert. Siehe unten - der hervorragende ausführliche Bericht des Sachverständigen Ulrich Waas über die Geschehnisse im Umweltausschuss (Zeitungsartikel: "Die letzte AKW-Anhörung..." aus der Berliner Zeitung vom 13.11.2022).
Diese Neuigkeit zur Petition ist leider "verspätet" aber dessen ungeachtet nach wie vor sehr informativ und lesenswert! Quelle: aus dem Bericht über die CRITICAL CLIMATE ACTION am 19.11.2022 in Berlin - https://critical-climate-action.de/2022/11/09/demokratie-als-farce-kernkraft-ohne-klima/?fbclid=IwAR3QbegetwJ3wugcXWV8L0CzpPNXwFTIkOCfn0vMo-B3naNBcaKbfLPjnTY