Warnbilder auf tierischen Produkten - wie bei Zigaretten!

Das Problem

Stell dir vor, jedes tierische Produkt müsste endlich die Wahrheit zeigen - sichtbar, ungeschönt, für alle. Keine grünen Wiesen mehr auf Eiern, Milch, Fleisch. Kein verstecktes Tierleid mehr in Kleidung, Kosmetik, Tierfutter. Was für Zigaretten längst Pflicht ist, fordern wir jetzt für die wehrlosen Opfer der Tierindustrie: Warnbilder und Klartext auf allen tierischen Produkten. 

Hinter jedem Ei, jedem Glas Milch, jedem Stück Fleisch steckt eine Geschichte. Und sie ist erschütternd:

Masthühner: erreichen in 30 Tagen ihr Schlachtgewicht, viele brechen unter ihrem eigenen Gewicht zusammen und spüren nie, wie sich die Sonne anfühlt. 
Legehennen: 300 Eier im Jahr, über 90% leiden an Knochenbrüchen, weil sie Kalzium aus ihren eigenen Knochen ziehen. Nach rund einem Jahr sind sie völlig ausgelaugt und werden getötet.
Milchkühe: Dauerträchtig, Jahr für Jahr werden ihnen die Kälber weggenommen, damit wir ihre Milch trinken können. Sobald die Leistung nachlässt, werden sie getötet - oft noch trächtig.
Schweine: so überzüchtet, dass sie mehr Ferkel zur Welt bringen, als sie ernähren können. Die Schwächsten verhungern, sterben, werden „entsorgt“.
Männliche Küken, Kälber, Lämmer: Millionenfach getötet, weil sie wirtschaftlich „nutzlos“ sind - als Industrieabfall.

Kein Tier wird alt. Fast alle sterben als Jungtiere, lange bevor sie ausgewachsen sind. Das ist kein Unfall, sondern fest einkalkuliert. Kürzere Mastzeit, weniger Kosten, mehr Profit. Leben zählt nicht.

Und das alles bleibt verborgen. Die Industrie tut alles, um das Elend zu verstecken - mit grüngewaschenen Verpackungen, Siegeln, vermeintlicher Idylle.

Aber das Leid endet nicht an der Stalltür:
Tierhaltung verseucht unser Grundwasser mit Nitrat, Antibiotika und Pestiziden. Flüsse werden zu toten Zonen, Fische und Insekten verenden, Arten verschwinden. Tierhaltung ist die Hauptursache für Umweltzerstörung und Artensterben in Deutschland.

Über 70 % aller Antibiotika weltweit werden an Nutztiere verfüttert, nicht um sie zu heilen, sondern um sie überhaupt am Leben zu halten. Die Folge: Mehr als die Hälfte des Geflügels im Handel ist mit multiresistenten Keimen belastet. Doch das ist nicht die einzige Gefahr für unsere Gesundheit: Tierische Produkte erhöhen nachweislich das Risiko für Krebs, Herzinfarkt und Diabetes.

Und das alles ist kein Einzelfall, es ist Alltag.
Legal. Subventioniert. Politisch gewollt.

Jeder Betrieb, selbst der Hof nebenan, ist Teil dieser Maschinerie. Jedes Tier, egal wie gehalten, landet am Ende in industriellen Großschlachthöfen - getötet am Fließband, im Akkord, mit massiver Fehlbetäubungsrate.

Auf diese Weise werden in Deutschland täglich über zwei Millionen Tiere getötet. Egal wie sie gehalten wurden, ihr Ende ist immer dasselbe.

„Die Tiere schreien, bis sie keine Stimme mehr haben.“
(Schlachthofmitarbeiter, Deutschland)

Selbst Landwirte, die anders wollen, sind gefangen: Gesetze, Subventionen und Preisdruck zwingen sie in diese Spirale. Wer aussteigen will, verliert alles - weil das System keine Alternativen zulässt.

Fakt ist: Das alles wird mit schönen Bildern und scheinheiligen Siegeln kaschiert, damit niemand die Wahrheit sehen muss.

Jeder Mensch hat das Recht - und die Verantwortung - zu wissen, was er wirklich mitfinanziert: Tierleid, Umweltzerstörung, Gesundheitsrisiken.

Wir fordern:
Pflicht-Warnbilder auf allen Produkten mit tierischen Bestandteilen - von Lebensmitteln bis Kosmetik. Keine Lügen mehr. Die Wahrheit muss sichtbar werden.

Sei der Wandel. Mach das Unsichtbare sichtbar. Unterschreibe. Teile. Sprich darüber. Für die Tiere. Für unsere Gesundheit. Für unseren Planeten.

