Wegen Kitamangel: Tagesmütter und Eltern durch faires Bezahlsystem entlasten!


Wegen Kitamangel: Tagesmütter und Eltern durch faires Bezahlsystem entlasten!
Das Problem
Sehr geehrter Oberbürgermeister Peter Boch,
Sehr geehrter Bürgermeister Fillbrunn,
Sehr geehrte zuständige Abteilung in der wirtschaftlichen Jugendhilfe,
als jungen Tagesmüttern ist uns aufgefallen, wie ungleich die Bezahlung des Jugendamtes gegenüber uns Tagespflegepersonen, im Vergleich zu den Einrichtungen ist. Besonders im U3 Bereich ist der Bedarf nach Betreuungsplätzen enorm. Hier rücken wir Tagesmütter immer mehr ins Zentrum.
Denn genau wie in der Kita, sind auch wir qualifizierte Personen die zu Hause oder in externen Räumen ihre Leistungen zur Verfügung stellen.
Genau wie in der Kita betreuen wir nach Mindest-Qualitätsstandarts, mit einem Bildungsauftrag. Wir bieten Kindern nicht nur die Möglichkeit, sich zusammen mit anderen Kindern in einem geschützten Rahmen sozial, motorisch und kognitiv weiterzuentwickeln.
Genau wie in der Kita haben wir Öffnungszeiten und stehen von Beginn bis zum Ende zur Verfügung, bereiten die Räume und das Essen vor, haben einen großen Planungsaufwand, viel Nachbereitungszeit und sind durch die Zeiten terminlich und zeitlich gebunden.
Genau wie in der Kita gibt es Ausfälle der Kinder durch Krankheiten, Termine und Urlaube bei den Kindern. Insbesondere zur Eingewöhnung und zur Grippesaison gibt es viele Ausfälle.
Genau wie in der Kita sind wir durch unsere verfügbaren Betreuungsplätze systemerhaltend und bieten durch unsere qualitative Arbeit eine wertvolle Antwort zum Kitaplatz-Mangel.
Kurzum: Wir Tageseltern sind die wichtigste Alternative zur Kita. Und das, obwohl wir in Kauf nehmen, dass wir durch die Deckelung von max. 5 Kindern pro Person kaum noch Möglichkeiten haben, ausfallende Zeiten anders zu kompensieren.
Denn anders als in der Kita bekommen wir keine feste Monatspauschale für jeden zur Verfügung gestellten oder tatsächlich belegten Platz, sondern müssen uns durch ein unnötig kompliziertes Stundensystem arbeiten. Dadurch verlieren wir wertvolle Zeit am Kind und sind dazu gezwungen, nicht abgedeckte Ausfälle privat von den Eltern zurück zu fordern oder die Kinder gar zu kündigen, die zu viele Abwesenheitszeiten sammeln.
Dies ist für Eltern untragbar, die dadurch stark finanziell und zeitlich unter Druck geraten! Und es ist auch nicht im Sinne der Kinder, die dann aus Angst vor Ausgleichszahlungen krank zur Tagespflege gebracht werden oder die durch eine Kündigung aus dem System ausgeschlossen werden. Aber auch nicht im Sinne der Tageseltern, die neben dem Mehraufwand auch auf der Beziehungsebene zu den Eltern dadurch jedes Mal vor neuen Herausforderungen stehen.
Da die Eltern mit ihren Pauschalen an die Stadt und an uns finanziell schon genug belastet sind, ist es nicht richtig und für uns mit großem Unwohlsein verbunden, so hohe Ausgleichskosten für Abwesenheiten von den Eltern zu verlangen. Es ist aber auch nicht tragbar von uns zu verlangen, dass wir aus rein sozialem Druck heraus auf unser Einkommen verzichten, nur um dann auf dem eigenen finanziellen Schaden sitzen zu bleiben.
Wir wollen keine unnötige Zeit mit komplizierten Rechnungen und Dokumentationen oder finanziellen Sorgen rund um die Bezahlung verlieren, sondern unsere Energie ganz auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren: voll und ganz für die Kinder da zu sein!
