Wasserraubbau im Nationalpark Hunsrück-Hochwald stoppen

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Jessica Seifert und 11 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Der Nationalpark Hunsrück Hochwald ist das landesweit bedeutsamste Großschutzgebiet in Rheinland-Pfalz. Eines der wichtigsten Schutzziele ist die Erhaltung und Renaturierung der dort vorhandenen Hangmoore. Obwohl diese bundesweit seltenen Lebensräume auf einen ungestörten Wasserhaushalt angewiesen sind, betreiben zwei Sprudelbetriebe aus der Region insgesamt 6 Tiefbrunnen direkt innerhalb des Nationalparks. Eine auf 5 Jahre befristete Genehmigung für die Bohrungen erging 2019 ohne förmliche Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Die befristete Genehmigung wurde bisher nicht verlängert, und mit Schreiben vom  27.11.2024 erklärte die SGD zusätzlich, dass die Entscheidung aus dem Jahr 2019 zum Verzicht auf die UVP falsch war.

Trotz dieser offensichtlichen Fehler im Genehmigungsverfahren sind die erwähnten Bohrungen weiter im Betrieb, so dass fast 200.000 cbm/Jahr dem Naturhaushalt verloren gehen.

Wir, das aus den Umweltverbänden BUND, NABU und  Pollichia sowie der BI "Wasser ist Leben"  und dem Freundeskreis Nationalpark Hunsrück-Hochwald bestehende Bündnis, kämpfen seit Jahren gegen diesen Raubbau an unserer wichtigsten heimischen Ressource. Wir betonen ausdrücklich, dass wir nicht grundsätzlich gegen die gewerbliche Nutzung als Mineralwasser sind; doch kann es nicht sein, dass durch die Erschließung immer weiterer Vorkommen das ökologisch bedenkliche Wachstum der Industrie erst ermöglicht wird.

Wir fordern daher:

  1. Durchführung einer UVP durch einen unabhängigen Fachgutachter
  2. Stopp der Wasserentnahmen aus den Tiefbohrungen im Nationalpark bis eine endgültige Beurteilung der Folgen möglich ist 

Unterstützen Sie diese Forderungen durch Ihre Teilnahme an der Petition.

 

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Winfried WerlePetitionsstarter*in

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Das Problem

Der Nationalpark Hunsrück Hochwald ist das landesweit bedeutsamste Großschutzgebiet in Rheinland-Pfalz. Eines der wichtigsten Schutzziele ist die Erhaltung und Renaturierung der dort vorhandenen Hangmoore. Obwohl diese bundesweit seltenen Lebensräume auf einen ungestörten Wasserhaushalt angewiesen sind, betreiben zwei Sprudelbetriebe aus der Region insgesamt 6 Tiefbrunnen direkt innerhalb des Nationalparks. Eine auf 5 Jahre befristete Genehmigung für die Bohrungen erging 2019 ohne förmliche Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Die befristete Genehmigung wurde bisher nicht verlängert, und mit Schreiben vom  27.11.2024 erklärte die SGD zusätzlich, dass die Entscheidung aus dem Jahr 2019 zum Verzicht auf die UVP falsch war.

Trotz dieser offensichtlichen Fehler im Genehmigungsverfahren sind die erwähnten Bohrungen weiter im Betrieb, so dass fast 200.000 cbm/Jahr dem Naturhaushalt verloren gehen.

Wir, das aus den Umweltverbänden BUND, NABU und  Pollichia sowie der BI "Wasser ist Leben"  und dem Freundeskreis Nationalpark Hunsrück-Hochwald bestehende Bündnis, kämpfen seit Jahren gegen diesen Raubbau an unserer wichtigsten heimischen Ressource. Wir betonen ausdrücklich, dass wir nicht grundsätzlich gegen die gewerbliche Nutzung als Mineralwasser sind; doch kann es nicht sein, dass durch die Erschließung immer weiterer Vorkommen das ökologisch bedenkliche Wachstum der Industrie erst ermöglicht wird.

Wir fordern daher:

  1. Durchführung einer UVP durch einen unabhängigen Fachgutachter
  2. Stopp der Wasserentnahmen aus den Tiefbohrungen im Nationalpark bis eine endgültige Beurteilung der Folgen möglich ist 

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Winfried WerlePetitionsstarter*in

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Petition am 4. Juni 2025 erstellt