Jede Stimme zählt.

avatar of the starter
Nadja NilssonPetitionsstarter*in

18.310

Das Problem

Stell dir vor, jedes tierische Produkt müsste endlich die Wahrheit zeigen - sichtbar, ungeschönt, für alle. Keine grünen Wiesen mehr auf Eiern, Milch, Fleisch. Kein verstecktes Tierleid mehr in Kleidung, Kosmetik, Tierfutter. Was für Zigaretten längst Pflicht ist, fordern wir jetzt für die wehrlosen Opfer der Tierindustrie: Warnbilder und Klartext auf allen tierischen Produkten. 

Hinter jedem Ei, jedem Glas Milch, jedem Stück Fleisch steckt eine Geschichte. Und sie ist erschütternd:

Masthühner: erreichen in 30 Tagen ihr Schlachtgewicht, viele brechen unter ihrem eigenen Gewicht zusammen und spüren nie, wie sich die Sonne anfühlt. 
Legehennen: 300 Eier im Jahr, über 90% leiden an Knochenbrüchen, weil sie Kalzium aus ihren eigenen Knochen ziehen. Nach rund einem Jahr sind sie völlig ausgelaugt und werden getötet.
Milchkühe: Dauerträchtig, Jahr für Jahr werden ihnen die Kälber weggenommen, damit wir ihre Milch trinken können. Sobald die Leistung nachlässt, werden sie getötet - oft noch trächtig.
Schweine: so überzüchtet, dass sie mehr Ferkel zur Welt bringen, als sie ernähren können. Die Schwächsten verhungern, sterben, werden „entsorgt“.
Männliche Küken, Kälber, Lämmer: Millionenfach getötet, weil sie wirtschaftlich „nutzlos“ sind - als Industrieabfall.

Kein Tier wird alt. Fast alle sterben als Jungtiere, lange bevor sie ausgewachsen sind. Das ist kein Unfall, sondern fest einkalkuliert. Kürzere Mastzeit, weniger Kosten, mehr Profit. Leben zählt nicht.

Und das alles bleibt verborgen. Die Industrie tut alles, um das Elend zu verstecken - mit grüngewaschenen Verpackungen, Siegeln, vermeintlicher Idylle.

Aber das Leid endet nicht an der Stalltür:
Tierhaltung verseucht unser Grundwasser mit Nitrat, Antibiotika und Pestiziden. Flüsse werden zu toten Zonen, Fische und Insekten verenden, Arten verschwinden. Tierhaltung ist die Hauptursache für Umweltzerstörung und Artensterben in Deutschland.

Über 70 % aller Antibiotika weltweit werden an Nutztiere verfüttert, nicht um sie zu heilen, sondern um sie überhaupt am Leben zu halten. Die Folge: Mehr als die Hälfte des Geflügels im Handel ist mit multiresistenten Keimen belastet. Doch das ist nicht die einzige Gefahr für unsere Gesundheit: Tierische Produkte erhöhen nachweislich das Risiko für Krebs, Herzinfarkt und Diabetes.

Und das alles ist kein Einzelfall, es ist Alltag.
Legal. Subventioniert. Politisch gewollt.

Jeder Betrieb, selbst der Hof nebenan, ist Teil dieser Maschinerie. Jedes Tier, egal wie gehalten, landet am Ende in industriellen Großschlachthöfen - getötet am Fließband, im Akkord, mit massiver Fehlbetäubungsrate.

Auf diese Weise werden in Deutschland täglich über zwei Millionen Tiere getötet. Egal wie sie gehalten wurden, ihr Ende ist immer dasselbe.

„Die Tiere schreien, bis sie keine Stimme mehr haben.“
(Schlachthofmitarbeiter, Deutschland)

Selbst Landwirte, die anders wollen, sind gefangen: Gesetze, Subventionen und Preisdruck zwingen sie in diese Spirale. Wer aussteigen will, verliert alles - weil das System keine Alternativen zulässt.

Fakt ist: Das alles wird mit schönen Bildern und scheinheiligen Siegeln kaschiert, damit niemand die Wahrheit sehen muss.

Jeder Mensch hat das Recht - und die Verantwortung - zu wissen, was er wirklich mitfinanziert: Tierleid, Umweltzerstörung, Gesundheitsrisiken.

Wir fordern:
Pflicht-Warnbilder auf allen Produkten mit tierischen Bestandteilen - von Lebensmitteln bis Kosmetik. Keine Lügen mehr. Die Wahrheit muss sichtbar werden.

Sei der Wandel. Mach das Unsichtbare sichtbar. Unterschreibe. Teile. Sprich darüber. Für die Tiere. Für unsere Gesundheit. Für unseren Planeten.

Jede Stimme zählt.

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Nadja NilssonPetitionsstarter*in
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Die Entscheidungsträger*innen

Steffi Lemke
Steffi Lemke
Verbraucherschutzministerium (BMUV)
Ramona Pop
Ramona Pop
Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv)
Stella Kyriakides
Stella Kyriakides
EU-Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Alois Rainer
Alois Rainer
Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

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Petition am 20. April 2025 erstellt