Eine Anpassung der Leistungen würde hier zu einer großen Erleichterung und Entlastung auf allen Seiten führen.
Selbst für die Sachbearbeitung in der Jugendhilfe dürfte eine Anpassung große Vorteile im Bereich Zeit- und Kostenersparnis durch weniger arbeitsintensive Rechnungen bieten.
Uns ist ein ehrliches und faires Arbeiten wichtig. Deshalb fordern wir die Anerkennung unserer Leistung durch feste Monatspauschalen. Nach dem Vorbild anderer Städte wollen wir nach den Stunden im Betreuungsvertrag bezahlt werden. Insbesondere Tageseltern, die in externen Räumen ihre Betreuung anbieten, haben einen erheblichen Mehraufwand in vielen Aspekten. Gerade hier muss Entlastung geschaffen werden.
Wir fordern daher:
- Die Abschaffung der komplizierten Stundenzettel, mit ihren unzähligen Sonderregelungen, viel zu hohen Fehleranfälligkeit und viel zu langen Prüfzeiten und Rückforderungen.
Stattdessen eine vereinfachte Bezahlung nach Betreuungsvertrag: - Das Jugendamt bezahlt die Tagesmutter nach den vereinbarten Zeiten, zu denen das Kind angemeldet wurde mit einer festen Monatspauschale.
- Bezahlte Vor- und Nachbereitungszeit
- Entlastung für Tagespflegestellen in externen Räumen.
Helfen Sie uns bei der Vereinfachung dieses Systems, damit Eltern ihre Kinder wieder entspannt in die Tagespflege bringen können, werdende Tageseltern den Mut gewinnen, in diesem schönen Bereich zu arbeiten und praktizierende Tageseltern ermutigt werden, ihre wertvolle Arbeit auch weiterhin fortzuführen. Die Tageseltern und ihre Familien werden es Ihnen danken.
Mit freundlichen Grüßen,
(Im Namen mehrerer Tageseltern und den betreuten Familien)
Karina Fränkle & Kim Faßbender.

Das Problem
Sehr geehrter Oberbürgermeister Peter Boch,
Sehr geehrter Bürgermeister Fillbrunn,
Sehr geehrte zuständige Abteilung in der wirtschaftlichen Jugendhilfe,
als jungen Tagesmüttern ist uns aufgefallen, wie ungleich die Bezahlung des Jugendamtes gegenüber uns Tagespflegepersonen, im Vergleich zu den Einrichtungen ist. Besonders im U3 Bereich ist der Bedarf nach Betreuungsplätzen enorm. Hier rücken wir Tagesmütter immer mehr ins Zentrum.
Denn genau wie in der Kita, sind auch wir qualifizierte Personen die zu Hause oder in externen Räumen ihre Leistungen zur Verfügung stellen.
Genau wie in der Kita betreuen wir nach Mindest-Qualitätsstandarts, mit einem Bildungsauftrag. Wir bieten Kindern nicht nur die Möglichkeit, sich zusammen mit anderen Kindern in einem geschützten Rahmen sozial, motorisch und kognitiv weiterzuentwickeln.
Genau wie in der Kita haben wir Öffnungszeiten und stehen von Beginn bis zum Ende zur Verfügung, bereiten die Räume und das Essen vor, haben einen großen Planungsaufwand, viel Nachbereitungszeit und sind durch die Zeiten terminlich und zeitlich gebunden.
Genau wie in der Kita gibt es Ausfälle der Kinder durch Krankheiten, Termine und Urlaube bei den Kindern. Insbesondere zur Eingewöhnung und zur Grippesaison gibt es viele Ausfälle.
Genau wie in der Kita sind wir durch unsere verfügbaren Betreuungsplätze systemerhaltend und bieten durch unsere qualitative Arbeit eine wertvolle Antwort zum Kitaplatz-Mangel.
