Waschbär- Freund und Feind des Menschen. Stoppt das Töten!

Das Problem

Der Waschbär, ein kleiner Charmeur mit sanftem Blick, ziert in unzähligen Formen die Welt der Kinderläden – auf Stoff gebannt, in Aufkleberträume verwandelt, als Gruß auf Postkarten oder flüsternd auf Notizblättern – stets begleitet von seinem unwiderstehlich einnehmenden Gesicht.

Bis er die Nektarine im eigenen Garten nascht und dabei auch noch ein Zweigchen abbricht, oder in den stets überfüllten, unverschlossenen Mülltonnen nach Essen sucht und unsere Rester verwertet. Dann wird der Jäger gerufen, welcher sogleich sogenannte Lebendfallen aufstellt. Denn der Mensch macht sich die Welt wie er sie will. Einmal täglich kommt er vorbei und checkt die Lage. Wenn der Waschbär, nachtaktiv wie er ist, abends in die Falle tritt, quält er sich stundenlang, versucht zu entkommen und bricht sich dabei alle Knochen. Und das die ganze Nacht. Und nebenbei kann sich auch mal ein Haustier hineinverirren und grauenvolle Traumata davontragen.

Der Waschbär verringert die Artenvielfalt und hat bis auf den Wolf keine natürlichen Fressfeinde. Gleichzeitig ist die allseits beliebte Annahme, das Töten von Waschbären würde deren Population verringern, wissenschaftlich nicht belegt. Im Gegenteil. Trotz der Jagd auf Waschbären vermehren sich diese immer weiter. Man wird also nicht darum herum kommen, sich dem Problem anders zu nähern. Und es bedeutet, dass wir mit dem Waschbären in Koexistenz leben müssen. Eine Möglichkeit wäre systematische Kastration, wie es z.B. bei Hunden in manchen Teilen der Erde erfolgreich durchgeführt wird. Eine weitere Alternative könnte vielleicht die kontrollierte Verabreichung der Antibabypille in der fruchtbaren Zeit sein. Das alles ist diskussionswürdig, aber fest steht, dass es sicher humanere Alternativen gibt, als die Tiere einzufangen und quälend lange auf ihren Gnadenschuss warten zu lassen.

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Linda HaasePetitionsstarter*in

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Das Problem

Der Waschbär, ein kleiner Charmeur mit sanftem Blick, ziert in unzähligen Formen die Welt der Kinderläden – auf Stoff gebannt, in Aufkleberträume verwandelt, als Gruß auf Postkarten oder flüsternd auf Notizblättern – stets begleitet von seinem unwiderstehlich einnehmenden Gesicht.

Bis er die Nektarine im eigenen Garten nascht und dabei auch noch ein Zweigchen abbricht, oder in den stets überfüllten, unverschlossenen Mülltonnen nach Essen sucht und unsere Rester verwertet. Dann wird der Jäger gerufen, welcher sogleich sogenannte Lebendfallen aufstellt. Denn der Mensch macht sich die Welt wie er sie will. Einmal täglich kommt er vorbei und checkt die Lage. Wenn der Waschbär, nachtaktiv wie er ist, abends in die Falle tritt, quält er sich stundenlang, versucht zu entkommen und bricht sich dabei alle Knochen. Und das die ganze Nacht. Und nebenbei kann sich auch mal ein Haustier hineinverirren und grauenvolle Traumata davontragen.

Der Waschbär verringert die Artenvielfalt und hat bis auf den Wolf keine natürlichen Fressfeinde. Gleichzeitig ist die allseits beliebte Annahme, das Töten von Waschbären würde deren Population verringern, wissenschaftlich nicht belegt. Im Gegenteil. Trotz der Jagd auf Waschbären vermehren sich diese immer weiter. Man wird also nicht darum herum kommen, sich dem Problem anders zu nähern. Und es bedeutet, dass wir mit dem Waschbären in Koexistenz leben müssen. Eine Möglichkeit wäre systematische Kastration, wie es z.B. bei Hunden in manchen Teilen der Erde erfolgreich durchgeführt wird. Eine weitere Alternative könnte vielleicht die kontrollierte Verabreichung der Antibabypille in der fruchtbaren Zeit sein. Das alles ist diskussionswürdig, aber fest steht, dass es sicher humanere Alternativen gibt, als die Tiere einzufangen und quälend lange auf ihren Gnadenschuss warten zu lassen.

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Petition am 18. Juli 2025 erstellt