Nachricht vom WDR: Wir werden gehört!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich möchte Ihnen heute ein Update geben und mich gleichzeitig für Ihre bisherige Unterstützung bedanken. Gerade bevor ich Ihnen schreiben wollte, dass ich vom WDR immer noch nichts gehört habe, habe ich eine Nachricht vom Rundfunkrat des WDR erhalten. Diese Nachricht ist sehr ermutigend, denn unser Anliegen wurde gehört und an die Publikumsstelle der Intendanz weitergeleitet. Laut der Mitteilung ist das bereits am 16.06.2025 geschehen, und die zuständige Redaktion des Rundfunkrates wurde gebeten, uns zu antworten. Was sie heute tat und zwar nachdem ich mich beim WDR erneut zu Wort meldete. Sie sehen: Dran bleiben lohnt sich!
Der Rundfunkrat erklärt darin, dass „Musik zum Träumen“ als wöchentliches, dreistündiges Format erhalten bleibt. Der Rundfunkrat hofft, dass wir die Sendung bald auch zeitunabhängig on demand hören können. Das bedeutet, dass man beim WDR daran denkt, womöglich „Musik zum Träumen“ auch als eine Art Webradio anzubieten. So macht es mir den Anschein, denn dann könnte ich das Programm „on demand“ zu Deutsch auf Verlangen hören. Im Klartext, wann immer ich Musik zum Träumen hören will, könnte ich das dann jederzeit tun. Der Nachteil ist, dass ich dann ein Internetradio für mein Schlafzimmer und Internetverbindung brauchen würde, falls ich richtig liege. Ich jedoch bevorzuge weiterhin, dass „Musik zum Träumen“ wieder zur gewohnten Sendezeit mit meinem UKW Radio zu hören sein wird. Dementsprechend setze ich mich weiterhin dafür ein.
Was mich besonders ärgert: Laut einem Bericht der WAZ* sollen die öffentlich-rechtlichen Sender sparen, um mehr in digitale Angebote zu investieren. Das soll ein Beschluss der Ministerpräsidenten Konferenz im Oktober 2024 ergeben haben. Es wurden daraufhin bei WDR 4 vier Sendungen ganz eingestellt, darunter „Go Götz Go!“ mit Götz Alsmann, die Montags lief und andere Sendungen, die Dienstags bis Donnerstags direkt vor „Musik zum Träumen“ liefen. Diese Sparmaßnahmen sind ein klares Zeichen dafür, wie wenig die Politik von dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu halten scheint. Denn neben dem Sparkurs der laut WAZ verordnet wurde, wurde in Zeiten steigender Kosten jahrelang wiederholt abgelehnt, den Rundfunkbeitrag zu erhöhen, was den Spardruck zusätzlich erhöht haben dürfte.
Ich finde es wichtig, dass wir uns dagegen wehren und unsere Stimme erheben. Unser Anliegen ist nicht nur, eine bestimmte Sendung zu retten, sondern auch ein Zeichen für die Bedeutung für uns Hörer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und seiner vielfältigen Angebote zu setzen. Und es handelt sich hierbei immer noch um Rundfunk und kein digitales Medium.
Deshalb meine Bitte an Sie alle: Bitte teilen Sie die Petition weiterhin aktiv! Je mehr Menschen wir erreichen, desto stärker wird unser Druck. Erzählen Sie Freunden, Familie und Bekannten von unserem Anliegen – gemeinsam können wir noch viel bewirken. Jede Unterschrift, jeder Beitrag zählt!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ihr Engagement und Ihre Geduld. Lassen Sie uns gemeinsam dranbleiben und dafür sorgen, dass „Musik zum Träumen“ und andere wertvolle Formate erhalten bleiben!
Herzliche Grüße
Marcel Dorr
* Hier der Bericht der WAZ zum Sparkurs des WDR. Leider ist ein Abo erforderlich, um den Artikel zu lesen https://www.waz.de/wirtschaft/article408940669/wdr4-spart-am-abend-aus-fuer-die-stars-alsmann-und-niedecken.html