Kurzum: Wir Tageseltern sind die wichtigste Alternative zur Kita. Und das, obwohl wir in Kauf nehmen, dass wir durch die Deckelung von max. 5 Kindern pro Person kaum noch Möglichkeiten haben, ausfallende Zeiten anders zu kompensieren.
Denn anders als in der Kita bekommen wir keine feste Monatspauschale für jeden zur Verfügung gestellten oder tatsächlich belegten Platz, sondern müssen uns durch ein unnötig kompliziertes Stundensystem arbeiten. Dadurch verlieren wir wertvolle Zeit am Kind und sind dazu gezwungen, nicht abgedeckte Ausfälle privat von den Eltern zurück zu fordern oder die Kinder gar zu kündigen, die zu viele Abwesenheitszeiten sammeln.
Dies ist für Eltern untragbar, die dadurch stark finanziell und zeitlich unter Druck geraten! Und es ist auch nicht im Sinne der Kinder, die dann aus Angst vor Ausgleichszahlungen krank zur Tagespflege gebracht werden oder die durch eine Kündigung aus dem System ausgeschlossen werden. Aber auch nicht im Sinne der Tageseltern, die neben dem Mehraufwand auch auf der Beziehungsebene zu den Eltern dadurch jedes Mal vor neuen Herausforderungen stehen.
Da die Eltern mit ihren Pauschalen an die Stadt und an uns finanziell schon genug belastet sind, ist es nicht richtig und für uns mit großem Unwohlsein verbunden, so hohe Ausgleichskosten für Abwesenheiten von den Eltern zu verlangen. Es ist aber auch nicht tragbar von uns zu verlangen, dass wir aus rein sozialem Druck heraus auf unser Einkommen verzichten, nur um dann auf dem eigenen finanziellen Schaden sitzen zu bleiben.
Wir wollen keine unnötige Zeit mit komplizierten Rechnungen und Dokumentationen oder finanziellen Sorgen rund um die Bezahlung verlieren, sondern unsere Energie ganz auf unsere eigentliche Aufgabe konzentrieren: voll und ganz für die Kinder da zu sein!
Eine Anpassung der Leistungen würde hier zu einer großen Erleichterung und Entlastung auf allen Seiten führen.
Selbst für die Sachbearbeitung in der Jugendhilfe dürfte eine Anpassung große Vorteile im Bereich Zeit- und Kostenersparnis durch weniger arbeitsintensive Rechnungen bieten.
Uns ist ein ehrliches und faires Arbeiten wichtig. Deshalb fordern wir die Anerkennung unserer Leistung durch feste Monatspauschalen. Nach dem Vorbild anderer Städte wollen wir nach den Stunden im Betreuungsvertrag bezahlt werden. Insbesondere Tageseltern, die in externen Räumen ihre Betreuung anbieten, haben einen erheblichen Mehraufwand in vielen Aspekten. Gerade hier muss Entlastung geschaffen werden.
Wir fordern daher:
- Die Abschaffung der komplizierten Stundenzettel, mit ihren unzähligen Sonderregelungen, viel zu hohen Fehleranfälligkeit und viel zu langen Prüfzeiten und Rückforderungen.
Stattdessen eine vereinfachte Bezahlung nach Betreuungsvertrag: - Das Jugendamt bezahlt die Tagesmutter nach den vereinbarten Zeiten, zu denen das Kind angemeldet wurde mit einer festen Monatspauschale.
- Bezahlte Vor- und Nachbereitungszeit
- Entlastung für Tagespflegestellen in externen Räumen.
Helfen Sie uns bei der Vereinfachung dieses Systems, damit Eltern ihre Kinder wieder entspannt in die Tagespflege bringen können, werdende Tageseltern den Mut gewinnen, in diesem schönen Bereich zu arbeiten und praktizierende Tageseltern ermutigt werden, ihre wertvolle Arbeit auch weiterhin fortzuführen. Die Tageseltern und ihre Familien werden es Ihnen danken.
Mit freundlichen Grüßen,
(Im Namen mehrerer Tageseltern und den betreuten Familien)
Karina Fränkle & Kim Faßbender.

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Petition am 4. Oktober 2024 erstellt