In Deutschland werden in Marburg und Magdeburg auf regionaler Ebene Geburten von Babies mit Fehlbildungen erfasst. Während in Deutschland ein zentrales Fehlbildungsregister fehlt, führte die Contergan-Katastrophe in Frankreich zur Schaffung eines zentralen Fehlbildungsregisters. So fiel den französischen Behörden auf, dass erneut auffällig oft in einer bestimmten Region des Landes Kinder mit Gliedmaßenfehlbildungen zur Welt gekommen sind. Ob das deutsche Bundesministerium für Gesundheit derartige Auffälligkeiten auch registriert hätte, ist meiner Meinung nach fragwürdig. Hier besteht Handlungsbedarf für Bundesgesundheitsminister Spahn. Aus der Vergangenheit lernen: Contergan, DES und Duogynon sind drei Arzneimittelkatastrophen zu viel. Wann wird die deutsche Bundesregierung aktiv zum Schutz künftiger Generationen?